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Tesla abgehängt: In diesem Land geht der Ford Mustang Mach-E durch die Decke

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Von: Jasmin Pospiech

Die Deutschen hängen noch an ihren Verbrennern, in Skandinavien sieht das längst anders aus. Der Elektroauto-Markt dort ist allerdings hart umkämpft.

Norwegen – Nur zögerlich bewegen sich die Deutschen weg vom Verbrenner hin zum Auto der Zukunft, dem Elektroauto. Die großen Autohersteller wie VW, Mercedes oder BMW arbeiten fleißig an eigenen Stromer-Modellen. Mit mehr oder weniger Erfolg beim Kunden. Anders in Skandinavien.

Hier ist das Elektroauto aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken. Vor allem die Norweger sind uns Deutschen weit voraus, dort ist bereits jeder zweite Neuwagen ein Stromer. Experten gehen sogar davon aus, dass Norwegen, wenn die Nachfrage weiter so steigt, das erste Land sein wird, dass den Verkauf von Verbrennungsmotoren bis 2025 komplett einstellen wird, da das Land ohnehin plant, bis 2025 keine PKW und leichten Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr zuzulassen.

Tesla abgeschlagen: In diesem Land geht der Ford Mustang Mach-E durch die Decke

Und während die meisten bei Elektromobilität sofort an das Vorzeige-Unternehmen Tesla von Elon Musk denken, hat der E-Auto-Konzern in Nordeuropa kein leichtes Spiel. Schließlich gibt es in Norwegen viel Konkurrenz, unter anderem ausgerechnet von US-Autobauer Ford. Dieser hat vor einem Monat mit den Auslieferungen des vollelektrischen SUV Mustang Mach-E zuerst in Norwegen begonnen.

Dort wurden schon die ersten Fahrzeuge an Kunden übergeben, die reißend Absatz finden. Allein im Mai 2021 sollen insgesamt 1.384 vollelektrische Ford Mustangs registriert worden sein, das macht zehn Prozent der gesamten Neuzulassungen in Norwegen aus.

Fahraufnahme eines weißen Ford Mustang Mach-E (Symbolbild)
Der Ford Mustang Mach-E hat Tesla auf dem Automarkt in Norwegen überholt. (Symbolbild) © Ford

Tesla abgeschlagen: In Norwegen steht der Ford Mustang Mach-E an der Spitze

Damit rangiert der E-SUV noch vor Toyotas Kompakt-SUV RAV4 und Škodas E-Stromer Enyaq. Teslas Model 3 hat es in der Auswertung lediglich auf Platz 6 geschafft. „Unser realistisches Ziel ist es, weiterhin prominent in den Verkaufsstatistiken für die kommenden Monate vertreten zu sein“, erklärt auch Geschäftsführer Per Gunnar Berg von Ford Motor Norge in einem Statement. (Tesla-Fahrer wird Parkplatz verwehrt – aus diesem Grund)

Das Interessante daran: Als Tesla 2019 noch nicht so viel Konkurrenz hatte, war das Model 3 das meistverkaufte Elektroauto in Norwegen. (Volkswagen erweitert ID-Reihe stark: Das VW-Vorhaben lässt sogar Umweltschützer jubeln) Bedeutet das also, wenn die Leute mehr Auswahl haben, dass sie dann lieber zu Modellen anderer Hersteller greifen?

Zumindest zeigt die Entwicklung in Norwegen, dass Teslas „Alleinherrschaft“ nicht für immer ungebrochen sein wird und auch andere elektrische Fahrzeuge durchaus das Zeug dazu haben, auf dem Automarkt durchzustarten. Noch mehr spannende Auto-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

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