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Nissan stellt GT-R in Europa ein – weil er zu laut ist

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Von: Simon Mones

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Nissan schickt den GT-R in den Ruhestand. Schuld ist jedoch nicht etwa die Elektromobilität, sondern die Lautstärke des Sportwagens.

Yokohama – Jahr für Jahr schicken die Automobilhersteller weltweit Modelle in die Rente. Bei manchen Autos fällt der Abschied dabei leichter als bei anderen. Wie zum Beispiel beim Nissan GT-R. Der japanische Sportwagen hat in Europa über die Jahre viele Fans gewonnen. Doch nun ist Schluss, denn Nissan zieht den Stecker.

Den von den Fans erhofften Nachfolger des R35, der inzwischen fast 15 Jahre auf dem Buckel hat, wird es also nicht geben. Sie müssen mit der limitierten Geburtstagsversion des GT-R des Turiner Ingenieurs- und Designdienstleister Italdesign vorliebnehmen.

Nissan stellt GT-R in Europa ein – weil er zu laut ist

Doch wie kommt es zu dem plötzlichen Europa-Aus des Nissan GT-R? Muss der beliebte Sportwagen etwa den Elektromobilitätsplänen weichen? Tatsächlich spielt die Elektromobilität bei Nissans Entscheidung keine Rolle. Der Grund ist relativ banal: Der Sportwagen ist schlicht zu laut.

Fahraufnahme eines Nissan GT-R (Symbolbild).
Nissan schickt den GT-R in Europa in den Ruhestand. (Symbolbild). © Nissan

Zumindest nach den neuen Vorbeifahrlärmvorschriften, die bald in der EU und Großbritannien greifen. Wer sich also noch einen neuen GT-R sichern will, bevor der Sportwagen in den verdienten Ruhestand geschickt wird, sollte sich beeilen. Denn Nissan schickt den GT-R in Rekordzeit in Rente, statt ihn an die neuen Regeln anzupassen.

Nissan stellt GT-R in Europa ein – auch in Australien nicht mehr im Verkauf

„13 Jahre nach seiner Einführung in Europa als Ikone zugänglicher automobiler Hochleistung können wir bestätigen, dass die Produktion des GT-R in Europa im März 2022 aufgrund der neuen EU- und britischen Vorbeifahrtslärmvorschriften, die am 1. Juli 2021 in Kraft treten, eingestellt wird“, sagte ein Nissan-Sprecher dem britischen Autoportal „TopGear.com“.

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In Australien wurde der beliebte Sportwagen wegen neuer Sicherheitsvorschriften bereits im vergangenen Jahr eingestellt. In Asien sowie Nord- und Südamerika wird der Nissan GT-R allerdings noch weiter verkauft, doch auch dort ist ein Ende absehbar.

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