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159 km/h innerorts: Polizei beschlagnahmt Nissan GT-R nach Rennen gegen BMW

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Ein Nissan GT-R lieferte sich ein Rennen mit einem BMW – und raste mit 159 Sachen durch Rotterdam. Die Polizei beschlagnahmte den japanischen Sportwagen.

Rotterdam (Niederlande) – Schnelle Autos verleiten oft zum schnellen Fahren. Erst kürzlich raste ein tschechischer Millionär in einem Bugatti Chiron mit satten 417 km/h über eine deutsche Autobahn. Zunächst hatte es so ausgesehen, als drohten dem Raser Konsequenzen, doch dann wurde das Verfahren eingestellt. Ein AMG-Raser drehte auf der Autobahn mit mehr als 300 Sachen sogar noch ein Selfie -Video. Nun stoppten Beamte in den Niederlanden einen Nissan GT-R, der mit 159 km/h durch Rotterdam donnerte – er hatte sich offenbar ein Rennen mit einem BMW geliefert.

Ein Nissan GT-R lieferte sich ein Rennen mit einem BMW – und raste mit 159 Sachen durch Rotterdam. Die Polizei beschlagnahmte den japanischen Sportwagen.
Der Fahrer dieses Nissan GT-R raste mit 159 Sachen durch Rotterdam – die Polizei nahm ihm das Auto weg. © Instagram (politie_rotterdam_centrum)

159 km/h innerorts: Polizei beschlagnahmt Nissan GT-R nach Rennen gegen BMW

Offensichtlich konnten es die Beamten selbst kaum glauben, was ihre Laserpistole bei einer Messung in Rotterdam anzeigte – deswegen lieferten sie quasi gleich ein Beweisfoto auf Instagram (weiter unten zu finden) mit. Der Fahrer eines Nissan GT-R war mit satten 159 km/h durch die Stadt über den Maasboulevard gebrettert – bei erlaubten 50 km/h. „Heiliger Strohsack. Ich wusste gar nicht, dass man dort 159 km/h erreichen kann“ , kommentierte ein User den Beitrag, der auch bei Facebook gepostet wurde. Vor nicht allzu langer Zeit hatte ebenfalls ein Nissan-GT-R-Fahrer eine kuriose Rowdy-Aktion abgeliefert und auf der Autobahn mit den Türen seines Wagens Verkehrskegel-Polo gespielt.

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Selbst nach Abzug der Toleranz war der mindestens 550 PS starke Nissan GT-R am Maasboulevard noch mit 153 km/h unterwegs – also mehr als dreimal so schnell als erlaubt. Wie die Polizei berichtet, lieferte sich der GT-R-Lenker offenbar ein Rennen mit einem BMW – dessen Fahrer hatte aber großes Glück, denn er ging den Beamten durch die Lappen.

Nach Raser-Aktion: Polizei beschlagnahmt Nissan GT-R – „Ich biete 10 Euro!“

Für den Nissan-Raser dagegen ging die Sache deutlich weniger gut aus: Die Polizei nahm ihm nicht nur seinen Führerschein ab, sondern beschlagnahmte auch seinen Sportwagen. Denn er war nicht nur viel zu schnell unterwegs, sondern auch die deutschen Ausfuhrkennzeichen, die an dem Wagen montiert waren, waren bereits seit mehr als einem halben Jahr abgelaufen. Was mit dem japanischen Boliden passiert, entscheidet jetzt die Staatsanwaltschaft.

Ein Instagram-Nutzer hofft offenbar, dass der Nissan GT-R versteigert wird – und er ihn so günstig erwerben kann. Sein wohl eher scherzhaft gemeinter Kommentar unter dem Polizeibericht: „Ich biete 10 Euro!“

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