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VW Polo Facelift: Bei den Assistenzsystemen schließt er die Lücke zum VW Golf

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Volkswagen überarbeitet seinen VW Polo und steckt die meiste Arbeit in die Technik, denn optisch tut sich nicht allzu viel. Bei den Assistenzsystemen schließt er zum VW Golf auf.

Wolfsburg – Nachlegt haben die Wolfsburger dabei in Sachen Licht und Fahrerassistenzsysteme, denn hier ist der aufgefrischte VW Polo nunmehr nahezu auf dem Stand des größeren VW Golf 8 unterwegs. Daneben gibt es neue Details im Innenraum und zeitgemäße Einliter-Benziner. Etwas überraschend wird auch weiterhin eine Variante mit Erdgasantrieb angeboten und das unangefochtene Topmodell bleibt der 200 PS starke VW Polo GTI, der im Herbst neu aufgelegt wird. (Aus für den VW Polo? Kleinwagen könnte aus Volkswagen-Portfolio verschwinden)

Ein VW Polo in R-Line-Ausstattung
Im September bringt VW den Polo geliftet auf den Markt. Neu ist die R-Line-Ausstattung. © VW / Martin Meiners

VW Polo Facelift: Bei den Assistenzsystemen schließt er die Lücke zum VW Golf

Neben leicht veränderten Schürzen vorn und hinten gibt es nunmehr serienmäßige LED-Scheinwerfer, die im Gesicht über eine Lichtspange miteinander verbunden sind. Das Lichtdesign verleiht dem Kleinwagen eine neue Signatur. Wird der Polo mit neuen LED-Matrix-Scheinwerfern geordert, erstreckt sich über die Front wie bei Golf 8 oder ID.3 zudem ein LED-Lichtstreifen. Neu sind auch die wie beim Golf 8 zweigeteilten Rückleuchten, die nun auch in die Heckklappe hineinragen und dem Fahrzeug einen breiteren Stand verleihen. Schön gelöst ist dabei ein oberer LED-Lichtstreifen, der eine in den Flanken verlaufende Charakterlinie fortführt. Ausstattungsabhängig gibt es die Rückleuchten zudem mit Wisch-Blinkern sowie einem Klick-Klack-Effekt für das Bremslicht. Tritt der Fahrer aufs Bremspedal, erlischt das Rücklicht-Segment und ein darunter befindliches Bremslicht-Segment wird aktiviert. (VW Taigo: Coupé-Version des T-Cross kommt noch 2021 – in Brasilien fährt er schon)

Ein VW Polo in der R-Line-Ausstattung
Mit seinen zweiteiligen Rückleuchten nähert sich der Polo optisch dem Golf an. © Volkswagen / Martin Meiners

VW Polo Facelift: Die neue Top-Ausstattung „R-Line“ enthält unter anderem spezielle Sitzbezüge

In Sachen Fahrerassistenz ist der überarbeitete VW Polo erstmals mit teilautonomen Fahrfunktionen zu bekommen und hat damit den Stand, den auch die größeren Geschwister Golf und Passat anbieten. Längst überfällig nun auch im Serienumfang: digitale Instrumente mit 8,0 oder 10,25 Zoll, eine manuelle Klimaanlage, elektrische Außenspiegel und eine Musikschnittstelle nebst einem allerdings nur 6,5 Zoll großen Multimediadisplay mit Bluetooth-Schnittstelle. Gegen Aufpreis gibt es größere Displays mit 8,0 und 9,2 Zoll Bildschirmdiagonale. Zeitgemäße Details wie 15-Zoll-Räder, USB-Schnittstelle, Mittelarmlehne und Lederbesatz für Lenkrad und Schaltknüppel gibt es jedoch serienmäßig erst in der zweiten Ausstattungsstufe „Life“ ab Werk. Das Ladevolumen des neuen VW Polo liegt bei 351 Litern.

Die neue Top-Ausstattung „R-Line“ zeichnet sich unter anderem durch markante Schwarzakzente in der Außenhaut, die LED-Matrix-Scheinwerfer, 16-Zoll-Alus sowie Sitzbezüge in Art-Velours aus. Die ebenfalls hochwertige Ausstattung „Style“ setzt außen und innen hingegen stärker auf Eleganz. „Life“ heißt das mittlere Niveau, die im Vergleich zur namenlosen Basis unter anderem einen wertigeren Stoff für die Sitzbezüge, Leder an Lenkrad und Schaltknauf, eine Mittelarmlehne und einen zusätzlichen USB-C-Port bietet. (VW Arteon R Shooting Brake im Test: 270 km/h Spitze – doch der Spaß hat seinen Preis)

Blick ins Cockpit eines VW Polo R-Line
In der R-Line-Version des VW Polo geht es etwas sportlicher zu. © VW / Martin Meiners

VW Polo Facelift: Auch ein Erdgasantrieb ist für den Kleinwagen erhältlich

Obligatorisch ist der 4,05 Meter lange VW Polo zunächst mit einem ein Liter großen Dreizylinder unterwegs. Der ist in den drei Leistungsstufen mit 80 (ohne Turboaufladung), 95 und 110 PS im Angebot, wobei für die mittlere Leistungsstufe auf Wunsch ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe im Angebot ist und die 110-PS-Variante serienmäßig über ein DSG verfügt. Zudem gibt es eine Version mit 66 kW / 90 PS / 160 Nm mit Erdgasantrieb. Neu im aufgefrischten VW Polo des Modelljahres 2022: Fahrerassistenzsysteme wie Müdigkeitserkennung, Einparkautomatik, Notbremsassistent oder Multikollisionsbremse. Die Preise des VW Polo dürften auf dem Niveau des aktuellen Modells liegen – heißt, es geht bei rund 15.000 Euro los. (press-inform / SP-X)

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