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VW ID.4 GTX: Elektro-GTI leistet knapp 300 PS – bei diesem Tempo ist trotzdem Schluss

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Von: Sebastian Oppenheimer

Leistung fasziniert, das trifft auch auf Elektrofahrzeuge zu. Der neue VW ID.4 GTX leistet knapp 300 PS – trotzdem ist bei diesem Tempo Schluss für den Elektro-GTI.

Wolfsburg – Der neue VW ID.4 GTX kommt im Sommer und bietet mit 220 kW / 299 PS Leistung satt. Interessenten müssen für den Stromer mindestens 50.415 Euro investieren. Abzüglich der Innovationsprämie von 7.975 Euro liegt das leistungsstarke Kompakt-SUV auf dem Preis- und Leistungsniveau des VW Golf GTI Clubsport (221 kW / 300 PS, ab 41.960 Euro). Analog zu GTI-, GTD- und GTE-Modellen – die für ihre jeweilige Antriebsart (Benziner, Diesel und Plug-in Hybrid) das Top-Angebot für die leistungshungrige Kundschaft markieren –, erweitert VW nun die ID-Familie um eine solche Offerte. (VW ID.4 im Test: Viel Platz, sehr gutes Fahrverhalten – die Start-Versionen sind allerdings teuer)

Fahraufnahme eines VW ID.4 GTX
Der VW ID.4 GTX kommt im Sommer auf den Markt und leistet 220 kW / 299 PS. © VW

VW ID.4 GTX: Elektro-GTI kommt mit knapp 300 PS – trotzdem ist bei diesem Tempo Schluss

Den Anfang macht das Kompakt-SUV VW ID.4 GTX. Hier kommen zwei E-Motoren zum Einsatz. An der Hinterachse arbeitet ein 150 kW / 204 PS starker Motor, an der Vorderachse ein 70 kW / 95 PS-E-Motor. Das Antriebslayout ermöglicht bei Bedarf Allradantrieb – im Normalfall ist der ID.4 GTX mit Hinterradantrieb unterwegs. Der Standardspurt gelingt in 6,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 180 km/h begrenzt und liegt damit 20 km/h höher als beim normalen ID.4. Den Durchschnittsverbrauch gibt VW mit 18,1 bis 19,1 kWh (NEFZ) an. Die Akku-Kapazität des ID-Topmodells beträgt 77 kWh, so dass der elektrische Sportler bis zu 480 Kilometer (WLTP) weit kommt. Geladen werden kann an einer Wallbox mit bis zu 11 kW Leistung, an einer Schnellladestation sind bis zu 125 kW-Ladeleistung möglich. (Elektro-Crossover VW ID.6: Der große Bruder des VW ID.4 kommt – aber vorerst nicht bei uns)

VW ID.4 GTX: Im Innenraum gibt es typischen GT-Insignien – unter anderem rote Kontrastnähte.

Optisch fällt der ID.4 GTX durch eine leicht modifizierte Front mit schwarz lackierten Lüftungsgittern, schwarzen Dach- und Heckspoilern sowie einer geänderten Lichtsignatur auf. LED-Matrix-Scheinwerfer und LED-Heckleuchten in 3D-Design sind ebenfalls Bestandteil der GTX-Varianten. Im Innenraum gibt es typischen GT-Insignien wie etwa rote Kontrastnähte. Das GTX-Logo prangt auf Lenkrad, Sitzen und Einstiegsleisten. (Audi Q4 e-tron: Der Edel-Zwilling von VW ID.4 und Škoda Enyaq – das macht er anders)

Blick ins Cockpit eines VW ID.4 GTX
Im Innenraum des leistungsgesteigerten VW ID.4 prangt das GTX-Logo auf Lenkrad, Sitzen und Einstiegsleisten. © VW

VW ID.4 GTX: Auch der kleine Bruder ID.3 wird bald als GTX-Version kommen

Zur Serienausstattung des VW ID.4 GTX zählen unter anderem eine Fahrprofilauswahl mit fünf Modi, beheizbares Lenkrad und Sitzbezüge aus nicht tierischen Materialien. Optional stehen ein Sportpaket mit Progressivlenkung und adaptiver Fahrwerksregelung, AGR-Sitze sowie verschieden Komfort-Pakete unter anderem mit Panoramaglasdach, beheizbaren Vordersitzen und Klimaautomatik zur Wahl. Auch eine Anhängerkupplung kann geordert werden. Die Anhängelast beträgt bis zu 1,2 Tonnen.

Nach dem ID.4 GTX werden weitere ID-Modelle mit dem neuen Kürzel wie etwa der ID.3 GTX folgen. Auch die Konzernschwestern Audi und Škoda werden die sportliche Motoren-Antriebsvariante für ihre E-Fahrzeuge nutzen. So stehen bereits der Audi Q4 50 e-tron Quattro und der Škoda Enyaq iV RS in den Startlöchern. Auch der Cupra El-Born dürfte auf dieses Antriebskonzept zurückgreifen. (Elfriede Munsch/SP-X)

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