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VW Golf R: So schnell rennt die Topversion mit Performance-Paket

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Von: Sebastian Oppenheimer

Ein VW Golf R in Blau

Der Motor des VW Golf R ist bereits aus anderen R-Modellen von Volkswagen bekannt. © VW

Gerade erst hat Volkswagen mit dem GTI Clubsport eine 300 PS starke Version der Golf-Reihe vorangestellt – da wird mit dem Golf R lautstark nachgelegt. 

Wolfsburg – Das Triebwerk des VW Golf R kennt man bereits von anderen R-Modellen und Sportversionen aus dem Konzern. Wie schon beim VW Tiguan R oder dem VW T-Roc R leistet der zwei Liter große Turbobenziner 235 kW (320 PS) und ein maximales Drehmoment von 420 Nm. Aus dem Stand geht es dank des siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebes in 4,7 Sekunden auf Tempo 100 und weiter bis 250 km/h. Doch wer etwas tiefer in den Geldbeutel greift, darf sogar noch schneller fahren. (Neuer VW Tiguan R: Viel Leistung, aber eine Ausstattung ist echt unwürdig)

Ein blauer VW Golf R

Zu erkennen ist der VW Golf R unter anderem an der vierflutigen Abgasanlage. © VW

VW Golf R: So schnell rennt die Topversion mit dem Performance-Paket

Das Performance-Paket beinhaltet ferner einen größeren, zum Dach hin offenen Heckspoiler, der für zusätzlichen Abtrieb an der Hinterachse sorgt, 19- statt 18-Zoll-Räder sowie die zwei zusätzlichen Fahrprofile Special (Nürburgring-Modus) und eine Driftfunktion. Auf der Nürburgring-Nordschleife ist der VW Golf R pro Runde bis zu 17 Sekunden schneller als sein Vorgänger. Serienmäßig für alle R-Modelle ist eine besonders groß dimensionierte 18-Zoll-Bremsanlage, die nicht nur auf der Nordschleife für entsprechende Verzögerungen sorgt. Mit der neuen Bremse vergrößern sich die Scheibendimensionen von 340 x 30 mm auf 357 x 34 mm. (VW-Boss Herbert Diess im Golf 8 GTI – Kritik im Netz: „Aus der Zeit gefallen“)

Noch wichtiger dürfte vielen jedoch die Querdynamik sein und die ist dank des variablen Allradantriebs größer als bei den anderen GTI-Versionen, die nur über die Vorderachse angetrieben werden. Dabei ist der Allradantrieb vernetzt mit der elektronischen Differenzialsperre XDS, dem Doppelkupplungsgetriebe und der Fahrwerksregelung DCC. So wird die Kraft des Antriebs über ein neues Hinterachsgetriebe nicht nur zwischen der Vorder- und Hinterachse, sondern ebenso zwischen den zwei Hinterrädern verteilt. Insbesondere in Kurven kann so die Agilität des Golf R so nennenswert gesteigert werden. (VW Golf 8 GTI: Die Preise sind da und es gibt eine Überraschung)

Blick auf das Cockpit eines VW Golf R

Die R-Taste am Lenkrad schaltet den VW Golf R scharf. © VW

VW Golf R: Per Tastendruck am Lenkrad wird das Auto blitzschnell scharf geschaltet

Für den besonders heißen Ritt kann über die R-Taste am Lenkrad direkt der entsprechende Rennmodus angesteuert werden, der die Sinne des VW Golf R in Sekundenbruchteilen schärft. Das elektronisch gesteuerte Fahrwerk ist zwei Zentimeter tiefer als die normalen Versionen und sportlich ambitionierte Fahrer freuen sich über straffere Federn und Dämpfer. Mit dem optionalen R-Performance-Paket wird die Leine in Sachen Höchstgeschwindigkeit etwas lockerer und der stärkste aller Gölfe darf auf der Autobahn bis zu 270 km/h schnell rennen.

Optisch unterscheidet sich der VW Golf R kaum von seinen etwas zahmeren GTI-Brüdern. Neben der stärkeren Bremsanlage fallen die größeren Spoiler und die vierflutige Auspuffanlage ins Auge, die auf Wunsch von einer sieben Kilogramm leichtere Akrapovič-Titanabgasanlage ersetzt wird, die für einen noch bulligeren Sound sorgt. Innen gibt es animierte Sportinstrumente sowie stark konturierte Sitze, wahlweise in Alcantara oder Leder. Dem Ausflug an den Nürburgring steht somit nichts mehr im Wege. (Stefan Grundhoff / press-inform)

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