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VW Amarok: Das wird bei der zweiten Generation des Pick-ups ganz anders

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Von: Marcus Efler

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In Europa ist der VW Amarok ausgelaufen – doch der Nachfolger steht schon vor der Tür. Ein waschechter Volkswagen-Truck wird er aber nicht.

Hannover – Weltweit sind Pick-ups ein gigantischer Markt, doch in Europa tun sich die Geländewagen mit der großen Ladefläche seit Jahrzehnten schwer. Immer wieder gab es von verschiedenen Hersteller Versuche, auch in Europa nennenswert ins Geschäft zu kommen. So bot Mercedes bereits die erste Generation seiner G-Klasse als Pritschenwagen an, und auch der ursprüngliche Land Rover Defender war als rustikaler Pick-up nicht nur für die Armee im Programm. (Suzuki Jimny wird zum Pick-up – doch es gibt einen Haken)

VW Amarok: Das wird bei der zweiten Generation des Pick-up ganz anders

Da die mächtigen „Trucks“ wie Ford F-150, Chevrolet Silverado oder Ram 1500 europaweit nur in homöopathischen Dosen von freien Importeuren verkauft werden, ist bei uns eine Klasse drunter Schluss. Seit Jahren ist hier der Ford Ranger als kleiner Bruder des US-Massenmodells F-150 der Bestseller. Obwohl die aktuelle Generation ausläuft, gab es 2020 einen europaweiten Verkaufsrekord von 45.000 Fahrzeugen, was einen Marktanteil von knapp 40 Prozent bedeutet.

Zeichnung des neuen VW Amarok
Der neue VW Amarok soll sich optisch klar vom Ford Ranger unterscheiden. © VW Nutzfahrzeuge

Der Nachfolger rollt Mitte 2022 zu den Kunden. Und er bekommt danach noch einen Bruder – der den Namen VW Amarok auf der großen Heckklappe trägt. Bis zu seiner Einstellung in Europa wurde der VW-Pritschenwagen im Werk Hannover sowie am argentinischen Pacheco gefertigt. Die kommende Generation soll trotz der technischen Verwandtschaft zum Ford ein echter Volkswagen werden. Zumindest beim Design könnte das klappen: „Die markante Front und vor allem das einprägsame X-Design heben den neuen Amarok deutlich hervor und betonen seinen Führungsanspruch“, erklärt VW-Nutzfahrzeuge-Chefdesigner Albert-Johann Kirzinger, „wir haben der Stärke und Kraft des neuen Amarok einen deutlichen Ausdruck verliehen – mit klarer Volkswagen–DNA, innen wie außen.“ (Ford F-150 Lightning: Deshalb ist der Elektro-Pick-up so günstig)

VW Amarok: Top-Motorisierung aus dem Ford F-150

Die europäischen Versionen des Pritschen-Doppels stammt aus dem Werk Silverton in Südafrika. Ihr neues Chassis bietet gegenüber dem bisherigen, 5,28 Meter langen Ford Ranger einen 50 Millimeter längeren Radstand und eine ebenfalls 50 Millimeter breitere Spur. Die neue Frontpartie schafft unter der Motorhaube einen größeren Bauraum für den Einsatz eines Sechszylinderdiesels in V-Form – und die später folgende Elektrifizierungen.

Zeichnung des Interieurs des neuen VW Amarok
Innen soll der neue Amarok moderne und hochwertiger werden als der Vorgänger. © VW Nutzfahrzeuge

Neben einem zwei Liter großen Basisdiesel mit vier Zylindern, der wahlweise als Handschalter oder Automatikversion mit jeweils sechs Stufen angeboten wird, gibt es einen stärkeren Vierzylinder-Doppelturbo und als Topmodell den lange von den Kunden geforderten V6-Diesel mit drei Litern Hubraum, der obligatorisch an die bekannte Zehngang-Automatik gekoppelt ist. Im Ford F-150 leistet der 250 PS und könnte auch im VW Amarok den bisherigen, 272 PS starken V6-Diesel ersetzen. (E-Antrieb statt V8: Ford-Oldtimer soll Lust auf Stromer machen)

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VW Amarok: Erst Diesel, später Hybrid

Je nach Motorvariante gibt es die Brudermodelle entweder mit zuschaltbarem oder permanentem Allradantrieb. Und nachdem Volkswagen bei seinem neuen Bulli T7 verstärkt auf Benzinmotoren und Plug-In-Hybride setzt, ist anzunehmen, dass die Hannoveraner diese Antriebe auch dem Amarok unter die mächtige Haube geben.

„Der Amarok ermöglicht, was auf den ersten Blick mancherorts unmöglich scheint: Er macht seinen Nutzerinnen und Nutzern das Leben leicht, indem er sie im Beruf und im Alltag unterstützt“, wirbt Lars Krause, Markenvorstand Vertrieb und Marketing bei VW Nutzfahrzeuge, schon heute: „Senn der Amarok bietet Lösungen an, die unsere Kundinnen und Kunden ihre Ziele erreichen lässt – besonders dann, wenn es schwierig wird.“ (Stefan Grundhoff; press-inform)

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