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Volkswagen schnürt ID.5-Doppelpack – auch GTX feiert Premiere

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Von: Simon Mones

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Volkswagen rollt seine Elektrofamilie mit dem ID-Label sukzessive weiter aus. Als Nächstes ist der ID.5 als Coupé-Version des ID.4 dran, der auch als sportliche GTX-Version seine Premiere feiert.

Wolfsburg – So langsam kommt der Modulare E-Antriebs-Baukasten (MEB) bei Volkswagen ins Rollen. Der nächste Vertreter ist der VW ID.5, der als Schrägheckversion des ID.4 Anfang 2022 seine Premiere mit drei Antriebsalternativen feiert: als Heckantrieb mit 128 kW/174 PS, 150 kW/204 PS und den sportlicher positionierten GTX mit 220 kW/299 PS und Allradantrieb.

Die normalen Versionen werden bei spärlichen 160 km/h und auch die Sportversion des ID.5 GTX bei 180 km/h abgeregelt. Für längere Autobahnfahrten kann das schon mal zäh werden. Noch leistungsstärkere Versionen, wie sie aktuell etwa der Hyundai-Konzern mit seinen Elektromodellen Hyundai Ioniq 5 sowie Kia EV6 und Leistungen bis weit über 500 PS anbietet, sind aktuell nicht in Planung. Die Wolfsburger lassen es betont bodenständig angehen und wollen in erster Linie das Volumenpublikum ansprechen, das sich in dem Leistungsspektrum von 170 bis 300 PS bestens aufgehoben fühlt. (Elektroautos im Einheits-Design: Darum kommen so viele Stromer als SUV)

Volkswagen schnürt ID.5-Doppelpack – auch GTX feiert Premiere

Auch bei der Ladeleistung hält sich der Volkswagen-Konzern überraschend zurück. Hier war für ID.3/ID.4 bisher bei schmalen 125 Kilowatt Ende, der ID.5 soll zumindest 135 Kilowatt und mittelfristig wohl auch 150 oder mehr Kilowatt schaffen, um konkurrenzfähig zu sein. In einer halben Stunde lässt sich das Akkupaket im Unterboden damit auf mehr als 300 Kilometer an Reichweite aufladen. (VW ID.5: Erste Probefahrt – schnelleres Laden bald möglich?)

Der ID.5 und der ID.5 GTX, stehend
Volkswagen stellt den ID.5 im Doppelpack vor. © Ingo Barenschee/Volkswagen AG

Der 77-kWh-Akku soll komplett aufgeladen Reichweiten von bis zu 520 Kilometern realisieren. Im Zusammenspiel mit einer geeigneten Infrastruktur soll auch zu Hause bidirektionales Laden möglich sein – der ID.5 wird so, wenn gewünscht, ebenfalls zum Energiespender. Für alle, die einen Anhänger ziehen müssen, bietet der VW ID.5 immerhin 1.200 beziehungsweise 1.400 Kilogramm (GTX) Anhängelast an. Wahlweise gibt es ein Standard-Fahrwerk, eine sportliche Fahrwerksabstimmung oder variabel einstellbare Dämpfer. (Volkswagen gegen Tesla: Akku-Test – dieses Modell zieht den Kürzeren)

Volkswagen schnürt ID.5-Doppelpack – mit verbesserter Software

Stabiler als zum Start soll mittlerweile die Software laufen. Die neueste Softwaregeneration 3.0 ermöglicht Updates und Upgrades von unterwegs (Over-the-Air). Ausgewählte Funktionen, die zum Start oder vom Vorbesitzer nicht bestellt worden sind, können nachträglich zugebucht werden. (Nach Kritik von Volkswagen-Betriebsrat – Herbert Diess ändert Reisepläne)

Der Innenraum des VW ID.5.
Den Innenraum des VW ID.5 kennt man schon vom ID.4. © Volkswagen AG

Innenraum und Ausstattung des ID.5 sind weitgehend identisch mit denen des ID.4. Es gibt das bekannt puristische Interieur mit dem kleinen 5,3-Zoll-Bidschirm hinterm Steuer, der deutlich zeitgemäßere 12-Zoll-Bildschirm in der Mitte des Armaturenbretts und das große Head-up-Display, das auch Augmented-Reality-Darstellungen beherrscht. (Volkswagen zieht Stecker: Dienstwagen nur noch als Verbrenner)

Volkswagen schnürt ID.5-Doppelpack – viel Textil, aber ohne Ledersitze

Anders als das Schwestermodell Škoda Enyaq oder die meisten anderen Modelle ist der VW ID.5 nicht mal gegen Aufpreis mit edlen Ledersitzen zu bekommen. Textil und Kunststoffe geben den Ton an.

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Neben den inneren Werten hat der VW ID.5 im Vergleich zum ID.4 seine eigene Silhouette, die aber letztlich nichts anderes als ein anderer Hut ist, da das Fahrwerk und das Gewicht von gut 2,1 Tonnen nicht verändert werden.

Der Volkswagen ID.5, fahrend
Der ID.5 setzt auf das Fahrwerk des ID.4. © Volkswagen AG

Volkswagen schnürt ID.5-Doppelpack – Designer wollten sportlichere Formensprache

Dafür versuchen die Designer, beim elektrischen Crossover-Coupé mit 21-Zoll-Rädern und kurzen Überhängen die sportliche Formensprache zu forcieren. Das Kofferraumvolumen des 4,60 Meter langen VW ID.5 bleibt mit 549 Litern trotz der abfallenden Dachlinie im Vergleich zum ID.4 nahezu identisch. Der Laderaum lässt sich durch Umklappen der Rücksitze auf bis zu 1.561 Liter erweitern. Leider ist die elektrische Heckklappe nur optional zu bekommen. (Von Stefan Grundhoff/press-inform)

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