Serienmodell des Elektro-SUV

Volkswagen: Erste Fotos des serienreifen ID.4 geleakt

  • Jan Schmidt
    vonJan Schmidt
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Noch befindet sich der Plattform-Bruder ID.3 im Vorserienstatus, da kommen offensichtlich aus China bereits die ersten Bilder des ID.4 als Leak. Das Elektro-SUV sieht schon serienreif aus.

  • Neue Bilder des Kompakt-SUV von VW mit Elektroantrieb
  • Der ID.4 nutzt die gleiche Plattform wie der ID.3
  • Mit dem großen Akku kommt das SUV bis zu 500 Kilometer weit

In Deutschland dreht der ID.3 seine ersten Runden als Testwagen für die Fachpresse und ab September können die ersten Privatkunden mit der Auslieferung des E-Autos rechnen. Im Köcher hat Volkswagen aber bereits den ID.4 – ein kompaktes SUV, das ebenfalls den Modularen E-Antriebsbaukasten nutzt.

Der ID.4 ist als Weltauto konzipiert, demnach wird es in Europa, China sowie den USA nicht nur angeboten, sondern auch produziert. Die europäischen Versionen werden im VW-Werk Zwickau vom Band laufen. Durch den Einsatz von regenerativem Strom soll eine „bilanziell“ CO2-neutrale Produktion gewährleistet sein, die die Nachhaltigkeit der ID-Modelle weiter verbessert.

Ähnlich wie beim ID.3 wird es drei unterschiedlich große Batterien geben. Die Kapazitäten beziffern die Wolfsburger auf 45, 58 oder 77 Kilowattstunden. Dank ausgeklügelter Aerodynamik soll der ID.4 im WLTP-Verfahren bis zu 500 Kilometer weit fahren. Der leichtere ID.3 schafft sogar 50 Kilometer mehr.

Dieses Foto vom ID.4 hat Volkswagen bisher gezeigt.

Den Antrieb übernehmen Elektromotoren mit einer Leistung mit mindestens 93 kW/126 PS und maximal 150 kW/204 PS – zunächst mit Heckantrieb, später auch mit einem leistungsstarken elektrischen Allradantrieb. Der ID.4 soll noch in diesem Jahr auf die Straßen in Europa kommen. Eventuell präsentieren die Wolfsburger zu einem späteren Zeitpunkt auch noch Power-Varianten mit mehr als 300 PS.

Aus der Studie ID.CROZZ ist mit dem ID.4 Reallität geworden.

Bei beiden Modellen ist die Hochvolt-Batterie unter der Fahrgastzelle verbaut. Das sorgt für einen tiefen Fahrzeugschwerpunkt, eine gut ausbalancierte Achslastverteilung und ein geräumiges Interieur. Die Batterie lässt sich serienmäßig mit Wechsel- und Drehstrom (AC) sowie mit Gleichstrom (DC) laden.

Im Innenraum punkten die beiden Stromer mit außergewöhnlich großem Platzangebot – der kompakten Bauweise der Elektro-Komponenten sei Dank. Im klar strukturiertem Cockpit läuft die Bedienung fast vollständig über den zentralen Touchscreen oder über die Sprachsteuerung „Natural Voice“.

Während die Preise des ID.3 bei 40.000 Euro starten, dürfte der ID.4 ab rund 45.000 Euro in der Preisliste stehen.

Rubriklistenbild: © Volkswagen/Instagram (CocheSpias)

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