Umfangreiche Modellpflege

Tesla: Geheimprojekt Palladium – radikale Überarbeitung dieser beiden Bestseller?

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Unter der geheimen Projektbezeichnung „Palladium“ soll Tesla an einer umfangreichen Modellpflege für zwei seiner Bestseller arbeiten.

  • Tesla: „Palladium“-Geheimprojekt für mindestens zwei Bestseller
  • Fahrzeuge sollen innerlich und äußerlich überarbeitet werden
  • Umbau der Produktionsstraßen in Kalifornien und Nevada wohl angelaufen

Das Model S ist seit 2012 auf dem Markt, während das Model X – ein Crossover aus SUV und Van – seit 2015 verkauft wird. Wie umfangreich das Update für die beiden Topmodelle von Tesla ausfällt, ist noch nicht bekannt. (Tesla auf Überholspur, Audi zerknirscht: „Sicher zwei Jahre ...“)

Tesla plant ein Update für das Model S und das Model X.

Tesla „Palladium“: Drei Motoren für mehr Leistung und verbesserte Effizienz

Laut dem Newsportal Electrek.co gilt als sicher, dass das „Palladium“-Projekt neue Batteriemodule und neue Antriebseinheiten bringen wird. Der neue Antriebsstrang soll demnach eine Kombination mit drei Motoren ermöglichen. Dadurch könnten nicht nur höhere Leistungen, sondern auch eine verbesserte Effizienz erreicht werden. Die Batteriemodule basieren auf neu entwickelten Zellen und einer eigenen Technologie zur Herstellung der fertigen Module. (Netz rätselt: Elon Musk postet auf Deutsch – meint er die Gigafactory bei uns?)

Neben den neuen Antriebseinheiten und der neuen Batterie-Technologie gibt es außerdem Gerüchte, dass die Karosserien der beiden Modelle deutlich sichtbar überarbeitet würden. Jedenfalls sollen die Produktionsstraßen in der Tesla Factory in Fremont (US-Bundesstaat Kalifornien) und in der Gigafactory 1 in Reno (US-Bundesstaat Nevada) bereits angepasst werden. Während die Automodelle in Fremont vom Band laufen, werden die Batterie-Pakete in Nevada produziert. In der Gigafactory 1 baut Tesla in Kooperation mit Panasonic nicht nur Batterie-Module, sondern auch Solar- und Windkraftanlagen. (Tesla-Fahrer kassiert Strafzettel, weil er seinen Wagen auflädt – „ich bin ehrlich ...“)

Der genaue Start der Modell-Offensive ist noch nicht bekannt, doch spätestens zum – von Tesla ausgerufenen – Battery Day am 15. September sollten die Neuerungen offiziell vorgestellt werden und evtl. auch schon in der Serienfertigung angekommen sein.

Tesla Model S: Mit bis zu 796 PS in 2,5 Sekunden auf Tempo 100

Bislang gab es das Model S mit Batteriekapazitäten von 40 bis 100 Kilowattstunden (kWh). Seit April 2019 gibt es nur noch zwei Versionen mit dem 100-kWh-Paket und Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse. Die Variante, die für eine maximale Reichweite ausgelegt ist, hat eine Leistung von 413 kW/562 PS und ein Drehmoment von 775 Newtonmeter. Damit beschleunigt das Model S in 3,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und maximal auf 250 km/h. Die Reichweite liegt nach WLTP bei 610 Kilometern. Die „Performance“-Variante leistet 585 kW/796 PS und bietet ein Drehmoment von 1.140 Newtonmeter. In dieser Konfiguration sprintet das Model S aus dem Stand in 2,5 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 261 km/h. Die Reichweite liegt bei 593 Kilometern. (Tesla Gigafactory in Grünheide: Wie Elon Musk seine deutsche Großfabrik nennt ...)

Auch vom Model X gibt es aktuell nur zwei Varianten mit dem 100-kWh-Akku. Die Versionen mit 60, 75 und 90 kWh sind aus dem Programm gefallen. Analog zum Model S gibt es die Versionen „Long Range“ und „Performance“. Nach WLTP betragen die Reichweiten 507 und 487 Kilometer. Die „Long Range“-Variante leistet 310 kW/422 PS und benötigt 4,6 Sekunden für den Standardsprint. Die „Performance“-Version leistet 449 kW/611 PS und erledigt den Sprint auf Tempo 100 in 2,8 Sekunden. (Hype um Tesla: Dieser eine Erfolgsfaktor lässt ALLE anderen Hersteller alt aussehen)

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