SUV als Plug-in-Hybrid

Suzuki Across: Der Zwilling des Toyota RAV4 hat jetzt schon diese Top-Motorisierung

Fahraufnahme eines Suzuki Across von schräg vorn
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Badge Engineering: Der Suzuki Across hebt sich optisch nur minimal vom Toyota RAV4 ab.
  • Jan Schmidt
    vonJan Schmidt
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Suzuki ist in Deutschland mittlerweile in die dritte Reihe der Autohersteller abgerutscht. Doch in einigen Märkten sieht das ganz anders aus. So präsentieren die Japaner mit dem Suzuki Across nunmehr einen Zwilling des Toyota RAV4 – inklusive Plug-in-Hybridtechnik.

Hamamatsu (Japan) – Suzuki und der Gigant Toyota haben sich in den vergangenen Jahren näher denn je aneinander gekuschelt. Jetzt wurde mit dem Suzuki Across das erste Kooperationsmodell vorgestellt, das auch nach Europa kommen soll. Technisch ist der 4,64 Meter lange Suzuki Across eng mit dem aktuellen Toyota RAV4 verwandt und positioniert sich so oberhalb des bekannten Suzuki Vitara. (Suzuki SX4 S-Cross: Der Hybrid bietet viel fürs Geld, aber diese Sicherheits-Extras fehlen)

Suzuki Across: Der Zwilling des Toyota RAV4 hat jetzt schon diese Top-Motorisierung

Daher wird der Across auch mit dessen Plug-in-Hybrid-Antrieb verfügbar sein, den Toyota in diesen Wochen seinen Kunden vorstellt. So muss sich der Allradler auch in Sachen Motorleistung nicht zurückhalten und bietet eine Gesamtleistung von 221 kW/300 PS. Rein elektrisch kann er mit einer Elektroladung bis zu 60 Kilometern zurücklegen. (BMW X3 xDrive 30e: Der Elektromotor macht Schluss mit diesem lästigen Effekt)

Bei Bedarf werden bis zu 80 Prozent der Motorleistung an die Hinterachse geleitet.

Basistriebwerk ist dabei der gleiche 136 kW/184 PS starke 2,5-Liter-Saug-Benziner wie im Toyota RAV4 PHEV, der von zwei Elektromotoren (vorne 134 kW/hinten 40 kW) kraftvoll unterstützt wird und somit aus dem Stand in rund sieben Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Die Hinterachse wird rein elektrisch angetrieben und nur dann mit Energie aus dem Lithium-Ionen-Akkupaket mit einer Kapazität von 18,1 Kilowattstunden im Unterboden versorgt, wenn hier Traktion gebraucht wird. Bei normaler Fahrt wird aus dem Batteriepaket allein die Vorderachse angetrieben, während bei Bedarf bis zu 80 Prozent der Motorleistung an die elektrische Hinterachse transferiert werden können. Für leichtes Gelände und unbefestigte Pisten ist der Suzuki Across mit dem Trail-Programm einer elektronischen Differenzialsperre ausgestattet. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h und auf 100 Kilometern verbraucht der Across gerad einmal 1,2 Liter Super. (Plug-in-Hybride: Kann man mit den Teilzeit-Stromern wirklich Geld sparen?)

Suzuki Across: Neun-Zoll-Touchscreen für das Infotainment

Das Cockpit des Suzuki Across wird von einem großen Touchscreen dominiert.

Das Platzangebot im Innern des knapp zwei Tonnen schweren Crossovers ist großzügig. Die Serienausstattung umfasst unter anderem beheizte und elektrische Sitze, animierte Instrumente, Neun-Zoll-Touchscreen, 19-Zoll-Alufelgen und eine elektrische Heckklappe. Auf Wunsch gibt es zudem Ausstattungsdetails wie Panoramadach, beheizte Sitze im Fond und LED-Scheinwerfer. Das Ladevolumen liegt bei 490 Litern. Für Sicherheit sorgen zahlreiche Fahrerassistenzsysteme. Der genaue Preis des Suzuki Across steht noch nicht fest, dürfte jedoch unter der 50.000-Euro-Marke liegen. (Von Stefan Grundhoff/press-inform)

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