Neues SUV aus Japan

Suzuki Across: Kollaboration mit einem der ganz Großen

  • Arne Roller
    vonArne Roller
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Im Herbst 2020 soll er starten: der Suzuki Across. Er ist ein Produkt der Kooperation zwischen Suzuki und Toyota. Der größere Partner liefert das Kompakt-SUV auf Basis des RAV4 zu.

  • Für einen Suzuki hat der Across mit 186 PS ungewohnt viel Power
  • Natürlich verfügt auch der Across über Allradantrieb
  • Als Antrieb steht zum Marktstart ausschließlich der Plug-in-Hybrid zur Verfügung

Hamamatsu (Japan) – Bislang hat Suzuki mit der E-Mobilität gefremdelt. Das ändert sich jetzt mit Hilfe des großen Kooperationspartners Toyota. Das neue SUV Across basiert auf dem RAV4 des japanischen Autogiganten und wird bei Suzuki das neue Topmodell. In Hamamatsu geht man jetzt elektrisch aufs Ganze und bietet für den Across lediglich den Plug-in-Hybriden an, den Toyota hierzulande für den RAV4 ebenfalls in der zweiten Jahreshälfte einführen will. Der Across passt gut ins Suzuki-Portfolio - vor allem, weil er sich mit dem Hybridantrieb positiv auf durchschnittliche Flotten-Emission der Japaner auswirkt.

Der allradgetriebene Suzuki-Neuzugang ist kein optischer Blender. Der Anblick des SUV löst Vertrauen darauf aus, dass er vielseitig einsetzbar und rundum robust ist. Für innendrin verspricht der Hersteller „ein hochwertiges Ambiente mit großzügigem Platzangebot in beiden Sitzreihen“. Ein 9-Zoll-Touchscreen-Display dient als Bedienzentrale, Smartphones können per Apple CarPlay und Android Auto in das Infotainment-System eingebunden werden. Der Kofferraum des Across bietet ein Ladevolumen von 490 bis 1.604 Litern.

Der Innenraum ist so auch aus dem RAV4 bekannt.

Suzuki Across: 18 kWh-Batterie soll für 75 Kilometer reichen

Der Antrieb kombiniert einen E-Motor mit 134 kW an der Vorderachse mit einem 2,5-Liter-Benziner mit 136 kW/186 PS. Zum Allradler wird der Across durch einen zweiten E-Motor an der Hinterachse mit einer Leistung von 40 kW/54 PS. Der ermöglicht über das integrierte Allrad-Management eine Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse von 100:0 bis 20:80 Prozent. Der mehr als 18 kWh fassende Akku soll rund 75 Kilometer weit reichen.

Der Trail Mode übernimmt im Across die Funktion eines automatischen Sperrdifferenzials, er sorgt für bestmögliche Traktion und Fahrstabilität auf rutschigem Untergrund. „Das System bremst Räder mit beginnendem Traktionsverlust ab und leitet das Drehmoment an die Räder mit dem besten Halt. Das System greift zudem in Motor- und Getriebesteuerung ein, um das Fahrzeug in Bewegung zu halten“, heißt es bei Suzuki zu den Offroad-Fähigkeiten des mit reichlich Assistenzsystemen ausgestatteten Neuzugangs.

Zum Preis äußert sich der deutsche Suzuki-Importeur noch nicht. Zur Orientierung: Beim RAV4 mit Mildhybrid und Frontantrieb geht es bei rund 33.000 Euro los. (Mit Material von Rudolf Huber / Global Press)

Rubriklistenbild: © Suzuki

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