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SsangYong Rexton (Facelift): Das günstige XL-SUV legt bei den Assistenzsystemen nach

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Von: Sebastian Oppenheimer

Ein blauer SsangYong Rexton vor einer Häuserzeile

SsangYong hat dem Rexton ein Facelift spendiert. © SsangYong

Unter den ganzen weichgespülten Familien-SUV ist der SsangYong Rexton ein echtes Arbeitstier. Nun bekommt das günstige Korea-SUV ein Facelift.

Seoul – Schade, dass den 4,85 Meter langen SsangYong Rexton viele nicht auf dem Radar haben, wenn es um einen großen Geländewagen geht. Denn optisch wie technisch musste sich der Rexton schon bisher nicht verstecken. Mit der Modellpflege ist er noch markanter und insbesondere noch etwas konkurrenzfähiger geworden. Optisch wirkt er mit der neuen Front aus rautenförmigem Kühlergrill und LED-Scheinwerfer moderner und kraftvoller. Das sieht am Heck mit seinen LED-Rückleuchten, verbunden durch eine Chromspange, nicht viel anders aus. (Neuer Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Hybrid – dieses sinnvolle Extra gibt’s nur bei der Konkurrenz)

Für den obligatorischen 2,2 Liter starken Commonrail-Diesel gab es einen leichten Leistungsnachschlag auf 149 kW (202 PS) und 440 Nm Drehmoment. Das sind 21 PS und 20 Nm mehr als bisher, wobei das maximale Drehmoment zwischen 1.600 und 2.600 U/min anliegt. Der Normverbrauch: 7,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Die Motorleistung wird nunmehr über eine neue Achtgangautomatik auf beide Antriebsachsen übertragen. Da die Gangwahl elektronisch angesteuert ist, braucht der Fahrer den Motor des Rexton nur abzustellen und das Getriebe geht von selbst in den Parkmodus. (Neuer Nissan Qashqai: Eine Motorvariante fährt sich wie ein E-Auto – ist aber keins)

Ein weißer SsangYong Rexton von hinten

Auch das Heck des SsangYong Rexton wurde im Zuge des Facelifts nachgeschärft. © SsangYong

SsangYong Rexton (Facelift): Das günstige XL-SUV legt bei diesen Assistenzsystemen nach

Neu ist in diesem Zusammenhang auch die elektrische Servolenkung. Unverändert an Bord: der Allradantrieb mit Sperrdifferenzial für eine sichere Traktion abseits befestigter Straßen und somit die Möglichkeit, Anhänger bis zu drei Tonnen an den Haken zu nehmen. Der optionale Anhängerassistent verhindert ein Aufschaukeln während der Fahrt. (JP Kraemer fährt Dacia Duster: „Musste halt drehen, das Ding“)

Nachgelegt wurde auch bei den Fahrerassistenzsystemen. So bietet der SsangYong Rexton unter anderem einen Abstandsregeltempomat sowie Totwinkelwarner, Spurhalteassistent, Aussteige- und Querverkehrswarner mit integrierter Notbremsfunktion. Für den Fall eines Unfalls bietet der Koreaner neun Airbags und erhöhte Karosseriesteifigkeit, die für mehr Sicherheit sorgen sollen. Im Innenraum gibt es das bekannt großzügige Platzangebot, wertigere Materialien und eine neu gestaltete Mittelkonsole mit abdeckbarem Getränkehalter. (Facelift Mazda CX-3: In diesem Punkt bleibt das Kompakt-SUV hinter der Konkurrenz zurück)

Blick in den Innenraum eines SsangYong Rexton

Im Innenraum punktet der SsangYong Rexton mit einem großzügigen Platzangebot und wertigen Materialen. © SsangYong

SsangYong Rexton (Facelift): Der Kofferraum ist von 784 Litern auf 1.977 Liter erweiterbar

Die digitale Instrumentenanzeige ist auf 12,3 Zoll angewachsen und liefert animiert alle wichtigen Informationen – von Infotainment über Navigationshinweise bis hin zum Around-View-Monitor. Vier rund um das Fahrzeug verteilte Kameras ermöglichen eine dreidimensionale 360-Grad-Rundumsicht um den Rexton. Im Fond gibt es bequemere Sitze, deren höhere Lehnen sich auf einen Neigungswinkel von bis zu 139 Grad einstellen lassen. Der Kofferraum mit seinem Volumen von üppigen 784 Litern lässt sich durch Umlegen der Rücksitze auf bis 1.977 Liter erweitern. Marktstart ist kommenden März.

Preise für den überarbeiteten Rexton nennt SsangYong noch nicht. Das aktuelle Modell beginnt in der Basisausstattung Crystal mit Hinterradantrieb bei 32.890 Euro, Allradantrieb kostet 2.000 Euro Aufpreis. Zum Vergleich: Der fünftürige Toyota Land Cruiser beginnt bei 44.889 Euro. (Von Stefan Grundhoff/press-inform)

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