Sportlicher und komfortabler

Porsche Panamera Facelift: Mehr Power – aber auch bei den Preisen tut sich was

  • Sebastian Oppenheimer
    vonSebastian Oppenheimer
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Porsche überarbeitet seinen Panamera optisch dezent und legt technisch nach. Es gibt mehr Varianten, deutlich mehr Dampf und eine weitere Hybridversion.

  • Porsche hat die zweite Generation des Panamera vor allem in Sachen Technik überarbeitet
  • Die Turbo-Variante des Stuttgarter Luxussportlers bekommt einen ordentlichen PS-Zuschlag
  • Auch bei den Preisen für den Panamera hat Porsche nachgelegt

Stuttgart – Viele Hersteller bemühen sich gerade, die eigenen Portfolios durchzukämmen, um die Variantenflut einzudämmen. Porsche geht einen anderen Weg und weitet zumindest bei seinem viertürigen Panamera das Modellangebot mit der Modellpflege aus. Um die Nachfrage an Plug-In-Hybriden zu decken und die immer strenger werdenden Umweltvorgaben auch in den nächsten Jahren einhalten zu können, wird es ab Oktober daher statt zwei sogar drei Plug-In-Versionen geben.

Porsche Panamera Facelift: Mehr Power – aber auch bei den Preisen tut sich was

Kaum etwas ändert sich allerdings beim 243 kW (330 PS) / 450 Nm starken Panamera-Basismodell und der beliebten Sportversion des Porsche Panamera GTS, der eine leichte Leistungsspritze auf 353 kW (480 PS) / 620 Nm bekommt. Musste der Panamera Turbo bisher mit allemal stattlichen 550 PS auskommen, gibt es als Turbo S nicht nur einen neuen Buchstaben als Anhang, sondern auch eine imposante Steigerung um 80 auf 630 PS. Aus dem Stand geht es damit in 3,1 Sekunden auf Tempo 100 und auf der Autobahn ist erst bei 315 km/h Schluss. Um diese Leistung auf die Straße zu übertragen und auch in Kurven zu glänzen, wurden unter anderem Dreikammer-Luftfederung, die adaptiven Dämpfer und die Wankstabilisierung inklusive Torque Vectoring optimiert. (Porsche Panamera Facelift (2021): Dieses Modell kriegt sogar 80 PS mehr)

Die Optik des Panamera hat Porsche zum Facelift nur dezent überarbeitet.

Porsche Panamera Facelift: „Wir schließen damit die Lücke“

Das Leistungsplus des neuen Porsche Panamera Turbo S (Porsche 911 Turbo: Endlich unter dieser magischen Zeit beim Standardsprint) öffnet das Portfolio für eine dritte Motorvariante mit Plug-In-Hybridmodul. „Wir schließen damit die Lücke zwischen dem Panamera 4 E-Hybrid und dem Turbo S E-Hybrid mit einem dritten Modell“, so Panamera-Entwicklungsleiter Thomas Friemuth, „mit dem vergrößerten Akku kommt man mit einer Ladung rund 30 Prozent weiter als bisher.“ Der Neuling heißt Porsche Panamera 4S Hybrid und bringt als Allradler eine Systemleistung von 412 kW (560 PS) und 750 Nm Drehmoment an beide Achsen.

Die Marke Porsche
HauptsitzStuttgart
Gründungsjahr1931
VorstandsvorsitzenderOliver Blume
Bekannteste Modelle911, Macan, Cayenne, Panamera, Taycan
Ausgelieferte Fahrzeuge 2019280.800

Die Akkutechnik selbst ist bei allen drei Hybridmodellen identisch. Das neue Akkupaket mit einer erhöhten Kapazität von 17,9 statt der bisherigen 14,1 kWh ermöglicht Reichweiten von 54 Kilometern. Somit kommen alle Teilzeit-Elektriker in den Genuss der steuerlichen Vergünstigungen und des E-Kennzeichens – gerade in Europa ein wichtiges Verkaufsargument. (Porsche Taycan: Von wegen Over-the-Air-Update – alle müssen in die Werkstatt)

Porsche Panamera Facelift: Verbesserung der elektromechanischen Wankstabilisierung

Weiterhin gibt es den Porsche Panamera nicht nur mit dem normalen Radstand, sondern mit Fokus China auch als Langversion und als Shooting Brake mit Kombiallüren. Thomas Friemuth: „Wir wollten den Spagat noch weiter spreizen und die großen Stärken des Panamera betonen. Deshalb haben wir das Auto sportlicher und zugleich komfortabler gemacht. Dafür haben wir den Fahrkomfort und die Kurvenstabilität durch die Optimierung aller Fahrwerksysteme spürbar erhöht.“ Das gelang insbesondere durch eine Verbesserung der elektromechanischen Wankstabilisierung, neuen Verstelldämpfern und neuen Lagern für Motoren und Achsen.

Den Fahrkomfort im Panamera hat Porsche nach eigenen Angaben durch eine verbesserte Wankstabilisierung erhöht.

Porsche Panamera: So viel kostet der Stuttgarter Bolide nach dem Facelift

Der aufgefrischte Porsche Panamera ist ab sofort bestellbar und kommt Mitte Oktober zu den Händlern. In Deutschland beginnen die Preise bei 91.345 Euro für den hinterradgetriebenen Panamera. Alle übrigen Modelle verfügen über Allradantrieb: den Panamera 4 gibt es zu Preisen ab 95.289 Euro, den Panamera 4S E-Hybrid ab 126.841 Euro, den Panamera GTS ab 136.933 Euro und den Panamera Turbo S ab 179.737 Euro. (Stefan Grundhoff; press-inform)

Rubriklistenbild: © Porsche

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