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Porsche Macan Benziner: So sieht das letzte Facelift für den Verbrenner aus

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Von: Marcus Efler

Der neue, rein elektrische Porsche Macan steht vor der Tür. Für Fans von Verbrennungsmotoren wird der Vorgänger noch mal überarbeitet – bleibt letztlich aber ein betagtes SUV.

Stuttgart – So ändern sich die Zeiten: Noch vor ein paar Jahren galt der Porsche Boxster, damals noch ohne die Bezeichnung 718, als der Porsche für die weibliche Zielgruppe schlechthin. Mittlerweile hat der SUV-Boom dafür gesorgt, dass der Macan diesen Titel übernommen hat. „Der Frauenanteil ist beim Macan in den vergangenen Jahren konstant gestiegen und baureihenübergreifend am höchsten“, verkündet der Sportwagen-Hersteller, im wichtigen Markt China sind fast 60 Prozent seiner Käufer weiblich. (Porsche Cayenne Turbo GT: Sport-SUV fährt 300 km/h – dank richtig viel PS)

Porsche Macan S, stehend
Sanft überarbeitet: der Porsche Macan S nach dem Facelift © Victor Jon Goico/Porsche AG

Porsche Macan Benziner: Letztes Facelift für den Verbrenner

Doch auch für Männer, die gerne einen dicken Porsche fahren möchten, aber nicht über das notwendige Budget für einen Cayenne verfügen, erfreut sich der kompaktere Macan großer Beliebtheit. Dazu gilt er als Türöffner in das Reich der sportlichen Volkswagen-Marke: Für 80 Prozent seiner Käufer ist das Mittelklasse-SUV der erste Porsche überhaupt. Dementsprechend groß war die Skepsis intern und bei Händlern nach der Ankündigung, den Nachfolger ausschließlich als reines Elektroauto zu konzipieren. (Frau blamiert Nachbarn im Netz, weil er Porsche Boxster verschimmeln lässt)

Porsche Macan S, stehend, von schräg hinten
Am Heck mit neuem Diffusor: der Porsche Macan S © Victor Jon Goico/Porsche AG

Porsche Macan Benziner: Für viele der Einstieg in die Porsche-Welt

Der Kompromiss ist jetzt zu besichtigen: Ein zweites Facelift für den Ur-Macan, der mit Verbrennungsmotor noch ein paar Jahre weiterläuft – parallel zum neuen Stromer. Technisch basiert auch diese Generation immer auf dem ersten Audi Q5 von 2008, für mindestens 62.917 Euro bekommen Benzin-Fans im Kern also in 13 Jahren gut gereifte Technik. Optisch hat sich auch nicht viel getan: Man bemerkt die Vorgabe, die Kosten für die „Mopf“ (schwäbisch für Modellpflege) im Zaum zu halten. Eine neu gestaltete Front mit einem Streifen in Wagenfarbe und ein Diffusor am Heck machen es zur Sache für Kenner, diesen Macan von dem bisherigen zu unterscheiden. (Porsche 911 GT3 Touring im Test: Ohne Spoiler und trotzdem richtig schnell)

Interieur des Porsche Macan S
Die Mittelkonsole wurde verschlankt und trägt jetzt Schaltflächen statt Tasten. © Porsche AG

Porsche Macan Benziner: Die analogen Instrumente bleiben

Deutlicher fällt der Fortschritt für den Fahrer aus: Er findet eine etwas verschlankte Mittelkonsole mit Touchflächen anstelle der bisherigen Tasten vor. Allerdings blickt er nach wie vor auf analoge Rundinstrumente statt auf die beiden virtuellen Info-Felder anderer aktueller Porsche-Modelle: Es gibt durchaus Fans der Marke, die das gut finden. Das wichtigste Argument für die neue Generation ist aber die Überarbeitung der Motoren: Der V6-Biturbo des Topmodells GTS (88.264 Euro) leistet mit 440 PS nun immerhin 60 PS mehr als bisher, erreicht Tempo 100 nach 4,3 Sekunden und maximal 272 km/h. Der Macan S (71.723 Euro) erhält ein Plus von 26 auf 380 PS, beschleunigt in 4,6 Sekunden auf Tempo 100 und schafft 259 km/h Spitze. Der neue Vierzylinder-Turbo des Basismodells legt um 20 auf 265 PS zu, es absolviert den 100er-Sprint in 6,2 Sekunden und erreicht 232 km/h. Klar ist schon heute: Die Fahrleistungen des elektrischen Nachfolgers werden auf jeden Fall darüber liegen.

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