Kompakter Crossover

Opel Crossland 2021: Auch nach dem Facelift verzichtet das SUV auf diesen Antrieb

Fahraufnahme eines Opel Crossland von schräg vorn
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An der Front trägt der Opel Crossland nun das neue Markengesicht.
  • Jan Schmidt
    vonJan Schmidt
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Der überarbeitete Crossland zeigt bereits das neue Opel-Markengesicht „Vizor“. Im Laufe der Jahre hat der Rüsselsheimer Einsteiger-Crossover den Namenszusatz „X“ verloren.

Rüsselsheim – Ansonsten sind die Überarbeitungen dezent, denn es gibt überaus leichte Retuschen an Front und Heck. Die Front mit LED-Scheinwerfern präsentiert sich dabei im neuen Gesicht der Marke Opel. Hinten und an den Flanken ist hingegen nicht viel passiert. Etwas rustikaler wird das Kompaktmodell durch den angedeuteten Unterfahrschutz vorne wie hinten. Geblieben sind der günstige Preis sowie das gute Platzangebot und der variable Innenraum. Die Rücksitzbank ist im Verhältnis 60:40 teilbar und lässt sich um bis zu 15 Zentimeter in der Länge verschieben. Dadurch wächst das Kofferraumvolumen von 410 auf 520 Liter. Werden die Rücksitze komplett umgeklappt, ist Platz für 1.255 Liter. (Opel Insignia Facelift: Dieser neue Motor verbraucht so wenig wie nie)

Auch das Heck des Opel Crossland sieht nach dem Facelift moderner aus.

Opel Crossland 2021:  Auch nach dem Facelift verzichtet das SUV auf diesen Antrieb

Das Motorenportfolio mit 1,2 Litern großen Dreizylinder-Benzinern (83 bis 130 PS) sowie 1,5 Liter großen Vierzylinder-Dieselmotoren mit 102 und 120 PS bleibt mit der Modellpflege unverändert. Die Normverbrauchswerte liegen bei den Benzinern zwischen 4,6 und 4,7 Liter und die Diesel-Modelle gönnen sich 4,0 bis 4,1 Liter. Überarbeitet wurde das Fahrwerk, das sich durch eine neue Federung sowie Dämpfung an Vorder- und Hinterachse sportlicher als bisher präsentieren soll. Dazu verspricht Opel eine direkter ansprechende Servounterstützung der Lenkung. (Neuer Opel Mokka: So viel kostet das Kompakt-SUV in der Basisversion und als E-Modell)

Opel Crossland 2021: Wieder ohne Allrad, dafür mit Peugeot-Regelsystem

Nach dem Facelift: Das Interieur des Opel Crossland wartet nun mit einem optionalen Head-up-Display auf.

Ein Allradantrieb bleibt auch weiterhin außen vor. Wenn es einmal rutschig wird, soll es das von Peugeot (gehört wie Opel zur Groupe PSA) bekannte abgestufte Regelsystem von Anti-Schlupf-Regelung und ESP richten, das fünf verschiedene Fahrmodi bietet. Für Sicherheit im aufgefrischten Opel Crossland sorgen Head-up-Display, Notbremsassistent, Spurhalteassistent, Totwinkelwarnung und Rückfahrkamera. Weniger Änderungen finden sich im Innenraum, der sich leicht aufgemöbelt präsentiert, aber auf die aus dem neuen Mokka (wird ab Anfang 2021 ausgeliefert) bekannte neue Architektur verzichtet. Sie bleibt wohl der Premiere im Mokka vorbehalten. Neu im Programm ist allerdings die Ausstattungslinie „GS Line +“, die einen sportlichen Auftritt mit Komfort-Extras wie den Ergonomie-Sitzen verbindet. Der neue Opel Crossland kommt Anfang 2021 auf den Markt. Die Preise dürften auf dem Niveau des aktuellen Modells liegen, der bei rund 18.500 Euro beginnt. (Von Stefan Grundhoff/press-inform)

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