Fast in voller Pracht

Neue Mercedes-Benz S-Klasse: Kaum getarnt erwischt (mit Video)

  • Arne Roller
    vonArne Roller
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Am 2. September debütiert die elfte Generation der Mercedes-Benz S-Klasse. Das Interieur wurde bereits offiziell vorgestellt, das Exterieur noch nicht. Doch nun gibt es Videoaufnahmen einer kaum getarnten S-Klasse ...

  • Die elfte Generation der S-Klasse trägt die interne Bezeichnung W223
  • Die äußerlichen Veränderungen am Modell fallen dezent aus
  • Im Innenraum hält hingegen ein großer Touchscreen – ähnlich wie bei Tesla – Einzug

Böblingen – Bei YouTube zeigt ein neues Video eine kaum noch getarnte Mercedes-Benz S-Klasse der neuesten Generation. Die klassischen Proportionen mit kurzen Überhängen, leicht abfallendem Kofferraumdeckel und langer Motorhaube behält die Oberklasse-Limousine bei, die im September vorgestellt wird. An der Front fallen die größeren Lufteinlässe und der nochmals gewachsene Kühlergrill auf. Die Scheinwerfer hingegen sind nun schmaler und aggressiver gezeichnet. Am Heck zeigt das Fahrzeug im Video auch einen angedeuteten Diffusor. Es handelt sich also um eine Variante mit AMG-Line, was auch an den breiten Schwellern und den AMG-Felgen zu erkennen ist.

Mercedes-Benz
SitzStuttgart
Grtündung1926
VorstandsvorsitzenderOla Källenius
Bekannte ModelleA-Klasse, B-Klasse, C-Klasse, E-Klasse, S-Klasse, CLK
Verkaufte Fahrzeuge 20192,34 Millionen (Mercedes-Benz Cars)

Um den Passagieren noch mehr Raum bieten zu können, fällt die neue Mercedes-Benz S-Klasse größer aus. Um ganze 71 Millimeter legt der Radstand auf 3.106 Millimeter zu. Bei der Langversion sind es sogar 3.216 Millimeter – 51 Millimeter mehr. Beim Gewicht jedoch wird abgespeckt. Dank mehr Karbon und Aluminium soll es deutlich sinken (Kanadier fliegt extra nach Deutschland zu Mercedes, um sich über seine S-Klasse zu beschweren).

Neue Mercedes-Benz S-Klasse: Hinterachslenkung sorgt für mehr Wendigkeit

Neu sind sowohl die (optionale) Hinterachslenkung als auch die Curve-Funktion, die das Auto animiert, sich in die Kurve zu legen, um so auch Kurvenfahrten für die Passagiere möglichst komfortabel zu halten.

Mit dem aktiven Fahrwerk „E-Active Body Control“ kann die S-Klasse zudem kurz vor einem Seitenaufprall das Fahrwerk anheben, damit die Kraft auf die untere, stärkere Seite der Karosserie trifft. Das aktive Fahrwerk regelt die Feder- und Dämpferkräfte an jedem Rad individuell und wirkt so Wank-, Nick- und Hubbewegungen entgegen. Im Fahrprogramm „Comfort“ erfasst die S-Klasse mit Hilfe von Kameras die Fahrbahn vor dem Fahrzeug. Die Federbeine werden dann so angesteuert, dass die Karosseriebewegungen beim Überfahren von Bodenwellen reduziert werden. Letztgenannte Komfortfunktion wurde schon 2014 unter der Bezeichnung „Magic Body Control“ eingeführt (Mercedes-Benz E 300 de T: Der Plug-in-Hybrid fährt automatisch zur Seite, wenn ...).

Neue Mercedes-Benz S-Klasse: Ohne Elektrifizierung geht es nicht mehr

Aktuell lässt sich noch wenig zu den Motorisierungen sagen. Sicher ist aber, dass alle Antriebe elektrifiziert werden, teils als Mild- und teils als Plug-in-Hybrid. Dazu hält natürlich ein 48-Volt-Bordnetz Einzug. Daimler-Chef Ola Källenius bestätigte auch den V12 als erneute Top-Motorisierung.

Die Aufstellung des gesamten Motorenportfolios erfahren wir aber voraussichtlich erst bei der offiziellen Präsentation des neuen Modells am 2. September.

Rubriklistenbild: © Mercedes-Benz AG - Global Commun

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