Vierte Generation

Neuer Mitsubishi Outlander: Das Japan-SUV hat nicht nur bei der Optik zugelegt

Fahraufnahme eines Mitsubishi Outlander
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Der Mitsubishi Outlander kam 2002 erstmals auf den Markt – jetzt geht die vierte Generation an den Start.
  • Sebastian Oppenheimer
    vonSebastian Oppenheimer
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Einer der meistverkauften Plug-in-Hybriden weltweit wird abgelöst. Der neue Mitsubishi Outlander ist kaum wiederzuerkennen – doch das Japan-SUV hat nicht nur bei der Optik zugelegt.

Tokio – Amazon macht sich nun auch in der Autoindustrie breit. Der Mitsubishi Outlander wurde als erstes Fahrzeug der Welt bei einem Amazon Live Event enthüllt. Nach der virtuellen Weltpremiere kommt das Aushängeschild der Japaner im April zu Preisen ab knapp 26.000 US-Dollar (umgerechnet rund 21.500 Euro) in den US-amerikanischen Handel. Andere Märkte sollen im Herbst folgen, wobei noch nicht genau feststeht, wann das Oberklassemodell auch nach Europa rollen wird. (Mazda CX-5 Skyactiv-G 165 AWD im Test: Sparsam, aber nicht immer optimal zu bedienen)

Neuer Mitsubishi Outlander: Nicht nur die Optik des Japan-SUV hat sich verbessert

„Basierend auf dem Produktkonzept ‚I-Fu-Do-Do‘, was auf Japanisch ‚authentisch‘ und ‚majestätisch‘ bedeutet, wurde der neue Outlander zu einem zuverlässigen SUV mit deutlich verbessertem Styling und Fahrverhalten sowie einer hochwertigen Haptik entwickelt, um die Bedürfnisse von Kunden zu erfüllen, die ihren Horizont erweitern und sich Herausforderungen jeder Art stellen wollen“, sagt Takao Kato, CEO von Mitsubishi Motors. „Mit der Markteinführung des neuen Outlander werden wir zunächst unsere Verkäufe auf dem nordamerikanischen Markt ausbauen und dann weltweites Wachstum anstreben.“ (Suzuki Across im Test: Happiger Aufpreis für Toyota-RAV4-Klon – lohnt sich das?)

Der Mitsubishi Outlander wird von einem 2,5-Liter-Vierzylinder angetrieben – optional mit E-Unterstützung.

Neuer Mitsubishi Outlander: Neues Armaturenbrett und wertigerer Innenraum

Seine Premiere feierte die erste Outlander-Generation im Jahre 2002 ebenfalls in den USA. Jetzt folgt im Frühjahr die vierte Generation, optisch selbstbewusster denn je. Dafür sorgt insbesondere die bullige Frontansicht mit dem markentypischen „Dynamic Shield“. Im Innenraum gibt es ein komplett neues Armaturenbrett mit 12,3 Zoll großem Cockpit, 10,8 Zoll großem Head-up-Display und einem neun Zoll großen Zentraldisplay in der Mitte der Armaturentafel. Deutlich gewonnen haben nicht nur die Optik und die Wertigkeit des Innenraums, sondern auch die Breite und das Platzangebot. Im Innenraum bietet der Mitsubishi Outlander Platz für bis zu sieben Personen. Der Japaner ist fünf Zentimeter breiter und knapp vier Zentimeter länger geworden. (Mitsubishi Lancer bekommt Extrem-Lackierung – „Wo zum Teufel sind die Türgriffe?“)

Die neue Generation des Mitsubishi Outlander hat im Innenraum deutlich an Wertigkeit gewonnen.

Neuer Mitsubishi Outlander: So weit kommt die Plug-in-Version rein elektrisch

Für den Antrieb sorgt ein 2,5 Liter großer Vierzylinder, der seine Kraft von 181 PS über ein stufenloses CVT-Getriebe an die Vorderräder oder auf Wunsch an alle vier Räder überträgt. Das größte Volumen sollte wie bisher der Plug-in-Hybrid ausmachen, bei dem ein Vierzylinder von zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse unterstützt wird. Die rein elektrische Reichweite dürfte bei mehr als 60 Kilometern liegen. Der bisher in den USA angebotene 3,0-Liter-V6 mit überschaubaren 224 PS wurde gestrichen. (Von Stefan Grundhoff/press-inform)

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