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Mercedes EQE: Welche Reichweite schafft die elektrische Business-Limousine?

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Von: Sebastian Oppenheimer

Der Mercedes-Benz EQS surrt gerade erst auf den Markt – da legt Daimler mit dem EQE gleich den kleinen Bruder als elektrische Business-Limousine hinterher.

Stuttgart – Das von der Bogenform dominierte Design kennt man bereits vom Mercedes EQS (hier geht’s zum Fahrbericht) – beim 4,94 Meter langen EQE gibt es das Ganze auch eine Klasse darunter, aber ähnlich elegant. Mit einer Länge von 3,12 Metern ist der Radstand des Mercedes EQE neun Zentimeter kürzer als der des großen Bruders, zudem hat er keine große Heckklappe mehr, sondern eine feststehende Heckscheibe. Im Vergleich zur aktuellen Mercedes E-Klasse bietet der EQE knapp drei Zentimeter mehr Schulterraum und knapp acht Zentimeter mehr Innenraumlänge – allerdings bei einer batteriebedingt deutlich höherer Sitzposition. Auch wenn Mercedes den EQE schon jetzt zeigt – Marktstart ist erst im nächsten Sommer. (Mercedes schlägt Tesla – bislang fortschrittlichster Autopilot kurz vor Serienreife)

Fahraufnahme eines Mercedes EQE
Marktstart für den elektrischen Mercedes EQE ist erst im Sommer 2022. © Mercedes-Benz

Mercedes EQE: Welche Reichweite schafft die elektrische Business-Limousine?

Das Innenraumdesign und die Ausstattung lehnen sich deutlich an den EQS an, so sind beispielsweise der 1,41 Meter breite MBUX-Hyperscreen, automatische Komforttüren vorn und eine Lenkung an der Hinterachse als Sonderausstattungen verfügbar. Auf Wunsch ist der Mercedes EQE mit einer Luftfederung sowie einer Hinterachslenkung in zwei Varianten von 4,5 und 10 Grad erhältlich, die den Wendekreis auf bis zu 10,70 Meter verringert. Wahlweise gibt es Räder mit 19, 20 oder 21 Zoll. Das Kofferraumvolumen beträgt 430 Liter. (Boom der Elektro-Autos: Das müssen Sie über die Stromer wissen)

Blick ins Cockpit des Mercedes EQE
Der Innenraum des Mercedes EQE lehnt sich mit dem riesigen MBUX-Hyperscreen an den großen Bruder EQS an. © Mercedes-Benz

Mercedes EQE: Produziert wird die E-Limousine für den Weltmarkt im Werk Bremen

„Nach dem EQS ist der EQE bereits das zweite Modell auf unserer Plattform für Elektrofahrzeuge der Luxus- und Oberklasse. In dieser Innovationsgeschwindigkeit zeigen sich die Vorteile der skalierbaren Architektur“, erklärt Entwicklungsvorstand Markus Schäfer. „Mit dem neuen EQE können wir die Hightech-Lösungen unseres Elektro-Flaggschiffs EQS schnell einem breiteren Käuferkreis zugänglich machen. Und unsere Produktionsflexibilität erreicht beim EQE einen neuen Höhepunkt: Im Werk Bremen, wo die Versionen für den Weltmarkt vom Band laufen, werden aktuell bereits vier andere Modelle gefertigt.“ (Mercedes baut jetzt auf Elektro – Chef kündigt Arbeitsplatz-Abbau an)

Fahraufnahme eines Mercedes EQE 350
Für den Mercedes EQE 350 mit seinem 90-kWh-Akku verspricht der Hersteller eine Reichweite von 550 bis 660 Kilometern. © Mercedes-Benz

Mercedes EQE: Erste Modellvariante kommt mit 90-kWh-Akkupaket

Auch wenn der Mercedes EQE seine Weltpremiere auf der IAA Mobility 2021 in München feiert, kommt er erst im Sommer nächsten Jahres auf den Markt. Erste Modellvariante wird der Mercedes EQE 350 mit 215 kW / 292 PS / 530 Nm sein, der sowohl mit Hinterrad- als auch mit Allradantrieb verfügbar sein wird. Das 90-kWh-Akkupaket verspricht eine elektrische Reichweite von 550 bis 660 Kilometern. Der Normverbrauch soll noch unter dem des besonders effizienten Mercedes EQS liegen: 15,7 – 19,3 kWh pro 100 Kilometer. Für schnelles Laden mit Gleichstrom ist ein DC-Schnellladesystem mit bis zu 170 Kilowatt an Bord. In 15 Minuten lassen sich beim EQE bis zu 35,55 kWh nachladen – das entspricht einer Reichweite von bis zu 250 Kilometern. Die Produktion des neuen Mercedes EQE findet in Bremen sowie beim deutsch-chinesischen Joint Venture BBAC (Beijing Benz Automotive) in Peking für den chinesischen Markt statt. (Von Stefan Grundhoff/press-inform)

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