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Mercedes C-Klasse All-Terrain: Mehr Bodenfreiheit – und ein besonderes Extra

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Von: Sebastian Oppenheimer

Audi, VW und Volvo erzielen mit leichten Crossversionen seit 20 Jahren Verkaufserfolge. Nun stuft auch Mercedes-Benz seine C-Klasse zum „SUV light“ hoch.

Stuttgart – An sich hatten viele gedacht, dass sich der Trend zur Vereinigung aus Kombi und SUV schon überlebt hätte. Doch obwohl mittlerweile zunehmend Geländewagen und Crossover auf unseren Straßen unterwegs sind, kommen mehr Kunden denn je auf den Geschmack nach einer Mischlösung. Nachdem sich speziell der Audi A4 Allroad und der VW Passat Alltrack unverändert großer Beliebtheit erfreuen, bekommt auch die Mercedes E-Klasse All-Terrain nach der IAA einen kleinen Bruder. „Mit der C-Klasse All-Terrain ergänzen wir unser starkes Angebot neben der Limousine und dem T-Modell um eine neue Variante in diesem erfolgreichen Segment“, so Britta Seeger, Vertriebsvorstand von Mercedes.

Fahraufnahme einer Mercedes C-Klasse All Terrain
Die All-Terrain-Version der Mercedes C-Klasse bringt im Vergleich zum Standardmodell vier Zentimeter mehr Bodenfreiheit mit. © Mercedes-Benz

Mercedes C-Klasse All-Terrain: Mehr Bodenfreiheit – und ein besonderes Extra

Gegenüber dem Kombi der normalen Mercedes C-Klasse (in Stuttgart „T-Modell“ genannt) hat der 4,76 Meter lange C All-Terrain in seinen Abmessungen leicht zugelegt. Wegen der Radhausverkleidungen stieg die Breite um 21 Millimeter auf 1,81 Meter und die vier Zentimeter mehr Bodenfreiheit bringen eine Gesamthöhe von 1,49 Metern. Serienmäßig ist die Mercedes C-Klasse All-Terrain auf 17-Zöllern mit 225/55er-Reifen unterwegs. Optional sind 18- oder 19-Zöller verfügbar, die insbesondere der Optik des leichten Crossovers besser zu Gesicht stehen. Im Unterschied zum T-Modell der neuen Mercedes C-Klasse (hier geht’s zum Fahrbericht) gibt es, abgesehen von dem Plus an Bodenfreiheit, den identischen Innenraum und einen Laderaum, der sich hinter der elektrischen Heckklappe von 490 Liter durch Umklappen der Rückbank auf bis zu 1.510 Liter erweitern lässt. (Mercedes C-Klasse: Plug-In-Hybride für Benziner und Diesel – mit beeindruckender E-Reichweite)

Blick ins Cockpit einer Mercedes C-Klasse All-Terrain
Der Innenraum der All-Terrain-Variante ist mit dem der normalen Mercedes C-Klasse identisch. © Mercedes-Benz

Mercedes C-Klasse All-Terrain: Zunächst in zwei Motorisierungen erhältlich

Im Unterschied zum Mercedes C-Klasse T-Modell bietet die All-Terrain-Version zudem Karosseriedetails wie Schutzplanken, ein spezielles Offroad-Fahrprogramm und ein Offroad-Licht, das den Nahbereich um das Fahrzeug besser ausleuchtet. Serienmäßig ist die Mercedes C-Klasse All-Terrain immer mit Allradantrieb ausgestattet, der in zwei Motorvarianten, dem Diesel C 300d und dem Benziner C 350, zu bekommen ist. Beide Triebwerke verfügen über eine obligatorische Getriebeautomatik mit neun Fahrstufen und einer Mildhybridisierung mit 48-Volt-Bordnetz. (Neue Mercedes C-Klasse: Auf diese drei Dinge müssen Kunden künftig verzichten)

Mercedes C-Klasse All-Terrain: Das kostet der leichte Crossover in der Basis

Die ideale Besetzung dürfte der Mercedes C 300d All-Terrain mit seinem 195 kW / 265 PS starken Common-Rail-Diesel sein, dessen Normverbrauch bei unter 6,0 Litern Diesel auf 100 Kilometern liegen dürfte. Preislich könnte es bei rund 60.000 Euro losgehen. Später wird wohl ebenso wie bei der C-Klasse auch der C 220d als Basisvariante des All-Terrain nachgelegt. Seine offizielle Premiere feiert der Einsteiger-SUV dann auf der IAA in München Anfang September. (Von Stefan Grundhoff/press-inform)

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