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Lexus LX 600 F Sport: Kann Range Rover jetzt einpacken?

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Von: Marcus Efler

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Mit aggressivem Design und viel Komfort möchte Toyotas Edelmarke Lexus bei teuren SUV punkten. Ein wichtiger Antrieb fehlt dem LX aber vorerst.

Toyota (Japan) – Schon seit Jahren schaut der Toyota-Konzern mit etwas Neid zu Range Rover, Mercedes GLS oder BMW X7 herüber: Vom ebenso ertrag- wie imageträchtigen Kuchen der hochpreisigen SUV will man sich gerade in den USA mit dem kommenden Modell seiner Edelmarke Lexus ein großes Stück abschneiden. Das sollte mit dem neuen Lexus LX deutlich leichter fallen als bisher. Nicht nur, weil er im Vergleich zum Vorgänger um mehr als 200 Kilogramm abgespeckt hat: Überraschend ist weniger der imposante Auftritt mit seiner gewaltigen Front und den markanten Leuchteinheiten, sondern vor allem die Tatsache, dass man zum Serienstart einen Hybridantrieb vergeblich sucht. Im Topmodell, dem LX 600 F Sport, ersetzt dafür ein aufgeladener 3,5-Liter-V6 mit 415 PS und 650 Nm den bisherigen V8. (Lexus LC 500 Cabrio im Test: Ansehnlich – und mit viel serienmäßigem Komfort)

Lexus LX 600 F Sport, fahrend
Imposanter Auftritt: der neue Lexus LX 600 F Sport. © Lexus

Lexus LX 600 Sport: Kann Range Rover jetzt einpacken?

Obligatorisch wird der Sechszylinder an Zehngang-Automatik, variable Luftfederung sowie Allradantrieb gekoppelt. Die straffer abgestimmte Version Lexus LX 600 F Sport ist zudem mit einem elektronischen Torsen-Differential und einer veränderten Lenkung ausgestattet, was die Fahrdynamik verbessern soll. Alle Versionen bieten Luftfederung, Untersetzung, Bergabfahrhilfe und verschiedene Fahrprogramme für den Geländeeinsatz.

Wahlweise fährt der Lexus LX auf Rädern der Größe 18, 20 oder 22 Zoll. Ein V6-Hybrid ist immerhin in Planung, und für bestimmte Märkte dürfte auch der V6-Diesel ein Thema sein, den Toyota für einige große Fahrzeuge anbietet. Unter anderem treibt dieser 309 PS und 700 Nm starke 3,3-Liter-Motor auch den großen Pick-up Toyota Tundra an. (Lexus NX 450 Hybrid im Test: Passt der Toyota-Antrieb auch zum Edel-SUV?)

Lexus LX 600 F Sport, fahrend, von seitlich hinten
Wüstenschiff: Auch in der Heckansicht macht der Lexus LX 600 F Sport was her. © Lexus

Lexus LX 600 F Sport: Kameras rund um für den Off-Road-Einsatz

Beim Geländeeinsatz helfen die zahlreichen Kameras rundum, die sämtliche Bereiche rund ums Fahrzeug auf den Bildschirm im Cockpit projizieren. Deutlich gewonnen hat die vierte Generation des Lexus LX besonders im Innenraum, der nun ein höheres Komfortniveau bietet. Besonders luxuriös wird das SUV als Viersitzer mit Komfortsesseln: Der für den Beifahrer kann dabei variabel nach vorne gefahren werden, sein Neigungswinkel lässt sich bis zu 48 Grad einstellen.

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Interieur des Lexus LX 600 F Sport
Platz satt: Der Lexus LX 600 soll auch als Chauffeurs-Fahrzeug überzeugen. © Lexus

Zur Beinfreiheit von 1,10 Metern gibt es im Fond eine ausfahrbare Fußstütze – ein Hinweis darauf, dass Lexus dieses Edel-SUV auch für Fahrten mit Chauffeur konzipiert hat. Der blickt vorne auf ein digitales Kombi-Instrument, in der Mittelkonsole informiert ein 12,3 Zoll großer Zentralbildschirm über Navi- und Infotainment-Daten. Die Klimatisierung lässt sich über einen separaten Sieben-Zoll-Bildschirm steuern. (Lexus IS Wax Edition: Der Japaner hat ein sehr spezielles Extra im Handschuhfach versteckt)

Lexus LX 600 F Sport: Hauptmärkte sind USA und Arabien

Zahlreiche Fahrzeugfunktionen des Lexus LX 600 F Sport sind über Sprachbefehle bedienbar. Dazu gibt es Echtzeit-Navigation, Over-the-Air-Updates und zahlreiche Fahrerassistenzsysteme. Marktstart für das neue Topmodell des Lexus LX ist im ersten Quartal 2022. Hauptmärkte sind die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate. Preislich sollte es dort bei rund 90.000 US-Dollar (ca. 77.300 Euro) losgehen. Wann es das Edel-SUV nach Deutschland schafft, ist noch offen. (Von Patrick Solberg/press-inform)

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