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Facelift Land Rover Discovery: Mit dieser Technik bleibt der „Disco“ immer auf Empfang

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Von: Sebastian Oppenheimer

Fahraufnahme eines Land Rover Discovery
Land Rover hat dem Discovery ein umfangreiches Facelift spendiert. © Land Rover / Richard Prescott

Als der rundliche Discovery vor vier Jahren den kantigen Vorgänger ablöste, war das Gezeter bei vielen Fans groß. Jetzt bekommt der Discovery eine Modellpflege mit neuer Technik.

Coventry – Der Land Rover Discovery – von treuen Fans fast niedlich „Disco“ getauft – ist bei harten Offroadern genauso begehrt wie im britischen Königshaus oder den Luxusgirls von Beverly Hills. Wer sich keinen Range Rover gönnen wollte, konnte oder durfte, bekam mit dem Discovery in seinen verschiedenen Generationen eine ähnlich rustikale und dabei deutlich günstigere Alternative. Diese freut sich nunmehr über eine durchaus umfangreiche Überarbeitung, die das Design nicht nur außen schärft, sondern auch neue Technologien und Antriebe in den Offroader bringt.

Facelift Land Rover Discovery: Mit dieser Technik bleibt der „Disco“ immer auf Empfang

Vorne wie hinten gibt es neue LED-Leuchteneinheiten, wobei das hintere Kennzeichen sich nach historischem Vorbild auch weiterhin nicht mittig auf dem Heckdeckel befindet, sondern leicht nach links versetzt. Wenig rustikal mutet dabei die neue R-Dynamic-Version des Land Rover Discovery an, die mit glänzenden Karosserieelementen und mächtigen Felgen edler und urbaner als bisher daherkommt. Im Innern blicken die Insassen auf eine neue Mittelkonsole mit verbessertem Infotainmentsystem auf einen 11,4 Zoll großen Bildschirm. Garant für optimale Konnektivität ist dabei die Ausrüstung mit Dual-eSIM-Technologie: Zwei LTE-Modems machen es möglich, dass das Fahrzeug mehrere Funktionen gleichzeitig abarbeitet, zum Beispiel das Streamen von Mediendateien und den Download von Software-Updates „Over-the-Air“ (OTA). Per OTA-Technik können mehr als 40 Elektronikmodule unterwegs und ohne Werkstattbesuch Updates beziehen. (Land Rover: Diese Neuerungen bringt die Modellpflege bei Range Rover Evoque und Discovery Sport)

Blick in den Innenraum eines Land Rover Discovery.
Gleich zwei LTE-Modems sorgen im Land Rover Discovery für optimale Konnektivität. © Land Rover

Facelift Land Rover Discovery: Ladevolumen von bis zu 2.485 Litern

Schalter und Bedienelemente wurden in der Armaturentafel und auf dem Mitteltunnel weiter reduziert. Passagiere im Fond freuen sich über bequemere Sitze mit mehr Kontur und weicherer Polsterung. In den Rückseiten der Vordersitze lassen sich einfacher denn je zwei Tablets befestigen und auf Knopfdruck legen sich alle fünf Rücksitze zu einer flachen Ladeebene zusammen. Das Ladevolumen liegt zwischen 258 und 2.485 Litern. Wer will, kann den Land Rover Discovery sogar als gewerblichen Geländewagen ordern, der dann 2.024 Liter sowie weitere Verstaumöglichkeiten unter dem Ladeboden bietet. Allen Versionen gemein ist die maximale Zugfähigkeit von Anhängern mit einem Gewicht von bis zu 3,5 Tonnen. (Video: Land Rover Discovery soll Boot ins Meer befördern – und geht zweimal unter)

Das Motorenportfolio umfasst jeweils zwei Benziner und zwei Diesel. Außer dem Basisbenziner mit 221 kW (300 PS) sind alle anderen Triebwerke Reihensechszylinder. Der stärkere Sechszylinderbenziner leistet 265 kW (360 PS) und 500 Nm maximales Drehmoment. Besonders beliebt ist der Land Rover Discovery jedoch seit jeher als Selbstzünder, wobei die beiden Sechszylinderdiesel 249 und 300 PS sowie 570 und 650 Nm leisten. Alle Motoren haben ein 48-Volt-Bordnetz und sind an variablen Allradantrieb und eine 8-Gang-Automatik gekoppelt. Ein Plug-in-Hybrid fehlt im Programm – die sieben klappbaren Sitzplätze kosten den Raum für das Akkupaket. (Land Rover Defender 90: Die Preisliste des kurzen „Landy“ hat’s in sich)

Fahraufnahme eines Land Rover Discovery
Ungewöhnlich: Die asymmetrische Heckansicht des Land Rover Discovery mit dem nach links versetzten Kennzeichen. © Land Rover / Richard Prescott

Facelift Land Rover Discovery: So viel wird der überarbeitete „Disco“ mindestens kosten

Obligatorisch ist bei allen Modellen zudem eine Luftfederung, die gleichermaßen für Geländegängigkeit und Reisekomfort sorgt. Das adaptive Fahrwerk mit verstellbaren Dämpfern ist bei den stärkeren Versionen Discovery D300, P300 und P360 serienmäßig. Das System überwacht bis zu 500-mal in der Sekunde die Fahrzeugbewegungen und reagiert auf Straßenbedingungen oder Manöver, was die Karosseriebewegungen minimiert. „Der aktuelle Discovery besitzt eine optimierte Fahrwerksgeometrie für jeden Untergrund – mit betonter Dynamik und exzellenter Karosseriesteuerung“, so Mike Cross, Leiter Fahrwerksentwicklung bei Land Rover. Marktstart für den neuen Land Rover Discovery ist im Frühjahr 2021. Preislich geht es bei 59.506 Euro los. (Stefan Grundhoff / press-inform)

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