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Neuer Jeep Grand Cherokee: Diese Ausstattung für Eltern von kleinen Kindern ist genial

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Von: Sebastian Oppenheimer

Fahraufnahme eines Jeep Grand Cherokee
Den neuen Jeep Grand Cherokee gibt es in zwei Karosserievarianten. © FCA

Der Jeep Grand Cherokee ist einer der bekanntesten Geländewagen der Welt. 2021 rollt eine neue Generation heran – und die ist komfortabler, luxuriöser und insbesondere größer als jemals zuvor.

Toledo (USA) – Es ist eine Premiere: Erstmals wird der Jeep Grand Cherokee, der zusammen mit dem Range Rover einst das Segment der Luxusgeländewagen begründete, in zwei Karosserieversionen mit entsprechenden Radständen erhältlich sein. Den Auftakt macht im zweiten Quartal des Jahres der Grand Cherokee L, der mit seinem 3,09 Meter langen Radstand wahlweise auch mit sechs oder sieben Sitzen angeboten wird und damit nicht nur die Luxuskonkurrenz aus dem Heimatland USA, sondern auch aus Europa und Asien, angreifen soll. Gebaut wird die fünfte Generation im neuen FCA-Werkskomplex an der Mack Avenue in Detroit in den vier Ausstattungsvarianten Laredo, Limited, Overland und Summit. Die Produktion des Jeep Grand Cherokee mit zwei Sitzreihen und einer elektrifizierten 4xe-Version soll in der zweiten Jahreshälfte im selben Werk anlaufen. (Range Rover Evoque P300e: Smartphone-App hilft beim Laden des Plug-in-Hybrid)

Neuer Jeep Grand Cherokee: Dieses Technik-Angebot macht ihn einzigartig

Das Design des Grand Cherokee ist typisch Jeep und typisch Grand Cherokee mit selbstbewussten Formen und bekannten Proportionen – gerade als L-Version nur eben eine Nummer größer als bisher. Deutlich verändert und deutlich moderner ist der Jeep Grand Cherokee nicht nur von außen, sondern gerade im Innern ist der Nordamerikaner auf einem ganz anderen Niveau als in den vergangenen Jahrzehnten unterwegs. Klassentypisch gibt es animierte Instrumente, einen zehn Zoll großen Zentralbildschirm in der Mitte der Armaturentafel sowie eine überraschend große Zahl haptischer Taster und Schalter oberhalb des Bildschirms für einzelne Funktionen sowie auf der mächtigen Mittelkonsole. Hier lassen sich nicht nur über einen Drehschalter die einzelnen Fahrstufen des Automatikgetriebes einlegen, sondern auch Fahrprogramme und Luftfederung ansteuern. Elektrische und klimatisierte Massageledersitze sind bei den Topversionen serienmäßig. (Land Rover Defender 110 im Test: In diesem Punkt schlägt er sogar die Mercedes G-Klasse)

Standbild eines Jeep Grand Cherokee
Die Basisversion des Jeep Grand Cherokee ist ein V6-Benziner mit 290 PS und einem maximalen Drehmoment von 348 Nm. © FCA

Neuer Jeep Grand Cherokee: Praktisches Gimmick für Eltern von kleinen Kindern

Der Grand Cherokee L Summit verwöhnt die Fondinsassen nicht nur mit seinem langen Radstand und besonders weit zu öffnenden Türen, sondern auch mit Einzelsitzen sowie Mittelkonsole mit Ablagen und Getränkehaltern. Wohl einzigartig: Der Fond des Grand Cherokee bietet ein volles Dutzend USB-Anschlüsse (Typ A und C). Zudem gibt es eine Vier-Zonen-Klimaautomatik mit individuellen Einstellungen von Gebläse und Temperatur für die Passagiere in der ersten und zweiten Reihe. Die Belüftungsdüsen der zweiten und dritten Reihe sind in der Verkleidung der B- und C-Säulen integriert. Gerade Eltern von kleinen Kindern werden sich freuen: Das Entertainmentsystem spiegelt auf Wunsch das Bild einer Rücksitzkamera ein. Das Display lässt sich auch teilen für zwei Ansichten in den einzelnen Kindersitzen. Infrarotleuchten umgeben die Kamera zwischen Sitzreihe zwei/drei, beleuchten die Kabine bei Bedarf und schalten automatisch zwischen Tag- und Nachtmodus um. (Mercedes-Maybach GLS 600: So was gibt’s nicht mal in Bentley und Rolls-Royce)

„Wenn man einen so beliebten Geländewagen wie den Jeep Grand Cherokee neu konzipieren will, muss man sich bei jeder Entscheidung an seinem fast 30-jährigen Erbe als Überflieger orientieren“, sagt Jeep-Chef Christian Meunier. „Der Grand Cherokee L hebt sich in seinem Segment traditionell deutlich ab und legt die Messlatte in Sachen Leistungsfähigkeit, Performance und Luxus höher. Gleichzeitig fährt er neue Wege in Sachen Vielseitigkeit und Funktionalität.“ Der Grand Cherokee L bietet hinter der zweiten Sitzreihe ein Ladevolumen von 1.328 Litern. Die dritte Sitzreihe ist im Verhältnis 50:50 geteilt und lässt sich von der Rückseite des Fahrzeugs aus umklappen. Auch die Sitze der zweiten Reihe können nach vorne geklappt werden, sodass ein flacher Laderaum mit einem Volumen von 2.396 Litern entsteht.

Blick in den Innenraum eines Jeep Grand Cherokee L Summit Reserve
Nicht alltäglich: Der neue Jeep Grand Cherokee hält für die Fondpassagiere ein Dutzend USB-Anschlüsse bereit. © FCA

Neuer Jeep Grand Cherokee: Den Geländewagen gibt es mit drei unterschiedlichen Allradsystemen

Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten legt der Jeep Grand Cherokee auf seine Geländefähigkeiten besonders viel wert und will so nicht nur auf der Straße überzeugen. So ist auch die neue Modellgeneration mit den drei unterschiedlichen Allradsystemen mit und ohne Sperren sowie Untersetzung und elektronischem Sperrdifferenzial erhältlich. Die variable Luftfederung kann die Bodenfreiheit je nach Fahranforderung um mehr als zehn Zentimeter variieren, damit es leichter durch das Gelände, aerodynamisch vorteilhafter über die Autobahn oder komfortabler auf dem Parkplatz vorangeht. Zusammen mit der Luftfeder wurden erstmals adaptive Fahrwerksdämpfer kombiniert. Ebenfalls erstmals verbaut: Sobald die Fahrbedingungen keinen Vierradantrieb erfordern, schaltet das Transfergetriebe die Kraftübertragung zur Vorderachse ab, um die Reibungswiderstände im Antriebsstrang zu minimieren und so den Kraftstoffverbrauch zu verringern.

Ein Jeep Grand Cherokee L Summit Reserve
Der Jeep Grand Cherokee L ist die Version mit langem Radstand – und wird auch als Siebensitzer angeboten. © FCA

Zum Marktstart im zweiten Quartal sind für die Kunden auf dem amerikanischen Markt zunächst zwei Benziner mit sechs und acht Zylindern verfügbar. Das Basismodell ist der Jeep Grand Cherokee 3.6 V6 mit 213 kW (290 PS) und einem maximalen Drehmoment von 348 Nm. Für alle, die es schon aufgrund der gewachsenen Dimensionen etwas kraftvoller wollen, steht ein 5,7 Liter großer Achtzylinder mit 255 kW (357 PS) / 390 Nm zur Verfügung. Obligatorisch sind für die Modelle Allradantrieb und Achtgangautomatik. Für die USA wird es wohl wie bisher einen drei Liter großen Commonrail-Diesel geben und wie beim aktuellen Modell werden auch leistungsstärkere Sportversionen nachgelegt. Erstmals wird es auch eine Version mit Plug-in-Hybridantrieb geben. Preise für das neue Modell sind noch nicht bekannt – das aktuelle Modell gibt es ab 62.600,00 Euro. (Von Stefan Grundhoff/press-inform)

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