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Facelift Hyundai Kona Electric: Endlich gibt’s diese überfälligen Sicherheitssysteme

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Von: Sebastian Oppenheimer

Fahraufnahme eines blauen Hyundai Kona Electric
Der Hyundai Kona Electric hat vom Hersteller ein Facelift spendiert bekommen. © Hyundai

Hyundai überarbeitet seinen elektrischen Kona. Die polarisierende Frontansicht bleibt erhalten, doch jetzt sollen bis zu 480 Kilometer Reichweite ohne Nachladen drin sein.

Seoul/Nošovice – In den ersten neun Monaten des Jahres wurden allein in Deutschland rund 6.600 Elektroversionen des kompakten Kona-SUV verkauft. Damit die durch die mehr als 9.000 Euro Zuschuss ausgelösten Wartezeiten bei den Interessenten nicht noch länger werden, wird der Hyundai Kona Electric mittlerweile im tschechischen Nošovice gefertigt. Jetzt haben die Koreaner dem Stromer ein Facelift spendiert. Dabei hat der elektrische Kona an der Front ein komplett neues Gesicht bekommen. Ob einem das gefällt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Jedenfalls haben nun LED-Leuchten Einzug gehalten – der Stromstecker versteckt sich dagegen in der nach wie vor geschlossenen Kühlermaske.

Facelift Hyundai Kona Electric: Endlich gibt’s diese überfälligen Sicherheitssysteme

Fahrer und Passagiere blicken auf neue Instrumente, denn hinterm Lenkrad gibt es nunmehr ein 10,25 Zoll animiertes Display, während sich an dem identisch großen Multifunktionsbildschirm in der Mitte der Armaturentafel Fahrzeugfunktionen bedienen oder eine Navigationskarte anzeigen lassen. Der Kunde hat die Wahl, ob er es im dunkel gehaltenen Innenraum des Hyundai Kona Electric bei den Stoffsitzen belässt oder dem Interieur mit beheizbaren Ledersitzen einen edlen Charme verleiht. Bei kühlen Temperaturen freuen sich auch die Fondpassagiere über eine Sitzheizung, die bei vielen Konkurrenten fehlt. Erstmals gibt’s auch in der zweiten Reihe den überfälligen USB-Anschluss. (Klänge für Elektroautos: „Sound ist das neue Licht“)

Blick in den Innenraum eines Hyundai Kona Electric
Der Fahrer blickt im aufgefrischten Hyundai Kona Electric auf ein digitales 10,25-Zoll-Display. © Hyundai

Facelift Hyundai Kona Electric: Zwei Batteriepakete zur Auswahl

Unverändert hat der geneigte Kunde die Wahl zwischen zwei elektrischen Kona-Varianten. Die Basisversion des SUV wird von einem 100 kW (136 PS) starken Elektromotor mit einem 39,2-kWh-Batteriepaket angetrieben, diese Variante bringt es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h. Deutlich interessanter dürfte für die meisten jedoch das Topmodell sein, das ein 64 kWh großes Akkupaket mit einem 150 kW (204 PS) starken Antrieb koppelt. Es beschleunigt dank 395 Nm maximalem Drehmoment aus dem Stand in 7,9 Sekunden auf Tempo 100 und wird bei 167 km/h abgeregelt. Nach wie vor ist der elektrische Hyundai Kona nur als Fronttriebler zu bekommen. Eine Allradversion fehlt im Angebot. Der Normverbrauch liegt bei 14,3 bzw. 14,7 kWh pro 100 Kilometer. (VW-Elektroauto-Paradies auf griechischer Insel – wieso nicht bei uns?)

Während die Reichweite der Basisversion mit 305 Kilometern noch recht überschaubar ist, kommt die Variante mit dem großen Akkupaket bis zu 480 Kilometer weit, ohne an der Ladesäule nachzutanken. Der Hyundai Kona Electric verfügt über einen optionalen 11-kW-Onboard-Charger, der kürzere Ladezeiten an öffentlichen Ladestationen oder an einer Wallbox ermöglicht. An einer 100-kW-Gleichstrom-Schnellladesäule dauert das Aufladen der Lithium-Ionen-Polymerbatterie von 10 auf 80 Prozent weniger als 50 Minuten. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, den Kona Electric mit dem Ladekabel an einer normalen Haushaltssteckdose aufzuladen. (Renault Twingo Z.E.: Der Stromer überzeugt vor allem wegen ...)

Ein Ladekabel steckt in der Ladebuchse an der Front des Hyundai Kona Electric.
Ungewöhnlich: Die Ladebuchse des Hyundai Kona Electric befindet sich an der Fahrzeugfront. © Hyundai

Facelift Hyundai Kona Electric: Neue Assistenzsysteme erhöhen die Sicherheit

Zusammen mit der Modellpflege gab es bei dem kompakten Hyundai-SUV neue Sicherheitsausstattungen. So sind unter anderem Details wie Notbremsassistent, Abstandsregelung mit Stopp-Funktion, Spurfolge-/Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung und der Aufmerksamkeitsassistent an Bord. Zudem verfügt der Koreaner erstmals über Querverkehrswarner mit Notbremsfunktion sowie einen aktiven Totwinkelassistenten mit Ausparkfunktion. Beide Assistenzysteme warnen den Fahrer im Gefahrenfall und greifen durch gezielten Bremseingriff ein, um Unfälle zu vermeiden. (Stefan Grundhoff / press-inform)

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