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Hyundai Bayon: Das neue City-SUV ist der technische Bruder dieses Kleinwagens

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Von: Sebastian Oppenheimer

Ein Hyundai Bayon
Der Hyundai Bayon ist in etwa so lang wie der Kona – hat aber eine etwas andere Optik. © Hyundai/Dennis Gedaschke

Eigentlich hat Hyundai in fast jedem Segment auch ein SUV-Modell im Angebot. Doch unterhalb des Kona gab’s offenbar noch eine Lücke, die jetzt geschlossen wird.

Seoul – Mit dem Bayon erweitert Hyundai sein Angebot um ein weiteres kleines SUV-Modell. Mit einer Länge von 4,18 Meter baut der hochbeinige Fünftürer in etwa so lang wie der Kona, optisch setzt das vom i20 abgeleitete Modell indes andere Akzente: Zu den Besonderheiten des Designs gehören eine Zweiteilung der Scheinwerfer. Die „Augen“ bilden schlitzartige LED-Tagfahrleuchten, während die Hauptscheinwerfer sich unauffällig darunter befinden. Große Luftöffnungen in der Front, ein markantes Sickenspiel in den Flanken sowie bumerangförmige LED-Rückleuchten setzen weitere Akzente. Wie es sich für ein SUV gehört, sorgen Anbauteile aus Kunststoff sowie ein angedeuteter Unterfahrschutz für eine robuste Aura. (Neuer Hyundai i20: Bietet viel fürs Geld, doch ein Assistent nervt ziemlich)

Ein Hyundai Bayon
Der Hyundai Bayon ist vom Kleinwagen i20 abgeleitet. © Hyundai/Dennis Gedaschke

Hyundai Bayon: Das SUVchen ist der technische Bruder dieses Kleinwagens

Der Innenraum des Bayon gleicht dem des 2020 neu aufgelegten Kleinwagens i20. Der Arbeitsplatz ist aufgeräumt und digital. Beim Kombiinstrument setzen die Koreaner auf ein 10,25-Zoll-Display. Zudem gibt es einen Touchscreen in der Mittelkonsole, der ausstattungsabhängig 8 oder 10,25 Zoll groß sein kann. Neben Konnektivitätstechnik und -diensten bietet das Infotainmentsystem auf Wunsch auch Navigation und ein Soundsystem von Bose. Hyundai verspricht vorne wie hinten gute Platzverhältnisse, der Kofferraum fasst 411 Liter. (Neuer Hyundai Ioniq 5: Dieser Stromer lässt sich nicht nur per Kabel laden)

Für den Bayon bündelt Hyundai unter dem Begriff SmartSense eine Reihe von Assistenzsystemen. Dazu gehören unter anderem ein aktiver Spurfolgeassistent, Verkehrszeichenerkennung, Kollisionsverhinderer oder Anfahralarm.

Ein Blick ins Cockpit des Hyundai Bayon
Das Cockpit des Hyundai Bayon ist nahezu identisch mit dem des Kleinwagens i20. © Hyundai

Hyundai Bayon: Vier Motorvarianten stehen zur Wahl, Preise gibt’s noch nicht

Für den Vortrieb stehen zum Marktstart vier Motorvarianten zur Wahl. Sie erfüllen die Abgasnorm Euro 6d. Basis ist ein 62 kW (84 PS) starker Vierzylinder-Benziner, der ausschließlich mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe zu haben ist. Außerdem steht der Dreizylinder 1.0 T-GDI in drei Ausbaustufen zur Verfügung. Die 74 kW-100-PS-Variante kann optional mit Mildhybridtechnik bestellt werden, die 88 kW (120 PS) starke Version des Dreizylinders verfügt obligatorisch über das spritsparende 48-Volt-Mildhybridsystem. Während der T-GDI mit 100 PS nur mit Sechsgang-Handschaltung angeboten wird, stehen bei den 48-Volt-Varianten ein Handschalter mit elektronisch geregelter Kupplung oder ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe zur Wahl. (Facelift Hyundai Kona Electric: Endlich gibt’s diese überfälligen Sicherheitssysteme)

Als Starttermin für den Bayon nennt Hyundai noch dieses Frühjahr. Preise werden dagegen noch nicht genannt, dürften jedoch um eine niedrige vierstellige Summe über denen des mindestens 14.000 Euro teuren i20 liegen. (Von Mario Hommen/SP-X)

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