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Genesis GV60: E-Auto von Hyundai-Edelmarke kommt mit speziellen Außenspiegeln

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Von: Sebastian Oppenheimer

So langsam bringt Genesis auch bei uns die ersten Modelle auf den Markt, da gibt die Hyundai-Edelmarke schon einen Ausblick auf ihr erstes reines Elektromodell.

Seoul – Nachdem sich die deutschen Premiumhersteller in den vergangenen Monaten mit Ankündigungen überboten haben, wann die nächsten Elektromodelle anrollen und die Marken komplett auf Elektroantriebe umsteigen, will auch Genesis, die Edelmarke aus dem Hyundai Konzern, nicht ins Hintertreffen geraten. Der Genesis GV60 basiert auf derselben Elektroplattform, auf der unter anderem auch die Modelle Hyundai Ioniq 5 und Kia EV6 aufbauen. Die Formgebung des Genesis GV60 ist eng mit der des Kia EV6 verwandt, der ab Ende des Jahres ebenfalls auf der variablen Electric-Global Modular Platform unterwegs ist. Im Unterschied zum Kia EV6 bietet der GV60 die bekannten Genesis-Designmerkmale mit Quad-Leuchten vorne wie hinten. Ein breiter Kühlergrill unterhalb der Quad-Leuchten dominiert die Frontansicht. Als erstes Genesis-Modell soll der GV60 digitale Außenspiegel bekommen. (Genesis G70 Shooting Brake: Kann er sich gegen das deutsche Premium-Trio behaupten?)

Ein Genesis GV60
Der Genesis GV60 ist der erste reine Stromer der Hyundai-Nobelmarke. © Genesis

Genesis GV60: E-Auto der Hyundai-Edelmarke kommt mit speziellen Außenspiegeln

„Als wir in Europa gestartet sind, haben wir uns verpflichtet, innerhalb des ersten Jahres drei Elektroautos in die Region zu bringen“, erklärt Dominique Boesch, Managing Director von Genesis Motor Europe, „wir sind stolz darauf, dass der GV60 unser zweites Elektroauto für Europa sein wird, kurz nach der Einführung des elektrifizierten G80.“ Beim G80 handelt es sich allerdings um einen nachträglich zum E-Auto umgebauten Verbrenner – der GV60 dagegen basiert auf einer reinen Elektro-Plattform. (Genesis GV80: Hat das SUV der Hyundai-Edelmarke in Deutschland eine realistische Chance?)

Genesis GV60: Cockpit mit zwei Zwölf-Zoll-Bildschirmen und Head-up-Display

Im Innern gibt es ein aufgeräumtes Cockpit mit zwei Zwölf-Zoll-Bildschirmen nebst Head-up-Display. Dank des rund 2,90 Meter langen Radstandes herrschen ordentliche Platzverhältnisse. Anzunehmen, dass der Genesis GV60 die stärkeren Motorversionen des Kia EV6 (hier geht’s zum Fahrbericht) bekommt, der mit zwei Akkupaketen von 58 und 77 kWh zu haben ist. Während die Basisversion mit 125 kW / 170 PS oder 168 kW / 229 PS allein über die Hinterachse angetrieben wird, ist der EV6 auch mit einem Allradantrieb erhältlich, der wahlweise 173 kW / 235 PS oder 239 kW / 325 PS / 605 Nm leistet.

Blick ins Cockpit eines Genesis GV60
Der Genesis GV60 hat Kameras statt Außenspiegel – das Bild wird auf kleinen Monitoren in den Türen übertragen. © Genesis

Zumindest die stärkeren Varianten dürften auch den Genesis GV60 antreiben, der wahlweise Heck- oder Allradantrieb hat. Topmodell dürfte eine Sportversion werden, die mit ihren zwei Elektromotoren üppige 430 kW / 584 PS und 740 Nm maximales Drehmoment leistet. Der ähnlich motorisierte Kia EV6 GT schafft den Spurt von 0 auf Tempo 100 in 3,5 Sekunden und erreicht 260 km/h. (Von Patrick Solberg/press-inform)

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