Facelift des Kompakt-SUV

Seat Ateca: Beim spanischen VW Tiguan kommen einige Neuerungen – auch fürs Smartphone

Standaufnahme eines grünen Seat Ateca Xperience
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Der Seat Ateca im Xperience-Design mit angedeutetem Unterfahrschutz.
  • Jan Schmidt
    vonJan Schmidt
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Nach rund vier Jahren auf dem Markt erhält der Seat Ateca ein erstes Lifting. Besonders umfassend fällt es allerdings nicht aus. 

  • Seat Ateca erhält eine neue Front mit LED-Scheinwerfern
  • Xperience-Modell mit Schutzplanken und Unterfahrschutz
  • Die alten 1,6-Liter-Diesel weichen neuen 2,0-Liter-Versionen

Martorell – Seat schickt das Kompakt-SUV Ateca leicht geliftet in die zweite Lebenshälfte. Der spanische Bruder des VW Tiguan erhält eine neue Front mit serienmäßigen LED-Scheinwerfern und modifiziertem Kühlergrill, ein sanft umgestaltetes Heck und einen Innenraum mit der neuen Infotainment-Generation. Durch die überarbeiteten Front- und Heckschürze legt der Ateca in der Außenlänge um 18 Millimeter leicht zu.

Seat Ateca: Die Überarbeitung des Hecks ist minimal ausgefallen.

Komplett neu ist die kernige Ausstattungsvariante „Xperience“ mit Schutzplanken für die Karosserie und angedeutetem Unterfahrschutz. Erstmals auf der Optionsliste finden sich zudem Lenkradheizung und eine beheizte Frontscheibe

Seat Ateca: 2,0-Liter-Diesel ersetzen die 1,6-Liter-Versionen

Die Motorenpalette startet beim 1,0-Liter-Dreizylinder-TSI mit 81 kW/110 PS. Darüber rangiert der 1,5-Liter-Vierzylinder-TSI mit 110 kW/150 PS. Top-Benziner ist der 2,0-Liter-TSI mit 140 kW/190 PS, der grundsätzlich an ein DSG-Getriebe und Allradantrieb gekoppelt ist. Während die drei Benziner lediglich technisch leicht angepasst wurden, ersetzen bei den Dieseln 2,0-Liter-Motoren die bisher angebotenen Triebwerke mit 1,6 Litern Hubraum. Die Leistungswerte ändern sich indes nicht, liegen bei 85 kW/115 PS beziehungsweise 110 kW/150 PS. Den Top-Selbstzünder mit 140 kW/190 PS gibt es zumindest zum Start nicht mehr. Wer Allrad und einen Dieselmotor kombinieren möchte, muss zur 150-PS-Version greifen. 

Das Infotainment-System im Seat Ateca ist auf dem neuesten Stand.

Im Innenraum fällt das neue Infotainment-System auf, dessen Sprachsteuerung überarbeitet wurde. Im unteren Bereich der Mittelkonsole findet sich nun eine Ablage, in der das Smartphone kabellos durch Induktion aufgeladen werden kann. Der gegen Aufpreis lieferbare adaptive Abstandstempomat erhält nun auch Informationen vom Navigationssystem. Dadurch passt sich die Geschwindigkeit automatisch der Streckenführung an – so werden beispielsweise Kurven und Kreisverkehre erkannt.

Mit mehr als 300.000 verkauften Fahrzeugen seit der Einführung im Jahr 2016 zählt der Ateca zu den erfolgreichsten Modellen von Seat. Die Preise für den rund 4,36 Meter langen Ateca, den es auch wieder in einer Variante des Sport-Ablegers Cupra geben wird, nennt Seat noch nicht. Er dürfte knapp oberhalb des aktuellen Modells liegen, das ab 22.100 Euro zu haben ist. 

Mit Material von SP-X

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