Facelift Mercedes E-Klasse

LED serienmäßig: Neue Scheinwerfer für den Bestseller

  • Jan Schmidt
    vonJan Schmidt
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Rund 14 Millionen Käufer können nicht irren: Mit dieser Zahl ist die E-Klasse die meistverkaufte Mercedes-Baureihe überhaupt. Jetzt bekommen Limousine und T-Modell eine ordentliche Portion Frischzellen verpasst.

  • Voll-LED-Scheinwerfer gehören nun zur Serienausstattung
  • Digitales Kombiinstrument bei allen Modellen
  • Frontschürze, Kühlergrill und Rückleuchten im neuen Look

Stuttgart – Als „umfassende Aktualisierung“ wird die Modellpflege bei den Schwaben bezeichnet. Sie betrifft so gut wie alle Bereiche und reicht vom neuen Scheinwerfer-Design mit serienmäßigen Voll-LED- und optionalen Multibeam-LED-Leuchten über die zur neuen Basisausstattung avancierte Avantgarde Line, den frisch geformten Kühlergrill plus Frontstoßfänger bis zu neuen Heckleuchten und die optisch stärker an den SUV-Modellen orientierte All-Terrain-Version.

Die Frontpartie der E-Klasse wurde kräftig überarbeitet.

Die Anzahl und die Funktionen der Assistenzsystem wurde beim Facelift deutlich erweitert, die zwei aus anderen Modellen bereits bekannten Bildschirme in zwei Formaten ziehen jetzt auch in die E-Klasse ein, genauso wie die MBUX-Bedienführung mit Sprachsteuerung („Hey Mercedes“).

Mercedes E-Klasse: Elektrifiziertes Motorenprogramm

Sehr gründlich sind die Stuttgarter auch das Thema Elektrifizierung angegangen, mit sieben Plug-in-Hybriden für Limousine und T-Modell, Benziner und Diesel, Heck- und Allradantrieb. Darunter ist etwa der zwei Liter großer Vierzylinder-Benziner im E 300 e 4MATIC mit Elektromotor und 48-Volt-Bordnetz, der es auf 211 Verbrenner- und 122 Strom-PS bringt und der dank eines Segment-Turboladers, des elektrischen Zusatzverdichters, spezieller Zylinderlaufbahn-Beschichtung und Zylinderbohrung besonders effizient sein soll. Die Systemleistung beträgt 320 PS und das maximale Drehmoment liegt bei 700 Newtonmeter.

Der große Doppel-Bildschirm ist nun serienmäßig in der E-Klasse.

Neu ist das Angebot eines Urban Guard - also eines „Stadtwächters“. Der besteht aus Einbruchs- und Diebstahlwarnanlage, Abschleppschutz mit optischer und akustischer Warnung, Alarmsirene, einer Innenraumabsicherung, die bei Bewegungen im Innenraum Alarm auslöst und einer Vorrüstung für Diebstahl- und Parkkollisions-Erkennung. „Dabei registrieren die Fahrzeugsensoren, wenn das abgestellte und verriegelte Fahrzeug angerempelt oder abgeschleppt wird - oder wenn jemand versucht, in das Fahrzeug einzubrechen“, heißt es bei Mercedes.

Mit knackigerem Design, zusätzlichen Individualisierungsmöglichkeiten und dem MBUX-Infotainmentsystem werden auch die Modelle E 53 4MATIC+ als Limousine und T-Modell aufgewertet. Der teilelektrifizierte 3,0-Liter-Motor mit Doppel-Aufladung durch Abgasturbolader und elektrischen Zusatzverdichter leistet 320 kW/435 PS und liefert ein maximales Drehmoment von 520 Nm. Ein Markensprecher: „Sein EQ Boost-Startergenerator liefert kurzzeitig zusätzliche 16 kW Leistung sowie 250 Nm Drehmoment und speist außerdem das 48-Volt-Bordnetz.“

Das T-Modell des Mercedes-AMG E53 4MATIC+ steht mit 85.531,25 Euro in der Preisliste.

Bei den Benzinern starten die Preise des E 200 bei 49.385 Euro. Der E 53 4MATIC+ steht mit 82.645,50 Euro in der Liste. Die Selbstzünder kosten mindestens 51.146,20 Euro (E 220 d). Der 330 PS starke E 400 d 4MATIC fängt bei 66.437,70 Euro an. Die Grundpreise für die Hybridvarianten starten um die 60.000 Euro.

Mit Material von mid

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