Neuer Elektro-Crossover

Dacia Spring Electric (2021): Wird das das günstigste E-Auto in Deutschland?

Standaufnahme eines Dacia Spring Electric von schräg vorn
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Der Dacia Spring Electric hat nur 44 PS, aber 125 Newtonmeter Drehmoment.
  • Jan Schmidt
    vonJan Schmidt
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Renault legt bei seinen Elektroautos kräftig nach. Der erfolgreiche Zoe bekommt einen rumänischen Bruder: Ab kommendem Jahr soll der günstige Dacia Spring auf Kundenfang im unteren Preissegment gehen.

Mioveni (Rumänien) – Der Renault Zoe hat es vorgemacht. Auch eine Volumenmarke kann mit einem elektrischen Kleinwagen überaus erfolgreich sein. Dass es noch deutlich günstiger geht, zeigt der neue Dacia Spring. Bereits Anfang März hatten die Rumänen einen seriennahen Ausblick auf den elektrischen Crossover gegeben. (Autofahrer-Umfrage: Wird dieser populäre Verbrennungsmotor bald vom E-Auto überholt?)

Nachdem Dacia als erfolgreicher Billigableger jüngst neue Generationen von Sandero und Logan vorgestellt hat, die auf Verbrennungsmotoren setzen und wahlweise auch mit Gas angetrieben werden, geht der Dacia Spring zwei Schritte weiter. (Dacia Sandero, Stepway und Logan: So sieht die neue Modellpalette aus)

Der Radstand des Dacia Spring Electric beträgt 2,42 Meter.

Dacia Spring Electric: Wird das das günstigste E-Auto in Deutschland?

Optisch orientiert sich der 3,73 Meter lange Dacia Spring Electric dabei am Renault City K-ZE, der in Asien bereits vor einiger Zeit vorgestellt wurde. Angetrieben wird der elektrische Dacia von einem Elektromotor, der vergleichsweise überschaubare 33 kW/44 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 125 Newtonmeter bietet. Seine Höchstgeschwindigkeit: 125 km/h. Insofern hat der kleine Rumäne allein in der Innenstadt sein Zuhause. Das Akkupaket mit einer Kapazität von 26,8 kWh erlaubt eine Reichweite von 225 Kilometern. Im City-Modus, in dem die Leistung auf 23 kW/31 PS reduziert wird und der Crossover maximal 100 km/h schnell sein kann, vergrößert sich die Reichweite auf 295 Kilometer. Das Elektromobil kann in weniger als einer Stunde wieder auf 80 Prozent seiner Akku-Leistung erstarken, wenn man an einer Gleichstromladesäule mit 30 kW nachtankt. Mit Wechselstrom (3,7 oder 7,4 kW) verlängert sich der Ladevorgang auf fünf bis acht Stunden. (Mini-Elektro-Mobile für die Stadt: Sind diese Flitzer besser als Tesla?)

Gegen Aufpreis dominiert ein 7-Zoll-Bildschirm das Cockpit des Dacia Spring Electric.

Das Angebot des rustikal anmutenden Dacia Spring Electric richtet sich ab kommendem Jahr nicht allein an Endkunden, sondern speziell auch an Carsharing-Anbieter. Mit seinem Radstand von 2,42 Metern bietet der Spring Platz für bis zu vier Personen. Der 300 Liter große Laderaum verdoppelt sich durch das Umklappen der Rückbank. Im Innenraum bietet der Spring ein 3,5 Zoll großes Zentraldisplay zwischen den beiden Rundinstrumenten für die wichtigsten Informationen. Die Spracherkennung über Google oder Apple lässt sich per Knopfdruck am Lenkrad aktivieren. Der nur optional erhältliche Multifunktionsbildschirm bietet auf einer sieben Zoll Diagonale unter anderem Navigationssystem, DAB-Radio sowie Bluetooth und einen USB-Anschluss. Anstelle des bekannten Schalthebels übernimmt ein zentrales Drehrad mit den drei Positionen D, N und R die Fahrfunktionen. Um dem Billiganspruch von Dacia gerecht zu werden, dürfte der Kaufpreis deutlich unter 20.000 Euro liegen. (Von Stefan Grundhoff/press-inform)

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