Comeback als Crossover

Citroën C4: Die Neuauflage kommt auch als reine E-Version – doch bei diesem Tempo ist Schluss

Fahraufnahme eines Citroën C4 der dritten Generation.
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Der Citroën C4 der dritten Generation ist ein Crossover.
  • Sebastian Oppenheimer
    vonSebastian Oppenheimer
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Citroën bringt nach zwei Jahren wieder einen C4 auf den Markt. Der Crossover teilt sich die Technik mit Modellen wie dem Opel Corsa/Mokka, dem Peugeot 208/2008 oder einem DS3 Crossback und kommt sowohl mit Verbrennungsmotor als auch als rein elektrische Version auf den Markt.

  • Zwei Jahre nach Produktionsstopp des C4 bringt Citroën eine Neuauflage des Modells als Crossover heraus
  • Die dritte Generation des Citroën C4 wird es auch als reines E-Auto geben – den e-C4
  • Bei der Höchstgeschwindigkeit des e-C4 sollte man aber nicht zuviel erwarten

Rueil-Malmaison – Mit dem Citroën C4 schickt die PSA-Gruppe einen weiteren 4,36 Meter Crossover in das Rennen um die Kundengunst. Der Franzose steht auf der „Common Modular Platform“ (CMP) Architektur, auf der auch der Opel Corsa (Opel Corsa: Dieses Extra aus der Oberklasse ist ein echtes Highlight) oder der Peugeot 208 und auch der kommende Opel Mokka (Neuer Opel Mokka: So weit kommt die elektrische Version des Kompakt-SUV) stehen wird. Der Citroën C4 ist sofort als Mitglied der französischen Markenfamilie zu erkennen: Schlitzaugen, der schmale Kühlergrill mit dem charakteristischen Doppelwinkel und die coupéhafte Linie vermitteln Sportlichkeit.

Citroën e-C4: Elektrischer Antriebsstrang nahezu identisch mit dem des Opel Corsa-e

Doch auf das visuelle Versprechen folgen nur bedingte Tatsachen. Der elektrische Antriebsstrang des Citroën e-C4 ist in Grunde identisch mit dem des Opel Corsa-e (Höhere Kaufprämie für E-Autos: Die 10 größten Elektro-Schnäppchen). Der Elektromotor leistet 100 kW (136 PS) und hat ein Drehmoment von 260 Newtonmetern. Damit erreicht der Stromer in 9,7 Sekunden die 100 km/h-Marke und ist bis zu 150 km/h schnell. Flink genug, um in der Stadt flugs voranzukommen.

Die maximale Reichweite der Elektro-Version Citroën e-C4 liegt bei 350 Kilometern

Wie im Opel auch ist im Citroën e-C4 eine 50-Kilowattstunden-Batterie verbaut, die Energie für eine Reichweite von maximal 350 Kilometern bereitstellt. Beim Citroën e-C4 ist ein dreiphasiger 11-kW-Onboardlader verbaut, womit die leeren Akkus innerhalb von rund fünf Stunden wieder voll sind. An einer 100-kW-Schnellladestation ist die Batterie nach 30 Minuten wieder zu 80 Prozent gefüllt.

Citroën C4: Basisbenziner mit 100 PS und Sechsgang-Handschaltung

Auch bei den Verbrennungsmotoren des konventionell angetriebenen Citroën C4 gibt es Altbekanntes: Der Basisbenziner mit 74 kW (100 PS) wird mit einer Sechsgang-Handschaltung kombiniert, beim 96 kW (130 PS) steht außerdem noch eine Achtgang-Automatik und der Top-Ottomotor ist nur mit der Achtgang-Automatik erhältlich. Der 81 kW (110 PS) Diesel ist mit der Sechsgang-Handschaltung gekoppelt, während beim 96 kW (130 PS) Selbstzünder die Achtgang-Automatik ihren Dienst verrichtet. Trotz Crossover-Optik ist für keines der Modelle ein Allradantrieb zu bekommen.

Beim Komfort wollen die Franzosen wieder an alte Zeiten anknüpfen und spendieren dem Citroën C4 das „Advanced Comfort Paket“ bestehend aus besseren Sitzen, einer steiferen Karosserie und dem ölgelagerten Federungskonzept. Im Innenraum spielen die Franzosen weiter die Komfort- und die Praktikabilitätskarte: Eine versenkbare Tablethalterung für den Beifahrer, 16 Ablagen, in die 39 Liter passen und viel Raum auf der Rückbank sollen das Fahren im C4 für alle Passagiere zum Vergnügen machen. Eine umfangreiche Dämmung soll das Geräuschniveau senken und große Glasflächen viel Licht in den Innenraum lassen.

Citroën C4: Apple CarPlay und Android Auto sind an Bord

Insgesamt 20 Assistenzsysteme unterstützen den Fahrer. Darunter ein Stau-Assistent mit Stop and Go- sowie Spurhalte-Funktion, ein Head-Up-Display mit ausklappbarer Scheibe, ein Frontkollisionswarner und eine 180-Grad-Kamera. Die Infotainmentzentrale ist ein zehn Zoll großer Touchscreen.

Aufgeräumt: der Innenraum des Citroën e-C4.

Das Smartphone wird per Apple CarPlay sowie Android Auto eingebunden und als besonderes Schmankerl kann der Fahrer per Kamera sein Blickfeld aufnehmen und speichern. Das Navigationssystem liefert mithilfe von TomTom Echtzeitdaten des Verkehrs. Der Citroën C4 wird voraussichtlich Ende des Jahres beim Händler stehen (Wolfgang Gomoll / press-inform).

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