Rückkehr in die Kompaktklasse

Die Neuauflage des Citroën C4 ist ein Crossover – und soll mit dieser Besonderheit punkten

Ein Citroën C4 hängt an einer Ladesäule.
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Den neuen Citroën C4 wird es auch in einer Elektroversion geben.
  • Sebastian Oppenheimer
    vonSebastian Oppenheimer
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Citroën verzichtet in der Kompaktklasse weiterhin auf eine konventionelle Steilhecklimousine. Die Neuauflage des C4 orientiert sich stattdessen stark am SUV-Trend – und will mit einem speziellen Fahrgefühl überzeugen.

  • Der französische Autobauer Citroën lässt den C4 als Crossover-Modell wieder aufleben
  • Angeboten wird das Kompaktmodell als Benziner, Diesel sowie als Elektroversion
  • Bei der Fahrwerksabstimmung des Citroën C4 haben die Ingenieure auf eines besonderen Wert gelegt

Rueil-Malmaison – Die zum PSA-Konzern („Raumschiff Stellantis“: So lacht das Netz über den Namen des neuen Autokonzerns) gehörende Marke Citroën kehrt mit einem Crossover-Modell zurück in die Kompaktklasse. Die Neuauflage des Citroën C4 feiert Ende Juni als höhergelegte Limousine mit robust beplankter Karosserie Premiere. Der Fünftürer mit coupéhaftem Fließheck beerbt nicht nur die 2018 eingestellten Kompaktlimousine C4, sondern auch den seit 2014 gebauten Mini-Crossover Citroën C4 Cactus

Citroën C4: die erste Generation des Kompaktmodells erschien 2004

Die erste Generation des Citroën C4 (Typ L) kam im Jahr 2004 auf dem Markt und wurde für den europäischen Markt im PSA-Werk Mühlhausen gebaut. Das als dreitüriges Kombicoupé und als fünftürige Limousine erhältliche Fahrzeug war der Nachfolger des Citroën Xsara und basierte auf dem Peugeot 307. Entworfen worden war das Fahrzeug vom italienischen Automobildesigner Donato Coco (64). Später gab es das Fahrzeug auch als Kompaktvan Citroën C4 Picasso beziehungsweise Citroën C4 Grand Picasso – letzterer war auch als Siebensitzer erhältlich.

So sah die ab 2010 gebaute zweite Generation des Citroën C4 aus.

Die zweite Generation des Citroën C4 (Typ N,) erschien im Jahr 2010. Diese C4-Generation war nur noch als fünftürige Schräghecklimousine erhältlich, das dreitürige Coupé wurde 2011 durch den Citroën DS 4 ersetzt. 2018 endete die Produktion des Citroën C4, Nachfolger wurde der Citroën C4 Cactus.

Der neue Citroën C4 ist eine Art höhergelegte Limousine mit robuster Beplankung.

Neuer Citroën C4: bei der Fahrwerksabstimmung will sich der Franzose von der Konkurrenz abgrenzen

Die Neuauflage des Citroën C4 nutzt zwar die Kleinwagen-Plattform des Konzerns, dürfte sich bei Anmutung und Dimensionen aber eher an Wettbewerbern wie VW Golf und Ford Focus orientieren. Neben den aus anderen PSA-Modellen bekannten Diesel- und Ottomotoren wird es auch eine Elektrovariante geben, wahrscheinlich mit dem ebenfalls im Konzern bereits eingesetzten Paket aus 100 kW (136 PS) starkem Motor und 50-kWh-Batterie. 

Die nächsten konzerninternen Wettbewerber des Citroën C4 werden die für die nächsten Monate erwarteten Neuauflagen der Konzerngeschwister Peugeot 308 und Opel Astra sein. Von diesen will sich der Citroën C4 außer beim Design auch durch ein besonders komfortbetontes Fahrgefühl abgrenzen. Preise sind noch nicht bekannt. Offizielle Premiere des neuen Citroën C4 ist am 30. Juni.

Mit Material von SP-X

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