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BMW überarbeitet X7 – Neues Gesicht für das Mega-SUV

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Von: Sebastian Oppenheimer

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BMW spendiert seinen Topmodellen ein völlig neues Gesicht – noch bevor der neue 7er seine Hüllen fallen lässt, zeigen die Münchner den überarbeiteten X7.

München – Endlich einmal eine Modellpflege, bei der sich wirklich etwas tut, was jeder sehen kann. Ob einem das neue Gesicht des BMW X7 mit den getrennten Leuchteneinheiten für Tagfahrlicht/Blinker und Hauptscheinwerfer gefällt, muss jeder für sich entscheiden. In jedem Fall dürfte das neue Gesicht deutlich mehr polarisieren als die bisherige Maske, die anfangs mit dem ebenso großen wie selbstbewussten Kühlergrill für viel Gesprächsstoff gesorgt hatte.– BMW-Chefdesigner Domagoj Dukec hatte sich vor einiger Zeit zur teils heftigen Design-Kritik geäußert. An der Front hat sich ebenso viel getan wie am Heck, denn auch hier gibt es neue Leuchten und eine nunmehr flach eingelassene Chromspange.

Fahraufnahme eines BMW X7
Geschmackssache: Die neue Front des BMW X7 dürfte nicht jedem gefallen. © BMW

BMW überarbeitet X7 – Neues Gesicht für das Mega-SUV

Wer einen Plug-in-Hybriden im X7-Portfolio sucht, der schaut nach wie vor ohne Erfolg in die Preisliste. Die serienmäßige dritte Sitzreihe verhindert die Unterbringung eines Akkupakets, da sich diese beiden Sitze auf Knopfdruck im Laderaumboden versenken lassen. Elektrisch bedienbar sind alle sieben Sitzgelegenheiten in den drei Reihen. Der Fahrer schaut hinter dem griffigen Ledersteuer auf das gewölbte 12,3-Zoll-Flachdisplay, das mit den Elektromodellen BMW iX (hier geht’s zum Fahrbericht) und BMW i4 – dessen Nachfrage alle Erwartungen übertroffen hat – Einzug hielt.

BMW überarbeitet X7 – Preise starten bei 97.700 Euro

Navigation oder Soundsystem lassen sich über Sprache, Geste oder per Berührung auf dem zentralen 14,9-Zoll-Display bedienen. Ein Komfortpaket sorgt für sieben beheizte Sessel sowie Flächen- und Lenkradheizung. Ein großes Panoramadach bringt viel Licht ins Innere des Luxus-SUV. Marktstart für den Spartanburg/USA produzierten SUV ist im August. Preislich geht es für die Basisversion des BMW X7 xDrive 40i bei 97.700 Euro los.

Fahraufnahme eines BMW X7
Auch dem Heck des X7 hat BMW neue Leuchten spendiert. © BMW

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BMW überarbeitet X7 – stattliches Ladevolumen von 2.120 Litern

Das maximale Ladevolumen bei komplett umgelegten Stühlen liegt bei stattlichen 2.120 Litern. Statt des Plug-in-Hybriden gibt es 48-Volt-Teilbordnetze für alle Motorvarianten. Im Getriebetunnel ist ein kleiner Elektromotor mit einer Zusatzleistung von 9 kW/12 PS/200 Nm für Boost und Rekuperation verbaut. Topmodell ist nach der Überarbeitung der neue BMW X7 M60i xDrive, der von einem 390 kW/530 PS/750 Nm starken V8-Doppelturbo abgetrieben wird. Er ist 250 km/h schnell und spurtet aus dem Stand in 4,7 Sekunden auf Tempo 100. Sein Normverbrauch: 12,2 Liter Super/100 km.

Blick ins Cockpit eines BMW X7
Das Infotainment lässt sich im BMW X7 über Sprache, Geste oder per Berührung auf einem 14,9-Zoll-Display bedienen. © BMW

BMW überarbeitet X7 – Wankstabilisierung und Allradlenkung sind optional erhältlich

Neu ist ebenfalls der Reihensechszylinder im BMW X7 40i, der deutlich erstarkt nunmehr 280 kW/380 PS/540 Nm leistet. Und für diejenigen, die über den 400 PS starken Quad-Turbo des BMW X7 M50d trauern, für die gibt es mit 259 kW/352 PS/720 Nm zumindest eine leichte Diesel-Leistungssteigerung im X7 40d. Er ist bis zu 243 km/h schnell und verbraucht auf 100 Kilometern 7,6 bis 8,7 Liter Diesel. Serienmäßig sind für alle Motorvariante 20-Zöller, die Zweiachsluftfederung, adaptives Fahrwerk und Achtgang-Automatik. Auf Wunsch lässt sich das Paket mit einer Allradlenkung, bis zu 23 Zoll großen Rädern sowie einer Wankstabilisierung erweitern. (Stefan Grundhoff/press-inform)

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