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BMW M4 Competition Cabrio: Allrad-Power und Stoffdach haben ihren Preis

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Von: Christian Schulz

BMW hat gerade erst sein Power-Duett aus M3 und M4 vorgestellt, da legen die Bayern gerade noch so im Spätsommer mit dem BMW M4 Competition Cabrio nach. Allrad-Power und Stoffdach haben allerdings ihren Preis.

München – Der offene BMW 4er hat bei seiner Premiere vor ein paar Monaten bereits viel Applaus bekommen. Er fährt nicht nur beeindruckend gut, sondern beschert den Sonnenanbetern mit einer Rückkehr zum Stoffdach auch beste Stimmung. Wem die gute Laune, den Wind in den Haaren zu spüren, in einem normalen Vierer nicht reichen sollte, für den haben die Münchener demnächst eine überaus potente Alternative parat: Wenn Modelle wie ein 430i oder der exzellente M 440i xDrive einfach nicht genug sind, kann’s ab Spätsommer ja das mindestens 98.500 Euro teure BMW M4 Competition Cabrio richten.

Ein blaues BMW M4 Competition Cabrio von rechts vorne

Das neue BMW M4 Competition Cabrio: Der mit Hightech ausstaffierte Oben-Ohne-Bolide kommt im Spätsommer. © BMW

BMW M4 Competition Cabrio: Luxuriöse Allrad-Power und Stoffdach haben ihren Preis

Es bietet nicht nur Leistung satt, das schicke Stoffdach und die nach wie vor überaus polarisierende Hochkant-Nase im Kühlergrill – sondern auch den viele Jahre vermissten Allradantrieb. Der sportliche M-Ableger von BMW mit Sitz in Garching tat sich lange Jahre schwer, die höchst dynamischen Sportversionen außerhalb des prall gefüllten SUV-Portfolios mit Allradantrieb auszustatten. Nachdem die Bastion des Hinterradantriebs mit Modellen wie dem M8 oder dem M5 gefallen ist, folgt nunmehr die Modellreihe M3 / M4, die in zwei Leistungsstufen von 480 und 510 PS verfügbar ist. Auf Wunsch sind Limousine, Coupé und Cabriolet endlich auch mit Allradantrieb zu bekommen und es ist wie bei den größeren Modellen und der Konkurrenz davon auszugehen, dass die meisten M-Versionen zukünftig über alle vier Räder angetrieben werden. (BMW Alpina B8 Gran Coupé: Elegant und pfeilschnell – aber auch super-exklusiv)

Beim neuen BMW M4 Cabrio hat der Kunde etwas überraschend keine Wahl, denn obligatorisch ist die rasende Sonnenterasse mit dem stärkeren Leistungspaket und Allradantrieb unterwegs und trägt somit die Bezeichnung M4 Competition Cabrio. So leistet der aufgeladene Dreiliter-Reihensechszylinder 373 kW / 510 PS und ein maximales Drehmoment von 650 Nm, das stetig zwischen 2.750 und 5.500 U/min anliegt. Die üppige Motorleistung wird über eine achtstufige Getriebeautomatik an beide Achsen übertragen. Das Allradsystem verteilt das Antriebsmoment mithilfe einer elektronisch gesteuerten Lamellenkupplung im Verteilergetriebe stufenlos zwischen Vorder- und Hinterachse. Eine optimierte Ölversorgung der Lamellenkupplung soll auch bei sportlichem Rennstreckenbetrieb eine ausdauernde Allrad-Performance bieten. Ebenfalls obligatorisch: ein aktives Sperrdifferenzial an der Hinterachse. (BMW M4 Competition: Exzellent auf der Rennstrecke – Getriebe-Option überflüssig)

Ein blaues BMW M4 Competition Cabrio von links hinten

Leistung satt, Stoffdach und schönes Heck können auf jeden Fall entzücken – an der Hochkant-Niere scheiden sich weiterhin die Geister. © BMW

BMW M4 Competition Cabrio: Jede Menge Hightech – mit „Drivers Package“ bis 280 km/h

So hochtechnisch ausstaffiert spurtet der Sonnenanbeter, der in Dingolfing gebaut wird, offen wie geschlossen aus dem Stand in 3,7 Sekunden auf Tempo 100. Die 200er-Marke fällt nach ebenfalls mehr als beeindruckenden 13,1 Sekunden. Noch spektakulärer dürfte für die meisten Insassen jedoch der im Alltag deutlich realistischere Zwischenspurt von Tempo 80 auf 120 in 2,8 Sekunden sein. Die Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h lässt sich durch ein sogenanntes „Drivers Package“ auf 280 km/h anheben. (BMW M3/M4 im Test: Optisch umstritten – in Sachen Fahrdynamik aber grandios)

Allzu verspielt zeigen sich die Fahrprogramme. So kann sich der Fahrer zwischen zwei Kennlinien für das Bremsgefühl und zehn verschiedenen Stufen in der Traktionskontrolle entscheiden. Auf Wunsch lässt sich der offene BMW M4 ohne Regeleingriffe auch zu einem Modell mit Hinterradantrieb machen. Dem Spieltrieb des gut betuchten Piloten scheinen daher selbst abseits bester Fahrleistungen und eines brüllenden Sechszylinders kaum Grenzen gesetzt. (Leak im Netz: Elektrischer BMW i4 als M-Version – so stark wird der Sport-Stromer)

Ein blaues BMW M4 Competition Cabrio von hinten

Für alles offen: Eine Ausfahrt im BMW M4 Competition Cabrio verspricht eine Menge Fahrspaß – hat aber ihren Preis. © BMW

Das vollelektrische Dach verschwindet in 18 Sekunden hinter einer Klappe hinter den beiden Fondsitzen. Das neue Stoffdach ist nicht nur 40 Prozent leichter als das Hartschalendach des Vorgängers, sondern lässt auch deutlich mehr Platz für Gepäck. Mit geöffnetem Dach vergrößert sich der Laderaum um 80 auf immerhin 300 Liter, wobei mit geschlossenem Dach 385 Liter zur Verfügung stehen. Innen gibt es den aus M3 Limousine und M4 Coupé bekannten Sportdress mit exzellent konturierten Ledersportsitzen, speziellem Lenkrad und Gangwahlhebel. Auf Wunsch stehen noch Details wie Nackenwärmer, Sitzbelüftung, Laserlicht oder Karbonschalensitze zur Verfügung. (BMW-Boss Oliver Zipse verspricht Elon Musk knallharten Kampf: „Es wird nicht einfach für Tesla“) (Von Stefan Grundhoff/press-inform)

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