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BMW iX3 mit Modellpflege: Auch optisch endlich ein Elektroauto

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Von: Marcus Efler

BMW überarbeitet sein Elektro-SUV iX3 behutsam. Das Design wirkt frischer, beim Motor setzen die Bayern auf eine besonders umweltfreundliche Technik.

München – Nachdem BMW seinen X3 überarbeitet hat, ist nun das eng verwandte Elektromodell iX3 dran. An der Technik hat sich kaum was getan, die Veränderungen geben dem Akku-SUV vor allem eine sportlichere Optik. Die Modifikationen an Front und Heck heben den iX3 mehr vom Verbrenner X3 ab und rücken ihn näher an die neuen Elektromodelle i4 und iX. Unverändert wird der BMW iX3 jedoch nur über die Hinterachse angetrieben.

BMW iX3, fahrend
Die blauen Applikationen verraten BMW-Kennern, dass der iX3 in Elektroauto ist. © BMW

Die Motorleistung bleibt ebenfalls gleich: 210 kW/286 PS und 400 Nm bietet der Hecktriebler, der ab September am chinesischen Fertigungsstandort Shenyang des Joint Ventures BMW Brilliance Automotive produziert wird. Die Reichweite bleibt bei 460 Kilometern. Außen gibt es neue Leuchten und Details an den Schwellern, im Innern bietet der iX3 neben dem serienmäßigen Sportpaket nun ein größeres Zentraldisplay. (BMW iX als Prototyp im Test: Neues Flaggschiff fordert diese Elektroauto-Marke heraus)

BMW iX3 mit Modellpflege: Auch optisch endlich ein Elektroauto

Der Elektromotor des BMW iX3 arbeitet nach dem Prinzip einer stromerregten Synchronmaschine und unterscheidet sich damit von anderen Lösungen am Markt. Dabei erfolgt die Anregung des Rotors nicht durch fest installierte Permanentmagnete, sondern durch die Zufuhr von elektrischem Strom. Diese Bauweise ermöglicht es, in der Herstellung des Rotors auf die für die magnetischen Komponenten erforderlichen, ökologisch kritischen Metalle der Seltenen Erden zu verzichten. Zudem weist der Elektromotor mit 93 Prozent so einen besonders hohen Wirkungsgrad auf.

BMW iX3, fahrend, von seitlich hinten
Auch die blauen Flächen anstelle der Auspufftöpfe unterscheiden das Akku-SUV vom Verbrenner. © BMW

Die Lithium-Ionen-Batterie mit einem nutzbaren Energiegehalt von 74 kWh setzt sich aus prismatischen Batteriezellen zusammen, die zu zehn Modulen gruppiert und einzeln von einem Aluminiumgehäuse eingefasst sind. Aus dem Stand spurtet der BMW iX3 durch seine Batteriepower in 6,2 Sekunden auf Tempo 100 und wird bei 180 km/h elektronisch abgeregelt. (BMW ZBF 7er: Geheime Studie zeigt die Mega-Niere bereits 1996)

Interieur des BMW iX3
Auch das Interieur des BMW iX3 wurde nur leicht modifiziert. © BMW

BMW iX3 mit Modellpflege: Zehn Minuten laden für 100 Kilometer

Am Wechselstrom-Anschluss lädt der BMW iX3 einphasig mit einer Leistung von bis zu 7,4 kW oder dreiphasig mit bis zu 11 kW. An der heimischen Wallbox kann der Hochvoltspeicher in 7,5 Stunden von null auf 100 Prozent aufgeladen werden. Beim Anschluss an eine Gleichstrom-Schnellladestation können Ladeleistungen von bis zu 150 kW erzielt werden. Hier erstarkt die Batterie innerhalb von rund einer halben Stunde von 10 auf 80 Prozent. Innerhalb von zehn Minuten tankt der BMW iX3 so für etwa 100 Kilometer. Der Preis dürfte auf dem Niveau des Vorgängers (Basispreis: 66.300 Euro) liegen – auch hier sind also keine Überraschungen zu erwarten. (Von Stefan Grundhoff/press-inform)

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