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BMW 7er und i7 als geheime Prototypen: So sieht künftig Luxus aus Bayern aus

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Von: Marcus Efler

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Noch dauert es ein wenig bis zum Serienstart. Derzeit sind die Prototypen von BMWs künftiger, auch elektrischer Luxusklasse auf abschließender Erprobung unterwegs.

München  – Bereits im kommenden Frühjahr soll der neue BMW 7er seine Weltpremiere feiern, und dann auch noch 2022 zu den Kunden rollen. Kurz nach ihrem Marktstart im nächsten Herbst als Verbrenner-Version kommt die Luxuslimousine unter der Bezeichnung i7 auch als reine Elektrovariante heraus – ein Novum unter den klassischen großen Limousinen der süddeutschen Premiummarken.

Zu Beginn wird es die kommende 7er-Reihe wie bisher mit verschiedenen Sechs- und Achtzylindermotoren geben. Vierzylinder bekommen nur als Basisvariante für China eine Chance, während der imageträchtige V12 der Luxus-Tochter Rolls-Royce (bis zu deren kompletter Elektrifizierung) vorbehalten bleibt. (BMW-Chef Oliver Zipse: Autos raus aus diesen Innenstädten)

BMW 7er und i7 als geheime Prototypen: So sieht künftig Luxus aus Bayern aus

Obwohl der aktuelle Achtzylinder mit seinen 530 PS in Verbindung mit der bekannten ZF-Achtgangautomatik aktuell als Maß der Antriebsdinge im Luxussegment gilt, soll es mittelfristig noch einen komplett neu entwickelten V8 mit Aufladung geben – erstmals dann wohl auch als Power-Hybrid namens BMW M7, der (ebenso wie im neuen Luxus-SUV BMW XM) mehr als 700 PS leisten könnte und damit den neuen Mercedes-AMG EQS 53 jagt.

Getarnter Prototyp des neuen 7er-BMW auf Testfahrt in Nordschweden
Auf Kälte-Erprobung: der nächste 7er-BMW irgendwo in Nordschweden © Uwe Fischer/BMW

Die elektrische Reichweite der verschiedenen Plug-in-Hybride mit sechs und acht Zylindern mit mindestens 250 PS wird bei mehr als 100 Kilometern liegen. Die meisten Varianten des neuen 7ers, und somit auch der elektrischen i7, werden serienmäßig über einen Allradantrieb verfügen. Die verschiedenen i7-Versionen bieten dann das Autonomie-Level 3 wie im Mercedes EQS, sowie Leistungen zwischen 350 und ebenfalls über 700 PS. Die stärkste Variante der neuen 7er-Reihe könnte demnach ein Elektromodell sein, das Jagd macht auf Modelle wie Lucid, Nio und Co. (Lucid mit Reichweiten-Rekord: Neues Elektroauto schockt Tesla und Mercedes)

BMW 7er und i7 als geheime Prototypen: Extreme Hitze und Kälte martern den Elektroantrieb

Derzeit läuft die Prototypen-Erprobung des kommenden Topmodells in aller Welt auf Hochtouren. So sind in Europa ebenso zahlreiche Fahrzeuge unterwegs wie auch in Nordamerika und Asien. Bei der Heißlanderprobung auf Teststrecken und öffentlichen Straßen in aller Welt verifizieren die Entwicklungsingenieure dabei vor allem die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Elektromotoren, des Allradantriebs und der Hochvoltbatterie – bei maximaler Belastung durch hohe Temperaturen, unbefestigte Wege, Staubentwicklung und große Höhenunterschiede. Dabei führt der Weg zur Serienreife die Prototypen des BMW i7 unter anderem über zerborstene Schotterpisten und in glühend heiße Wüstengebiete, ins Gebirge und auf ausgewählte hochdynamische Strecken. (BMW zeigt neues Emblem – auf diesen Modellen kann man es bekommen)

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BMW 7er und i7 als geheime Prototypen: Stromer-Technik aus dem iX

Dazu ermöglicht der gerade angebrochene Winter den letzten Schliff bei der ebenfalls marternden Kaltlanderprobung. Auch hier liegt der Fokus auf den Bestandteilen des elektrischen Antriebssystems. E-Motor, Hochvoltbatterie, Leistungselektronik und Ladetechnologie des BMW i7 entstammen der fünften Generation der BMW-Elektrotechnologie, die bereits im BMW iX verbaut ist. Bei extremen Minustemperaturen im Norden Schwedens muss der Antrieb des Stromers zeigen, dass er in allen Regionen der Welt ein zukunftsfähiges Konzept ist. (Stefan Grundhoff/press-inform)

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