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Aston Martin Vantage F1 Edition: Zwillingsmodell des Safety-Cars für die Straße

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Der Aston Martin Vantage F1 Edition ist das Zwillingsmodell des brandneuen Formel-1-Safety-Cars – hat aber Straßenzulassung.

Gaydon – Zum ersten Mal seit mehr als 25 Jahren stellt Mercedes-Benz nicht allein das Safety-Car für die neue Formel-1-Saison. Die Schwaben teilen sich ihre Auftritte mit dem technischen Kooperationspartner Aston Martin. Die Briten wollen nach 60 Jahren die Rückkehr in die bekannteste Rennserie der Welt mit einer exklusiven Sonderserie ihren pfeilschnellen Vantage feiern. Der Aston Martin Vantage F1 Edition bekam einen Techniknachschlag, der für mehr Performance auf und abseits der Rennstrecken sorgen soll. (Aston Martin designt Luxus-Rennsimulator – doch der Preis ist gigantisch)

Ein Aston Martin Vantage F1 Edition
Der Aston Martin Vantage F1 Edition bringt es auf eine Leistung von 535 PS – 25 PS mehr als das Standard-Modell. © Aston Martin

Aston Martin Vantage F1 Edition: Das Zwillingsmodell des Safety-Cars ist kein Schnäppchen

So verabreichten die Techniker dem von AMG zugelieferte Vierliter-V8-Doppelturbo einen leichten Leistungsnachschlag um 25 PS auf 393 kW (535 PS). Das maximale Drehmoment von 685 Nm blieb zwar unverändert, wird ab 2.000 Touren jedoch länger gehalten, um Traktion und Dynamik auf der Fahrbahn weiter zu steigern. Entsprechend gab’s auch eine Überarbeitung des achtstufigen Automatikgetriebes, das über eine optimierte Drehmomentabschaltung beim Hochschalten verfügt, wodurch die Schaltzeiten verkürzt werden. Das Fahrwerk wurde speziell in den Bereichen Aufhängung und Lenkung verbessert – zudem gab es weiteren Detailänderungen am Unterboden, um die Steifigkeit der vorderen Struktur zu erhöhen und das Lenkgefühl zu verstärken. Die Höchstgeschwindigkeit des Briten als Coupé-Version: 314 km/h. Der offene Roadster ist immerhin noch 305 km/h schnell. Aus dem Stand beschleunigen beide Modelle in 3,6 beziehungsweise 3,7 Sekunden auf Tempo 100. (Sebastian Vettel verkauft Ferrari-Sammlung: Rechnet der Formel-1-Pilot mit Maranello ab?)

Ein Aston Martin Vantage Roadster F1 Edition
Auch die offene Version des Aston Martin Vantage ist als F1 Edition zu haben. © Aston Martin

Aston Martin Vantage F1 Edition: „Stärker, agiler, direkter und noch aufregender zu fahren“

„Performance ist das Kernstück eines jeden Aston Martin, aber wenn er ein F1-Emblem trägt, muss er ein wirklich außergewöhnliches Auto sein. Der Vantage war bereits der ambitionierteste Sportwagen in unserer Produktpalette, aber bei der Entwicklung unseres offiziellen Safety-Car der Formel 1 musste er zu einem echten Athleten werden: stärker, agiler, direkter und noch aufregender zu fahren ...“, so Aston-Martin-CEO Tobias Moers, „... und – natürlich – schneller und leistungsfähiger auf der Rennstrecke. Ich habe dem Entwicklungsteam ein anspruchsvolles Ziel gesetzt, da ich darauf bestand, dass die Leistungssteigerung durch echte Verbesserungen der Fahrdynamik und nicht durch die Montage von rennstreckenoptimierten Reifen erreicht wird.“ (Gordon Murray: Extremer Supersportwagen wird nach Formel-1-Legende Niki Lauda (†) benannt)

Blick in den Innenraum eines Aston Martin Vantage F1 Edition
Billig ist der Aston Martin Vantage F1 Edition nicht: Die Preise starten bei 162.000 Euro. © Aston Martin

Aston Martin Vantage F1 Edition: Das kostet die verschärfte Version in der Basis

Zudem bekommen die Dämpfer des Renn-Vantage höhere Federraten und eine größere Seitensteifigkeit hinten, um das Einlenkverhalten zu verbessern. Statt der normalen 20-Zöller ist die F1-Edition des Vantage auf 21-Zöllern unterwegs. Abgerundet wird die Leistungssteigerung des Vantage F1 durch ein Aerodynamik-Paket mit geändertem Frontsplitter, Unterboden-Leitblechen und Heckflügel. Insgesamt gibt es durch diese Maßnahmen bei Höchstgeschwindigkeit 200 Kilogramm mehr Anpressdruck als beim Serienmodell. Marktstart für den neuen Aston Martin Vantage F1 Edition ist zu Preisen ab 162.000 Euro am Mai und somit ein paar Wochen nach dem ersten Rennen in Bahrain am 28. März. Die Motosportfans können sich somit bei den ersten Renneinsätzen schon einmal ein Bild von dem neuen Boliden im Renntempo machen. (Von Stefan Grundhoff/press-inform)

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