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Aston Martin DBX 707: Weniger Gewicht, mehr Power

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Der Nobelhersteller Aston Martin steigert die Leistung des DBX auf satte 707 PS. Dafür wählen die Briten einen anderen Weg als viele andere Autobauer.

Gaydon (Großbritannien) – In der Liga der Nobelcrossover ist ein neuer Kampf entbrannt, wer die strahlende Leistungskrone in Händen halten darf. Porsche wurmte es mächtig, dass der hauseigene Cayenne mit Audi RS Q8 und Lamborghini Urus mittlerweile nicht mehr der unangefochtene Herr im Konzern war. Ferrari kündigt seinen Purosangue an, der wohl einiges an Dynamik auf die Fahrbahn zaubern dürfte und BMW bläst mit seinem rund 750 PS starken Powerhybriden XM ebenfalls mächtig die Backen auf. Um mit dem allemal sportlichen und ebenso sehenswerten DBX weiter in der ersten Reihe der Startaufstellung stehen zu dürfen, legt Aston Martin mit dem DBX 707 nach.

Aston Martin DBX 707: Weniger Gewicht, mehr Power

Wie der Name schon verrät, steigt die Motorleistung auf imposante 707 PS. Dabei verzichtet der Aston Martin DBX 707 auf einen zusätzlichen Elektromotor als Booster, sondern erledigt den Leistungsnachschlag mit einer Überarbeitung des vier Liter großen V8-Doppelturbos, dem bisher mit seinen 550 PS kaum fehlende Initiative nachzusagen war. (Aston Martin DBX: Diese Sache nervt beim britischen Luxus-SUV)

Fahraufnahme eines Astorn Martin DBX 707
Aston Martin steigert die Leistung beim DBX 707 – wie der Name schon verrät – auf mächtige 707 PS. © Aston Martin

Aston Martin DBX 707: In 3,3 Sekunden auf Tempo 100

Veränderungen an den beiden Turboladern sowie eine geänderte Motorelektronik sorgen für eine Leistungssteigerung von 550 auf 707 PS und 900 Nm. Das sind 157 PS und 200 Nm mehr als dem Fahrer bisher für seinen Tatendrang zur Verfügung standen. So spurtet der über zwei Tonnen schwere Crossover aus Großbritannien in 3,3 Sekunden auf Tempo 100 und entsprechend vergrößerte Bremsen sorgen dafür, dass das Gefährt auch sicher wieder zum Stehen kommt. Die Keramikbremsen sorgen nicht nur für ideale Verzögerung im Grenzbereichs, sondern für eine Reduzierung der ungefederten Massen, was sich positiv auf das Fahrverhalten auswirkt. So speckte der DBX 707 um mehr als 40 Kilogramm ab. Der Kunde kann die serienmäßigen 22-Zöller optional auf 23-Zöller aufstocken. (Prinz Charles und sein Aston Martin DB6: Der Klassiker fährt mit Abfällen)

Damit die gewaltige Motorleistung artgerecht auf die Straße kommt, wurde im sportlichsten DBX-Modell ein neues Hinterachsdifferenzial verbaut sowie die neunstufige Getriebeautomatik angepasst. Die Kraftverteilung des Allradlers geschieht nach wie vor variabel, wobei bei starkem Beschleunigen oder hohen Tempi bis zu 100 Prozent der Motorleistung an die Hinterachse transferiert werden kann. Ebenso wie das Getriebe wurde auch die Luftfederung des Aston Martin DBX 707 angepasst und so gibt es eine neue Dämpferabstimmung nebst Neukalibrierung der Lenkung. (Aston Martin Valhalla: Britisches Hypercar mit ambitioniertem Rekordziel)

Ein Aston Martin DBX 707
Der über zwei Tonnen schwere Crossover Aston Martin DBX 707 spurtet in 3,3 Sekunden auf Tempo 100. © Aston Martin

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Aston Martin DBX 707: Auslieferungen starten im zweiten Quartal 2022

Angepasst ans Topmodell wurde auch die Optik und so gibt es leichte Detailveränderungen, wobei der Kunde entscheiden kann, ob er lieber in den enger geschnittenen Sportsitzen oder auf den ebenfalls elektrischen Komfortstühlen unterwegs ist. Die Frontpartie des 707ers verfügt über einen vergrößerten Kühlergrill und neue Rückfahrscheinwerfer mit zusätzlichen Lufteinlässen und Kühlkanälen für die Bremsen sowie einem neuen Frontsplitterprofil. Der verchromte Kühlergrill ist mit doppelten Lamellen versehen, um die Topversion auf den ersten Blick erkennbar werden zu lassen. Der Dachflügel bekam eine neue Spoilerlippe für mehr Abtrieb, der von einem vergrößerten Doppel-Heckdiffusor unterstützt wird, während er Achtzylinder sonor aus der mattschwarzen Vierfach-Auspuffanlage tönt. Produktionsstart ist in den nächsten Wochen, während die ersten Modelle im zweiten Quartal ausgeliefert werden wollen. (Stefan Grundhoff/press-inform)

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