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Mobile Alarmanlage: Sicherheit zum Nachrüsten für Oldtimer und Wohnmobile

Alarmanlage Bosch Spexor in einem alten VW Bus
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Die Alarmanlage Spexor von Bosch überwacht den Innenraum mit drei Sensoren.
  • Jan Schmidt
    vonJan Schmidt
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Nur zwölf Zentimeter hoch und rund 300 Gramm schwer ist das Alarmsystem Spexor von Bosch. Es hat drei Sensoren und kann bei Einbruchversuchen den rechtmäßigen Besitzer auf dem Handy alarmieren.

  • Mobile Alarmanlage zur Überwachung von Innenräumen
  • Drei Sensoren: Bewegungen, Geräusche und Luftdruck werden ausgewertet
  • Alarmton mit 90 Dezibel und Benachrichtigung ans Smartphone

Stuttgart – Wer für einen Oldtimer oder ein Wohnmobil eine Alarmanlage nachrüsten will, muss in der Regel ordentlich Geld investieren. Bosch hat nun mit Spexor ein smartes Alarmgerät entwickelt, das sich ohne Installationsaufwand in jedem Fahrzeug umgehend und noch dazu in vielen anderen Bereichen wie Wohnung, Keller oder Gartenhaus einsetzen lässt. Rund 244 Euro kostet das stets mit dem Internet verbundene Gerät, das bei Auffälligkeiten seinen Nutzer direkt auf dem Smartphone informiert. (Dachzelte: Camping auf dem Autodach – wie damals beim Trabi)

Mobile Alarmanlage: Drei Sensoren erkennen Diebstahl oder Einbruch

Die kleine und knapp über 300 Gramm schwere Alarmanlage setzt drei Sensoren ein, um einen möglichen Diebstahl oder Einbruch zu erkennen. Das Gerät kann Bewegungen, Geräusche als auch Änderungen des Luftdrucks im Umkreis von fünf Metern erkennen. Wird ein Sensorbereich angeregt, muss das nicht automatisch einen Alarm auslösen. Prallt etwa ein Fußball gegen ein Fenster, nimmt dies Spexor zwar wahr, als Einbruchsversuch wird dieses Ereignis allerdings erst bewertet, wenn zusätzlich im Raum eine Bewegung wahrgenommen wird. (Urlaub mit dem Auto: Diese kuriosen Dinge müssen in diesen Ländern an Bord sein)

Die mobile Alarmanlage von Bosch überwacht den Innenraum mit drei Sensoren.

Mobile Alarmanlage: Alarmierung mit 90-Dezibel-Ton

Je nach Einstellung ertönt dann ein Alarmton mit 90 Dezibel, es werden zudem rot blinkende LEDs aktiviert, was einen Dieb möglicherweise bereits abschrecken könnte. Wichtiger jedoch: Spexor informiert dank permanenter Anbindung ans Internet seinen Besitzer auf dem Smartphone. Um online zu sein, nutzt das Gerät entweder ein WLAN oder verbindet sich mit seiner integrierten SIM-Karte mit dem Mobilfunknetz. Für die ersten 12 Monate ist der Mobilfunkvertrag kostenlos, danach werden jährlich rund 12 Euro fällig. (Marderschaden am Auto: So verhindern Sie teure Reparaturkosten)

Mobile Alarmanlage: Akku-Ladung soll mehrere Wochen halten

Spexor lässt sich dank integrierter Batterie zudem unabhängig von Stromnetzen einsetzen, denn mit seinem wiederaufladbaren Akku bleibt das Gerät mehrere Wochen einsatzbereit. Auch bei Temperaturen von minus 10 bis plus 60 Grad soll der kleine Wächter funktionieren. Für die Inbetriebnahme muss der Nutzer die Spexor-App runterladen, den QR-Code scannen und das Gerät via App einrichten. (Von Mario Hommen/SP-X)

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