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Neue Varianten: Familienzuwuchs bei Cayman und Taycan

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Noch mehr Biss: Porsche Cayman als GT4 RS schneller denn je
Brumm, brumm! Der Porsche Cayman bekommt gleich zwei Varianten des GT4 RS. Einmal als Rennversion Clubsport (l) und einmal für die Straße (r). © Stefan Warter/Porsche AG/dpa-tmn

Hauptsache viel PS: Porsche feiert in Los Angeles fünf Premieren, präsentiert aber kein wirklich neues Modell. In Zeiten des Branchenumbruchs bleibt die Sportwagenmarke ihrem Image treu.

Los Angeles/Berlin – Sprit und Strom - und davon reichlich. Porsche präsentiert als sein Messe-Highlight auf der L.A. Auto Show (19. bis 28. November) die bisher leistungsstärkste Version des Sportcoupés Cayman - den GT4 RS. Für den Verbrenner wurde eigens eine neue Belüftungstechnik entwickelt. Ebenfalls am Stand des Herstellers aus Stuttgart ausgestellt sind neue Versionen des E-Modells Taycan, deren Systemleistungen die des Cayman sogar noch übertreffen.

Der neue Top-Cayman mit dem großen Heckflügel soll zum Jahreswechsel zu Preisen ab 141 338 Euro in den Handel kommen. Angetrieben wird er von einem 3,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor, dessen Leistung bei 368 kW/500 PS gipfelt. Das maximale Drehmoment liegt bei 450 Nm. Notwendig wurde ein neues Lüftungskonzept. Erstmals gibt zwei weitere Seitenscheiben, durch die Luft zum Mittelmotor strömt.

Zwischen CO2-Ausstoß und Emissionsfreiheit

Den Sprintwert von 0 auf 100 km/h gibt der Hersteller mit 3,4 Sekunden und das Spitzentempo mit 315 km/h an. Fürs Ökogewissen ist das indes nicht gut: Der Zweisitzer verbraucht im Mittel 13,2 Liter und kommt auf einen CO2-Ausstoß von 299 g/km. Eine Clubsport-Version – ohne Straßenzulassung, dafür aber mit Rennausrüstung – soll im Frühjahr 2022 in den Handel kommen.

Zumindest lokal emissionsfrei fährt dagegen der Taycan, Porsches 2019 gestartetes erstes E-Modell. In L.A. zeigt der Hersteller die Versionen GTS und GTS SportTurismo. Letzterer, ein Kombi, ähnelt dem bereits vorhandenen CrossTurismo, verzichtet aber auf dessen rustikale Anbauteile.

GTS steht für Gran Turismo Sport, Porsche verwendet diese Abkürzung seit Jahrzehnten. Im Taycan steht es dem Hersteller zufolge für bis zu 440 kW/598 PS und ein Sprintvermögen von Null auf 100 in 3,7 Sekunden. Bei 250 km/h wird der E-Porsche eingebremst. Der Hersteller hat die Batteriesteuerung optimiert, so soll die Reichweite nach dem Messverfahren WLTP erstmals mehr als 500 Kilometer betragen.

Weitere Motorvarianten geplant

Wie immer bei einem GTS gibt es ein etwas strammeres Set-Up für die Luftfederung sowie einige optische Retuschen mit dunklen Anbauteilen. Im Innenraum sind die Dekore einen Hauch düsterer. Besonders deutlich werden die Unterschiede bei der schnittigen Kombi-Version des GTS.

Familie wächst: Elektrischer Porsche Taycan in weiteren Varianten
Den Porsche Taycan wird es künftig auch in einer GTS- und einer GTS-SportTurismo-Variante geben. © Porsche AG/dpa-tmn

Die Markteinführung hat Porsche ebenfalls für das Frühjahr 2022 angekündigt. Die Preise beginnen bei 131 834 Euro für den Taycan GTS sowie bei 132 786 Euro für den Taycan GTS SportTurismo. Im Laufe des kommenden Jahres soll der SportTurismo mit weiteren Motorvarianten angeboten werden. Als fünfte Neuheit zeigt Porsche auf der US-Messe den Panamera in einer Platinum Edition mit Sonderausstattung. Die USA sind für den Hersteller nach China der zweitwichtigste Markt. dpa

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