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Trotz hoher Spritpreise: Jeder zweite ist aufs Auto angewiesen

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Von: Simon Mones

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Viele Autofahrer würden wegen der hohen Spritpreise gerne auf Alternativen umsteigen. Doch oft ist das nicht möglich.

Kleinmachnow – Seit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine, sind die Spritpreise in Deutschland immer wieder auf neue Rekordwerte geklettert. Viele Autofahrer überlegen sich deswegen ganz genau, ob sie volltanken oder nicht vielleicht doch besser auf eine Alternative nutzen. Doch das ist nicht immer möglich.

So zeigt eine YouGov-Studie im Auftrag von „mobile.de“, dass 75,3 Prozent der Umfrage-Teilnehmer im Alltag auf ihr Auto angewiesen sind. Besonders dramatisch: Mit 44,8 Prozent, kann fast die Hälfte der Befragten ihr Auto nicht öfter stehen lassen.

Trotz hoher Spritpreise: Jeder zweite ist aufs Auto angewiesen

Die Gründe dafür sind vielschichtig: 29,5 Prozent der Befragten benötigten ihr Fahrzeug vorwiegend für Einkäufe oder als Transportmittel für die Familie. Rund ein Viertel (24,8 Prozent) gab an, auf das Auto angewiesen zu sein, „weil es in seinem Wohnort kaum oder keinen Nahverkehr gibt“. Auf dem Land fehlt sogar mehr als der Hälfte (52,5 Prozent) ein ÖPNV-Angebot, berichtet die „BILD“.

Fahrende Autos (Symbolbild)
Fast die Hälfte der Deutschen ist auf ihr Auto angewiesen. (Symbolbild) © Ulrich Wagner/Imago

16,5 Prozent erklärten, ihren Pkw für die Ausübung ihres Berufs zu brauchen. Für einen kleinen Teil der Befragten (4,5 Prozent) kommt gar kein anderes Fortbewegungsmittel infrage, da sie wegen körperlicher Einschränkungen auf das Auto angewiesen sind.

Trotz hoher Spritpreise: Viele Autofahrer schwören Diesel und Benzin die Treue

Entsprechend bliebe der Umstieg auf eine alternative Antriebsform, wie beispielsweise das Elektroauto. Hier hatte kürzlich eine Studie gezeigt, das jeder zehnte deutsche Haushalt die Anschaffung eines Stromers erwägt. Ähnlich sieht es auch bei der Umfrage von „mobile.de“ aus.

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Demnach könnten sich 15,4 Prozent vorstellen, künftig ein Elektroauto zu fahren. Ein Wasserstoff-Auto ist für 6,7 Prozent der Befragten eine Alternative. Ein Großteil hält jedoch an ihrem Benziner (35,2 Prozent) oder Diesel (12,3 Prozent) fest und setzt auf staatliche Erleichterungen, wie den von Bundesfinanzminister Christian Lindner (43, FDP) vorgeschlagenen Tankrabatt.

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