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Abenteuerliche Replika: Audi R8 Spyder in Ferrari LaFerrari „verwandelt“

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Genial oder gruselig? In Südafrika steht aktuell eine Ferrari-LaFerrari-Replika zum Verkauf – sie basiert auf einem Audi R8 Spyder.

Johannesburg (Südafrika) – Ein Supersportwagen ist ein ziemlich teures Vergnügen – sowohl was den Kaufpreis angeht als auch die Unterhaltskosten. Wer trotzdem einen fahren möchte, hat im Prinzip zwei Möglichkeiten: Einen Nobel-Boliden mieten – was im Falle eines Ferrari-Lenkers in Köln gehörig schiefging. Oder aber man gibt sich mit einer Replika zufrieden. In aller Regel dienen als Basis solcher Nachbauten zumeist Volumenmodelle, wie etwa ein Honda Civic, der mittels Bodykit in einen Lamborghini Reventón verwandelt wurde. Oder ein Toyota Supra, der ebenfalls auf Lamborghini getrimmt wurde. Eher außergewöhnlich ist eine Ferrari-LaFerrari-Replika, die aktuell in Südafrika zum Verkauf steht: Für sie wurde ein Audi R8 Spyder „geopfert“.

Anmerkung der Redaktion

Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Genial oder gruselig? In Südafrika steht aktuell eine LaFerrari-Replika zum Verkauf – sie basiert auf einem Audi R8 Spyder.
Unter der Haut dieser LaFerrari-Replika steckt ein Audi R8 Spyder der ersten Generation. © Facebook Marketplace (Chris de Winnar)

Abenteuerliche Replika: Audi R8 Spyder in Ferrari LaFerrari „verwandelt“

Für viele Autofans dürfte ein Audi R8 Spyder sicherlich zu den Traumwagen zählen. Doch für so manchen scheint auch so ein Geschoss nicht exklusiv genug: Auf Facebook Marketplace bietet jemand in Johannesburg nun tatsächlich eine Ferrari-LaFerrari-Replika an, die auf einem Audi R8 V10 Spyder der ersten Generation basiert (Baujahr 2010). „Wahrscheinlich der beste Ferrari-Nachbau in Südafrika“, preist der Verkäufer das Gefährt an. „Es wurde viel Zeit, Mühe und Geld in dieses Projekt gesteckt, damit das Fahrzeug wie ein echter LaFerrari aussieht.“

Abenteuerliche Replika: Scheinwerfer des „LaFerrari“ müssen erst noch in Angriff genommen werden

Ob man den umgebauten Audi R8 nun tatsächlich mit einem LaFerrari verwechseln kann, sei mal dahingestellt. Allerdings wirkt die Replika zumindest äußerlich ziemlich ordentlich gemacht – es gibt sicherlich schlimmere Umbauten. Wobei die Scheinwerfer aktuell noch wenig denen des LaFerrari ähneln – diese müssen aber laut Verkäufer erst noch in Angriff genommen werden. Und auch die auf den Fotos durchaus beeindruckend aussehenden Schmetterlingstüren brauchen der Beschreibung zufolge stärkere Scharniere.

Genial oder gruselig? In Südafrika steht aktuell eine LaFerrari-Replika zum Verkauf – sie basiert auf einem Audi R8 Spyder.
Bis auf das Ferrari-Logo auf dem Audi-R8-Lenkrad erinnert in der Replika wenig an den italienischen Sportwagenhersteller. © Facebook Marketplace (Chris de Winnar)

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Audi R8 Spyder wird zu Ferrari LaFerrari: So viel soll die abenteuerliche Replika kosten

Während in den Umbau der Außenhaut offenbar viel Geduld und Liebe floss, wurde der Innenraum eher stiefmütterlich behandelt: Hier scheint alles dem Audi-Original zu entsprechen – mal abgesehen vom Ferrari-Logo auf dem Lenkrad. Immerhin ist der Rechtslenker mit dem Audi-V10 nicht wirklich untermotorisiert: Auch wenn es nicht die 708 kW (963 PS) des LaFerrari sind – 386 kW (525 PS) dürften den meisten Fahrern dann doch ausreichen.

Anmerkung der Redaktion

Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Letztenendes bleibt so ein Umbau immer eine Geschmacksfrage. Immerhin ist die LaFerrari-Replika dann auch deutlich günstiger als das Original: 650.000 Südafrikanische Rand möchte der Verkäufer dafür haben – umgerechnet knapp 39.000 Euro (Stand Mai 2022). Für den auf 499 Exemplare limitierten LaFerrari gab es nie eine offizielle Preisangabe – unter einer Million Euro war er aber wohl nicht zu haben. Heute dürfte ein LaFerrari auf Auktionen ein Vielfaches davon einbringen. So richtig günstig ist wohl nur der LaFerrari, den sich ein Pärchen aus Litauen gebaut hat – und zwar aus Schnee.

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