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Überforderte Mutter schrottet Porsche – und nimmt 15 Zaunpfosten mit

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Von: Jasmin Pospiech

Wenn das Kind auf dem Rücksitz unruhig ist, ist das nervig. Doch wie lebensgefährlich so etwas ausgehen kann, hat jetzt ein schlimmer Unfall in der Schweiz gezeigt.

Kanton Glarus (Schweiz) – Wenn kleine Kinder im Auto mitfahren, kann das nervenaufreibend und stressig sein. Vor allem dann, wenn sie unruhig sind, gelangweilt oder einfach nur quengeln. Dann heißt es seitens der Eltern, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich dennoch auf die Straße konzentrieren.

Das fällt allerdings schwer, wenn sich der Nachwuchs plötzlich verselbstständigt. Dann kann so mancher Elternteil schon mal ins Schwitzen kommen. Wie beruhigt man schließlich den Sprössling und behält trotzdem den Überblick über die Verkehrssituation?

Überforderte Mutter schrottet Porsche – und nimmt 15 Zaunpfosten mit

Wie es zumindest nicht geht, hat jetzt eine junge Mutter aus dem Schweizer Kanton Glarus gezeigt. Die 31-Jährige ist kürzlich mit ihrem Porsche auf einer Hauptstraße zwischen Näfels und Netstal unterwegs, als das Unheil seinen Lauf nimmt. Das Kleinkind, das sich auf der Rückbank befindet, will sich aus dem Kindersitz befreien, woraufhin die junge Frau am Steuer abgelenkt ist. Ein fataler Fehler! (Mutter zeigt „genialen“ Lifehack für lange Autofahrten – doch Netz geht auf sie los)

Ein schwarzer Porsche ist nach einem Zusammenprall ein Totalschaden.
Der schwarze Porsche ist nach dem schweren Zusammenprall nur noch ein Totalschaden. © Kantonspolizei Glarus

Nur kurze Zeit später kommt der sündhaft teure Wagen auch schon nach rechts von der Straße ab. Anschließend wird es richtig übel: Der Pkw prallt auf einer 60 Meter langen Strecke, wie die Kantonspolizei Glarus mitteilt, gegen sage und schreibe 15 Zaunpfosten und nimmt noch eine Straßenlaterne mit, bis er glücklicherweise endlich zum Stillstand kommt. (BMW-Fahrer (19) legt mit Freunden Drift-Manöver hin – doch das geht gehörig schief)

Überforderte Mutter schrottet Porsche – wie durch ein Wunder niemand verletzt

Mutter und Kind kommen mit dem Schrecken davon, wie durch ein Wunder wird niemand bei dem Unfall verletzt. Das kann man allerdings nicht über den Porsche sagen: Dieser soll am Ende einen Totalschaden erlitten haben, wie die Kantonspolizei berichtet. (Brutalo-Crash: BMW M2 endet als Totalschaden – „Ich würde mal sagen, die Litfaßsäule hat gewonnen“)

Die Frage stellt sich, ob dieser Crash vermeidbar gewesen wäre, hätte sich die junge Mutter die Zeit genommen, wäre kurz rechts ran gefahren und hätte den Wagen gestoppt. Dann hätte sie sich in Ruhe um das Kleinkind kümmern und anschließend einfach weiterfahren können. Die Versicherung wird jetzt jedenfalls einiges zu tun haben ...

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