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Motoröl-Trick: Fiese Betrugsmasche beim Gebrauchtwagen-Verkauf fliegt auf

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Von: Sebastian Oppenheimer

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In Thüringen besichtigten zwei Männer einen Gebrauchtwagen – und wollten mit einem fiesen Trick den Preis massiv drücken. Doch der Verkäufer hatte aufgepasst.

Saalfeld – Wer sein Auto auf eigene Faust privat verkauft, macht unter Umständen einiges mit. So kann es sein, dass man kurz nachdem das Angebot online gegangen ist, zunächst einmal mit unzähligen Anrufen bombardiert wird. Am anderen Ende der Leitung hört man statt „Hallo“ nur: „Was ist letzter Preis?“. Gibt man keine Telefonnummer an, hagelt es oft E-Mails ähnlicher Tonart. Macht man einen Termin zur Besichtigung aus, dann kann es schon mal sein, dass man sich extra freinimmt – und einfach niemand aufkreuzt. Doch während solche Sachen „nur“ nerven, können kriminelle Tricks von Abzockern richtig teuer werden. Nun hat ein Duo in Thüringen einen dreisten Motoröl-Trick versucht – flog aber auf.

Anmerkung der Redaktion

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Eine Hand schüttet Öl aus einem Kanister in einen Motorraum (Symbolbild)
Mit einem Motoröl-Trick wollten mutmaßliche Betrüger billig an einen Gebrauchtwagen kommen. (Symbolbild) © Sebastian Geisler/Imago

Motoröl-Trick: Fiese Betrugsmasche beim Autokauf fliegt auf

Das Angebot an Gebrauchtwagen ist aktuell knapp – umso begehrter sind entsprechende Angebote. Ein 35-jähriger Mann im thüringischen Saalfeld wollte sein Auto verkaufen – zwei Männer (23 und 41) kamen, um sich das Fahrzeug anzuschauen. Allerdings hatte das Duo ganz offensichtlich vor, den Verkaufspreis massiv zu drücken – doch nicht auf legale Weise. Wie die Polizei berichtet, lenkte einer der beiden den Verkäufer ab, der Komplize schüttete heimlich an zwei Stellen Öl ins Fahrzeug. Der Plan des 41-Jährigen und seines 23-jährigen Mitstreiters: einen Motorschaden an dem Wagen zu simulieren, um das Auto günstig zu bekommen.

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Motoröl-Trick: Gebrauchtwagen-Verkäufer bemerkt die Masche rechtzeitig und alarmiert die Polizei

Laut den Beamten kannte der 35-Jährige den Zustand seines Wagens jedoch ziemlich gut – außerdem hinterließen die beiden mutmaßlichen Betrüger Spuren am Fahrzeug. Als der Verkäufer die Masche bemerkte, alarmierte er die Polizei. Gegen den 41-Jährigen und den 23-Jährigen wird nun wegen versuchten Betruges und Sachbeschädigung ermittelt.

Generell sollte man auch als potenzieller Käufer bei Gebrauchtwagen-Angeboten genau hinschauen – denn mitunter kann ein „kleiner Schaden“ schon auch mal gar nicht so klein sein. Hat man dann erfolgreich ein Auto erworben, sollte man bei der ersten Fahrt einen kühlen Kopf bewahren, sonst ergeht es einem möglicherweise wie einem Ferrari-Fahrer, der seinen neuen Boliden schon nach rund drei Kilometern schrottete.

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