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Wilde Verfolgungsjagd: Mini-Fahrer rast mit 200 Sachen der Polizei davon

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Um einer Polizeikontrolle zu entgehen, drückte ein Mini-Fahrer in Berlin aufs Gas – der Start einer rasanten und hochgefährlichen Verfolgungsjagd mit bis zu 200 km/h.

Berlin – So richtig cool sind wilde Auto-Verfolgungsjagden leider nur im Film. In der Realität dagegen sind solche Flucht-Aktionen hochgefährlich: für den Flüchtenden, für die Verfolger – und vor allem auch für Unbeteiligte. Dennoch kommt es immer wieder zu solchen Verfolgungsjagden – so wie kürzlich in den USA, als ein Mann bei einer drohenden Polizeikontrolle aufs Gas trat – aus einem ziemlich kuriosen Grund, wie er später angab. Nun kam es in Berlin zu dramatischen Szenen: Ein 54-jähriger Mini-Fahrer wollte einer drohenden Polizeikontrolle entgehen und raste davon – es folgten lebensgefährliche Aktionen.

Wilde Verfolgungsjagd: Mini-Fahrer rast mit 200 Sachen der Polizei davon

Wie die Berliner Polizei berichtet, wollten zwei Polizisten gegen 20.40 Uhr in Lankwitz (Ortsteil des Berliner Bezirks Steglitz-Zehlendorf) einen Mini Cooper kontrollieren – der Fahrer hatte mehrere Verkehrsordnungswidrigkeiten begangen. Doch als die beiden versuchten, den Wagen zu stoppen, trat der Mini-Lenker aufs Gas – und rauschte davon. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Der Mini-Fahrer überfuhr auf seiner irren Flucht nicht nur zahlreiche rote Ampeln, sondern rammte auch stehende Fahrzeuge – unter anderem einen Polizeiwagen, den die Beamten quer auf der Straße geparkt hatten, um den 54-Jährigen zu stoppen. Die Insassen bleiben dabei glücklicherweise unverletzt. Davon unbeeindruckt raste der Mini-Lenker weiter und verließ Berlin in Richtung Ludwigsfelde (Brandenburg). (SUV-Fahrerin rast über Golfplatz – und muss rüde gestoppt werden)

Ein Polizeiwagen fährt mit Blaulicht durch die Nacht. (Symbolbild)
In Berlin jagte die Polizei einen Mini-Fahrer – der raste mit bis zu 200 km/h davon. (Symbolbild) © Robert Michael/dpa

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Mini-Fahrer rast mit 200 Sachen der Polizei davon – und hat nicht mal einen Führerschein

Weil der Flüchtende nicht aufzuhalten war, wurden Einsatzkräfte der Brandenburger Polizei zugezogen. Mit bis zu 200 Sachen bretterte der Flüchtende über die Straßen – die Einsatzkräfte verloren den Mini deshalb vorübergehend sogar aus den Augen. Schließlich gelang es den Beamten dann aber doch, den Mini-Fahrer zu stellen und festzunehmen. Wie sich herausstellte, wurde nach dem 54-Jährigen bereits gefahndet, weil er aus einem Krankenhaus verschwunden war. Einen Führerschein besaß der Mann nicht, in dem Mini Cooper fand die Polizei zudem Betäubungsmittel. (16-Jähriger klaut Kia-SUV – und will dreist die Polizei austricksen)

Wie die Polizei berichtet, wurde der Raser in dem Krankenhaus, das ihn als vermisst gemeldet hatte, einem Psychologen vorgestellt – der lehnte eine stationäre Unterbringung jedoch ab. Nach einer Blutentnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der 54-Jährige wieder entlassen. Sein Mini wurde sichergestellt, die Ermittlungen dauern an.

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