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Raser-Millionärin geschröpft: Mega-Bußgeld von fast 200.000 Euro

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Von: Jasmin Pospiech

Eine rasende Millionärin hat sich offenbar richtig ausgetobt: Dumm nur, dass Temposünder in der Schweiz mit drakonischer Härte bestraft werden.

Zürich (Schweiz) – Sie musste schon mehrmals den Führerschein abgeben: Dennoch scheint diese Temposünderin immer wieder den Kick auf der Straße zu suchen. Anders lässt sich wohl nicht erklären, warum eine Millionärin aus Zürich ständig aufs Gaspedal tritt. Dadurch hat die Raserin auch schon öfter mit der Polizei zu tun gehabt. Doch nun hat sie das Fass zum Überlaufen gebracht.

Raser-Millionärin geschröpft: Mega-Bußgeld von fast 200.000 Euro

Denn das Kantonsgericht hat sie jetzt zu einem saftigen Bußgeld verdonnert. Bereits im November 2018 ist die reiche Dame in ihrem Range Rover aufgefallen, als sie mit über 90 km/h durch die Schweizer Gemeinde Wolleraugerast und dort auch innerorts geblitzt worden ist. Mit dem Ergebnis, dass der Blitzer gemessen hat, dass sie 43 km/h zu schnell unterwegs gewesen ist. Auch in Österreich ist das Rasen jetzt erheblich teurer geworden.

Vermögende Frau hinterm Steuer (Symbolbild)
Die Temposünderin soll eine hohe Bußstrafe zahlen. Das passt ihr aber nicht. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Dabei hat sie in der Vergangenheit bereits einige Vergehen hinterm Steuer begangen. Nicht nur ihr Führerschein war schon mehrfach weg, zweimal soll sie dem Schweizer Nachrichtenportal Blick.ch zufolge bereits einen Strafbefehl erhalten haben. Doch die Millionärin, die angeblich über ein Vermögen von 13 Millionen Franken (etwa 12 Millionen Euro) verfügt, kam immer wieder mit bedingten Geldstrafen davon. Doch jetzt scheint damit Schluss zu sein! (Lamborghini-Raser fährt Rennen gegen Zivilstreife – und merkt es nicht)

Raser-Millionärin geschröpft: Gericht entscheidet mit drakonischer Härte

Angesichts ihres riesigen Vermögens hatte das Bezirksgericht Höfe auch das Bußgeld dementsprechend hoch angesetzt. Anfangs sollte die Züricherin noch eine Strafe von 401.400 Franken (ca. 370.000 Euro) zahlen, obwohl dem Gericht angeblich nicht klar gewesen sei, ob die Frau mit Vorsatz oder aus Unachtsamkeit so schnell gefahren ist. Demnach soll sogar die Staatsanwaltschaft ein geringeres Strafmaß gefordert haben. Davon wohl angestachelt, hat die Multi-Millionärin am Kantonsgericht Berufung gegen das Urteil eingelegt. (Frau fährt Schlangenlinien – angeblich nüchtern, doch irgendetwas stimmt nicht)

Und tatsächlich: Dort wurde die saftige Bußstrafe halbiert – auf den Betrag von 189.550 Franken (etwa 175.000 Euro). Grund dafür ist unter anderem, dass sich die Staatsanwaltschaft anscheinend zu viel Zeit mit dem Verfahren gelassen hat. Aber: Wie Blick.ch weiter berichtet, fällt noch ein weiteres Bußgeld von 13.500 Franken (um die 12.500 Euro) an wegen eines früheren Vergehens. Auch dieses war in der Vergangenheit nur bedingt ausgesprochen worden, doch nach dem Raser-Vorfall in Wollerau ist es nun ebenfalls fällig. Macht zusammen 209.000 Franken, also ca. 193.000 Euro. Da kann man nur sagen: Dumm gelaufen!

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