Familie überglücklich

Mick Schumacher in Formel 1 – in dieser Disziplin hat er seinen Vater schon geschlagen

  • Christian Schulz
    vonChristian Schulz
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Die Formel 1 hat wieder einen Schumacher: 30 Jahre nach dem Debüt von Vater Michael wird Mick Schumacher 2021 die Familiensaga in der Rennserie fortschreiben. Die Fans sind außer sich.

Kannapolis (USA) – Die Formel 1 ist im Hause Schumacher eine Familienangelegenheit. Gut acht Jahre nach dem endgültigen Karriereende von Rekordchampion Michael Schumacher (51) hat auch dessen Sohn Mick Schumacher (21) den Sprung in die Königsklasse des Motorsports geschafft. Nach seinem Vater Michael (1991) und Onkel Ralf Schumacher (1997) ist Mick, der 2021 debütieren wird, der dritte Schumacher in der höchstrangigen Rennserie des Weltverbandes FIA.

Bereits zur kommenden Saison steigt Mick Schumacher von der Formel 2 in die Formel 1 auf – und wird dort für den US-Rennstall Haas möglichst schnelle Runden drehen. Das Haas F1-Team war erst kürzlich aufgrund eines spektakulären Unfalls in die Schlagzeilen geraten – dessen Bilder einem den Atem stocken ließen: Der französische Pilot Romain Grosjean hatte einen unfassbaren Feuer-Crash beim Grand Prix in Bahrain nur durch ein Hightech-Detail überlebt.

Mick Schumacher (r.) scheint bereit, in die großen Fußstapfen seines Vaters Michael (l.) zu treten. Eins hat er dem Champion schon voraus.

Mick Schumacher fährt Formel 1 – in dieser Disziplin hat er seinen Vater schon geschlagen

Es Vater und Onkel gleichzutun, ist für Mick Schumacher immer ein Antrieb gewesen. Nachdem nun klar ist, dass er sich diesen Kindheitstraum erfüllen wird, zeigt er sich überwältigt: „Es ist natürlich ein unglaubliches Gefühl. Ich habe es definitiv noch nicht zu 100 Prozent realisiert“, so der 21-Jährige. (Formel-3-Fahrer rast mit 330 km/h über Autobahn ‒ so plump will er sich rausreden)

„Ich werde mit der Nummer 47 antreten. Die 4 und die 7 sind Lieblingszahlen von mir“, gibt Mick Schumacher einen Ausblick. Beide Einzelnummern waren jedoch schon vergeben – an den britischen McLaren-Fahrer Lando Norris und den finnischen Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen. Seine Entscheidung für die Kombination begründet Mick mit einer Kuriosität: „Wenn wir in der Familie alle Geburtstage zusammenzählen, kommt auch die 47 heraus.“ Und natürlich mit der Geschichte – wer könnte es vergessen: „Die 7 spielt ja in unserer Familie sowieso eine sehr wichtige Rolle.“ Er meint die sieben WM-Titel seines Vaters Michael – ein Rekord, den Mercedes-Benz-Superstar Lewis Hamilton in dieser Saison einstellte. (Formel 1: Sechsjährige designt Rennhelm von Lando Norris)

Mick Schumacher fährt Formel 1 – bei seinem Debüt ist er jünger als Vater Michael

Seine ganze Familie habe sich mit ihm gefreut, vor allem seine Mutter Corinna Schumacher (51): „Wir freuen uns alle auf das kommende Jahr“, sagt Mick. Den Erinnerungen an den eigenen Vater und dem Schatten des großen Namens der Formel-1-Legende weicht Mick Schumacher schon lange nicht mehr aus. Ganz anders als noch bei seinen ersten Kart-Rennen – damals fuhr er unter dem Mädchennamen seiner Mutter Corinna als „Mick Betsch“, um die großen Fußstapfen nicht zur Belastung werden zu lassen. In einer Disziplin hat er den berühmten Papa schon geschlagen: Beim Formel-1-Auftakt 2021 im australischen Melbourne wird Mick Schumacher noch 21 Jahre alt sein – Michael Schumacher hat den Sprung erst mit Mitte 22 geschafft. (McLaren Senna: Gegen dieses Extrem-Auto hat der Brite keine Chance)

Die zahlreichen Schumi-Fans sind jedenfalls aus dem Häuschen. Hier einige der Netz-Reaktionen:

  • „Das ist genug, um einen erwachsenen Mann weinen zu lassen.“
  • „Eine Legende – und eine zukünftige Legende.“
  • „Glückwunsch, Großer & pass immer auf Dich auf!✌🏼❤️💪🏽“
  • „Herzlichen Glückwunsch, Mick!🎉 Bei dem Video kommen einem die Tränen.
  • „Dein Papa kann echt stolz auf dich sein.😊 Mach weiter so!“
  • „Viel Erfolg! Ich hoffe, dass Du irgendwann Weltmeister wirst und Deinen Papa noch glücklicher machst!❤️“

Rubriklistenbild: © imago images / Sven Simon

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