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YouTuber regt sich über Mercedes-Service auf: „Das ist mangelhaft!“

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Von: Simon Mones

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Der YouTuber bringt seinen EQS für eine Reparatur in München in eine Mercedes-Niederlassung. In einem Video regt er sich anschließend über die Behandlung auf.

München – Wer sein Auto in die Werkstatt eines Herstellers bringt, der erwartet auch einen entsprechenden Service. Immerhin zahlt man nicht wenig Geld für die notwendigen Reparaturen. Doch allzu oft machen die Kunden noch immer Bekanntschaft mit der Servicewüste Deutschland.

Anmerkung der Redaktion

Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Wie schnell der Besuch im Autohaus eines Premium-Herstellers zum Ärgernis werden kann, hatte der GRIP-Moderator Matthias Malmedie 2021 bereits in einem 20-minütigen Video erklärt. Dass das aber offenbar kein Einzelfall ist, zeigt nun ein Erlebnis des YouTubers „Car Maniac“, der im echten Leben Christopher Karatsonyi heißt, als er seinen EQS in München in eine Mercedes-Niederlassung brachte.

YouTuber regt sich über Mercedes-Service auf: „Das ist mangelhaft!“

Ähnlich wie bei Malmedie waren es mehrere Vorfälle, die den YouTuber zur Weißglut treiben. Insbesondere die Art und Weise, wie er in der Mercedes-Niederlassung in München behandelt wurde, ist ihm dabei übel aufgestoßen. „Ich habe mich gefühlt wie der Autowäscher“, betonte er in seinem Video. (JP Kraemer sauer auf Bahn und Polizei: Tuner-Ikone „könnte reinkotzen“)

Die Seitenlinie des neuen Mercedes EQS 450+
Eine Reparatur seines Mercedes EQS führt für den YouTuber „CarManiac“ zu einer Reihe unbehaglicher Erlebnisse. (Symbolbild) © Mercedes-Benz AG

Der Grund: Sein neuer EQS (hier gehts zum Test) war noch auf das Autohaus zugelassen, wo er das Luxus-Elektroauto erstanden hatte. Das Leasing läuft jedoch auf seinen Namen. Zudem vermutet er, dass er in seinem „Car Maniac“-Pulli nicht aussah wie ein Mercedes-Kunde. (Youtuber Car Maniac mit Wutrede über E-Auto-Fahrer: „Elektromobilitäts-Sekte“)

YouTuber regt sich über Mercedes-Service auf: Ärger um EQS-Spaltmaße

Doch was war eigentlich passiert? In dem Video erklärt der YouTuber „Car Maniac“, dass er wegen einer Fehlermeldung der 12-Volt-Batterie in die Mercedes-Niederlassung in München gefahren sei. Dort habe er auch Probleme mit den Spaltmaßen seines EQS angesprochen.

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Von den Mitarbeitern sei er dabei jedoch alles andere als freundlich behandelt worden. Bei den Spaltmaßen hieß es beispielsweise, er „müsse damit leben“. Laut dem Mitarbeiter würde sich Mercedes darum nicht kümmern. Eine Rückfrage in der Mercedes-Presseabteilung zeigte jedoch, dass dem nicht so ist. Beim nächsten Besuch wurde Karatsonyi, dann deutlich freundlicher behandelt. Seine Vermutung: Mercedes hatte sich zwischenzeitlich in der Niederlassung gemeldet. (Ministerin unter Strom: Annalena Baerbock fährt Mercedes EQS)

YouTuber regt sich über Mercedes-Service auf: Mitarbeiter prüft Kamera auf Aufnahmen

Doch wirklich besser wurde es dennoch nicht. Denn statt einem Tag stand sein Wagen rund eine Woche in der Werkstatt. In der Zwischenzeit bekam der YouTuber zwei Leihwagen, unterem einen GLE Diesel. Diesen sollte Karatsonyi dann noch auftanken, anderenfalls würden ihm drei Euro pro Liter berechnet. Das sah er jedoch nicht ein, zumal sein EQS zwar geladen, jedoch nicht gewaschen wurde: „Es geht hier ums Prinzip“, betonte der YouTuber. Die Tankrechnung übernahm letztlich ein Mitarbeiter, der allerdings gleichzeitig nach intensiv nach einem anderen Problem suchte und dann auch fand: Der Reifendruck in einem der Räder war zu niedrig. Sollte es kaputt sein, müsse Karatsonyi dafür aufkommen. Es sei nicht möglich das über die Versicherung abzurechnen hieß es auf Nachrage des YouTubers „Car Maniac“.

Doch es kam noch schlimmer. Während des Termins hatte er noch ein Mikrofon an seinem Hoodie befestigt. Der Mercedes-Mitarbeiter wollte daraufhin wissen, ob der das Gespräch aufgezeichnet hatte, was Karatsonyi verneinte. Er nutze aber die Chance, um zu testen, wie professionell sich der Mitarbeiter verhält und bot ihm an, die Aufnahmen der Kamera zu prüfen. Das tat dieser dann auch, ohne zu zögern. Entsprechend schlecht fällt das Urteil des YouTuber aus: „Das ist mangelhaft!“ Von einem deutschen Premiumhersteller hat er jedenfalls mehr erwartet. Wie er auch mehrfach betont. In den Kommentaren bekommen er dafür viel Zuspruch:

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