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Mercedes G 500 gegen Kia Stinger: Polizei beschlagnahmt Autos nach halsbrecherischem Rennen

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Kia-Fahrerin gegen Mercedes-Lenker: Nur durch Glück kam es bei einem halsbrecherischen Autorennen in Hamburg nicht zu einem Unfall.

Hamburg – Autoposer und Möchtegern-Rennfahrer sind nicht nur ein akustisches Ärgernis für die Anwohner– mit halsbrecherischen Fahrmanövern bringen sie andere Verkehrsteilnehmer teils sogar in Lebensgefahr. Und nicht immer geht es so glimpflich ab, wie etwa bei einem Straßenrennen in Spanien – hier gab es nur eine Mega-Blamage für einen Golf-R-Fahrer und einen Blechschaden. Ein hochgefährliches Rennen lieferten sich beispielsweise drei Raser auf der A46 bei Düsseldorf – einer der Sportwagen-Fahrer drehte bei 305 km/h sogar noch ein Selfie-Video. Nun duellierten sich mitten in Hamburg ein Mercedes und ein Kia in einem wahnwitzigen Rennen – erst mit zusätzlicher Unterstützung konnte die Polizei die Kontrahenten stoppen.

Kia-Fahrerin gegen Mercedes-Lenker: Nur durch Glück kam es bei einem halsbrecherischen Autorennen in Hamburg nicht zu einem Unfall.
In Hamburg hat sich ein Mercedes G 500 ein wildes Rennen mit einem Kia Stinger geliefert. (Symbolbild) © Stefan Zeitz/Imago

Mercedes G 500 gegen Kia Stinger: Polizei beschlagnahmt Autos nach halsbrecherischem Rennen

Wie die Polizei berichtet, fiel Beamten der Kontrollgruppe Autoposer abends ein Mercedes G 500 (422 PS) auf, der ganz offensichtlich zu schnell unterwegs war – weswegen er auch von einer stationären Radarfalle geblitzt wurde. An der nächsten roten Ampel stoppte der 33-jährige Mercedes-Lenker neben Frau (39) in einem Kia Stinger (377 PS). Als die Ampel auf Grün wechselte, traten beide Fahrer voll aufs Gas, die Reifen des G 500 drehten den Beamten zufolge lautstark durch.

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Mercedes G 500 gegen Kia Stinger: Fahrschulauto muss wegen Rasern Notbremsung hinlegen

An der nächsten Ampel kam es dann erneut zu einem Renn-Start: Danach beschleunigten beide Fahrzeuge auf mehr als 100 km/h und überholten jeweils links und rechts ein auf dem mittleren Streifen fahrendes Auto. Dann wurde es richtig eng: An der nächsten Kreuzung überholte die Kia-Fahrerin ein Fahrschulauto links auf einer Linksabbiegerspur – auf diese wollte das Fahrschulauto gerade wechseln. Nur eine Notbremsung des Fahrschulfahrzeugs verhindert laut Polizei einen Crash. Der Mercedes-Fahrer lieferte kurz darauf noch eine vergleichbare Aktion ab. Zu einem ähnlich irren Stadt-Rennen war es kürzlich zwischen einem Nissan GT-R gegen einen BMW in Rotterdam gekommen.

Mercedes G 500 gegen Kia Stinger: Erst mit Zusatz-Kräften kann die Polizei die Raser stoppen

Dann war jedoch auch für die Hamburg-Raser Schluss: „Unter Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte“ gelang es den Beamten schließlich, die beiden Kontrahenten zu stoppen. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Mercedes G 500 des 33-Jährigen um einen Mietwagen – der 422-PS-Bolide wurde von der Polizei sichergestellt. Auch der Kia Stinger wurde eingezogen – samt Führerschein der 39-jährigen Fahrerin. Die Ermittlungen zu dem Rennen dauern laut Polizei noch an.

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