Wann kommt er endlich?

Mercedes-AMG One: Neue Bilder vom Hypersportwagen – das Heck erinnert an ...

  • Sebastian Oppenheimer
    vonSebastian Oppenheimer
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Der Mercedes-AMG One verspricht ein Sportwagen der Superlative werden – angekündigt wurde das Geschoss schon vor einigen Jahren. Neue Bilder sollen nun zeigen: Bald ist es soweit.

Stuttgart/Affalterbach – Kaum zu glauben, dass es schon so lange her ist – doch den Hypersportwagen Mercedes-AMG One präsentierte der Hersteller bereits im Jahr 2017 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt. Nun wollte die Power-Schmiede Mercedes-AMG mit Sitz in Affalterbach offenbar ein Lebenszeichen des einst als „Project One“ entwickelten Fahrzeugs senden – und hat auf Instagram neue, detaillierte Bilder des Boliden veröffentlicht. „Bald“ soll er kommen, schreibt AMG – also vermutlich noch in diesem Jahr. Die Bilder wurden in Einzelteilen veröffentlicht – wir haben sie zusammengesetzt. Bei genauerer Betrachtung des Hecks wollen nun jedenfalls viele Fans eine verblüffende Ähnlichkeit zu einem anderen Supersportwagen erkannt haben ...

Mercedes-AMG One: Neue Bilder vom Hypersportwagen – das Heck erinnert an ...

Der Mercedes-AMG-One soll seine gut betuchten Käufer mit Formel-1-Technik begeistern – und einer Systemleistung von weit mehr als 1.000 PS. Damit soll das spektakuläre Gefährt auf eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 350 km/h beschleunigen können. In Mittelmotorposition – also vor der Hinterachse – ist ein 1,6-Liter-V6-Benzinmotor mit Direkteinspritzung und elektrisch unterstützter Single-Turboaufladung verbaut. Dass Aggregat entstammt dem Mercedes-AMG Petronas Formel 1-Rennwagen und lässt den Drehzahlmesser auf bis zu 11.000 U/min hochschnellen. Diese Drehzahl ist für ein straßenzugelassenes Fahrzeug gigantisch – bleibt aber laut Mercedes absichtlich unter den Werten, die so ein Motor in einem Formel-1-Rennwagen leisten kann. Dort sind bis zu 15.000 U/min möglich. Allerdings tanken die Formel-1-Fahrzeuge speziellen Rennkraftstoff – der Mercedes-AMG One soll dagegen mit „normalem“ Super plus auskommen. (Mercedes-AMG Project One: Endlich erste Tests mit voller 1.000-PS-Power (mit Video))

Neues Lebenszeichen: Mercedes-AMG hat auf Instagram neue Fotos des Hypersportwagens One veröffentlicht.

Mercedes-AMG One: 1,6-Liter-V6-Motor wird unterstützt von vier Elektromaschinen

Den V6-Motor im Mercedes-AMG-One unterstützen vier Elektromaschinen: Zwei treiben die Vorderräder an und zwei die Hinterräder – dadurch wird ein variabler Allradantrieb ermöglicht. Auch die Aerodynamik des Boliden und sein Push-Rod-Fahrwerk entstammen der Formel 1. Dabei sind die Federn und Dämpfer nicht wie bei normalen Serienfahrzeugen am Radträger befestigt – sprich vertikal –, sondern mehr oder weniger horizontal an der Karosseriestruktur.

Wer nun mit dem Gedanken spielt, sich einen Mercedes-AMG One zuzulegen, kann es sich sparen, den Kontostand zu checken – und zu schauen, ob dort mindestens 2,75 Millionen Euro auf der Habenseite stehen. So viel verlangt der Hersteller nämlich für jedes der nur 275 Fahrzeuge, die gebaut werden. Denn angeblich sind bereits alle Exemplare verkauft. Der stolze Verkaufspreis könnte sich dennoch als verlässliche Geldanlage erweisen – wie bei so vielen exotischen Supersportwagen, zumindest wenn man sie pfleglich behandelt. (Nummernschild für 1,3 Millionen Euro: Mercedes-AMG fährt wahres Vermögen spazieren)

Vorgestellt wurde der Mercedes-AMG Project One auf der IAA 2017 – doch 2021 soll er nun tatsächlich an den Start gehen.

Mercedes-AMG One: Fangemeinde wartet ungeduldig – „Der BER der Automobilindustrie.“

Auch wenn sich natürlich nur Superreiche einen Mercedes-AMG One wirklich leisten können – die Fangemeinde der Sternenmarke wartet trotzdem ungeduldig auf seinen Marktstart. „Ich sehe viel Gerede und wenig Autoproduktion“, hat jemand einen der neuen AMG-Instagram-Posts kommentiert. Ein anderer zieht ob der langen Wartezeit gleich einen drastischen Vergleich: „Der BER der Automobilindustrie.“ (Eine Million Euro für Gebrauchtwagen? Mercedes-AMG G 63 6x6 ist absolute Seltenheit)

Im überwiegenden Teil der Kommentare äußern die User aber ihre Begeisterung über den Hypersportwagen aus Affalterbach. Dennoch weckt besonders das Heck des Mercedes-AMG One bei vielen Instagram-Nutzern die Erinnerung an ein ganz spezielles Modell eines bekannten Herstellers aus Sant‘Agata Bolognese. Hier ein paar Beispiele:

  • „Als ich das Heck gesehen habe, dachte ich erst, das ist ein Lamborghini!“
  • „Sieht aus wie ein Lamborghini Aventador.“
  • „Geht es nur mir so oder sieht das Heck aus wie das eines Aventador?“
  • „Erinnert mich an einen Aventador.“

Rubriklistenbild: © Instagram (mercedesamg)

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