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Mazda 323 brettert durch geschlossene Bahnschranke – Fahrer beinahe frontal aufgespießt

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Von: Jasmin Pospiech

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Immer wieder kommt es an Bahnübergängen zu bösen Unfällen. In der Regel werden durchfahrende Züge übersehen. Doch diesmal gefährdet etwas ganz anderes das Leben eines Autofahrers.

Wola Radziszowska (Polen) – Schon in der Fahrschule lernen Fahranfänger, vorsichtig an Bahnübergange heranzufahren. Besonders dann, wenn die Schranken offen sind. Schließlich bedeutet das nicht, dass nicht vielleicht doch ein Zug plötzlich durchbrausen könnte. Daher empfiehlt es sich, im wahrsten Sinne des Wortes einen Gang herunterzuschalten, die Geschwindigkeit zu drosseln und nach links und rechts zu schauen, bevor man die Bahngleise überquert.

Mazda 323 brettert durch geschlossene Bahnschranke – Fahrer beinahe frontal aufgespießt

Sind die Schranken allerdings unten beziehungsweise geschlossen, ist die Sache klar. Ein Zug ist im Anmarsch. Doch das hält trotzdem immer wieder Autofahrer, die es eilig haben, nicht davon ab, noch schnell über die Gleise fahren zu wollen. Teilweise mit bösen Folgen. So wie bei diesem Mazda-Fahrer, der kürzlich um ein Haar sein Leben verloren hätte. (Kilometerweite Suff-Fahrt einer Frau endet auf Bahnschienen – war das Navi schuld?)

Mehrere Autos stehen an einem Bahnübergang. Eine Schranke bohrt sich in die Windschutzscheibe eines Mazda.
Horror-Bilder: Ein Teil der Bahnschranke bohrt sich durch die Windschutzscheibe eines Mazda. © Youtube/PKP Polskie Linie Kolejowe SA

Bilder einer Überwachungskamera eines Bahnübergangs im polnischen Wola Radziszowska zeigen die vollkommen bizarren Bilder auf Youtube. Die polnische Bahn hat diese nun zur Abschreckung auf ihrem Account geteilt. Zu sehen ist, wie ein schwarzer Mazda 323 plötzlich von hinten an einer Schlange bereits wartender Fahrzeuge vorbeirast, mit irrem Tempo die Schranken durchbricht und einfach weiterdüst. Kurze Zeit später kommt ein ihn verfolgender Streifenwagen daher, allerdings bleibt dieser vor den halb zerstörten Bahnschranken stehen. (Mann steht in Tunnel im Stau – plötzlich steigt er aus: Seine Frau erteilt ihm Lektion fürs Leben)

Mazda 323 rast durch geschlossene Bahnschranke – Stange bohrt sich durch Windschutzscheibe

Gerade noch rechtzeitig: Schließlich kommt nur wenige Sekunden später auch schon der Zug angebraust. Damit ist die Verfolgungsjagd beendet. Doch der flüchtige Mazda-Fahrer hat mehr als nur einen Schutzengel an diesem Tag: Schließlich wäre er bei seiner rasanten Fahrt auch noch fast aufgespießt worden! Denn in dem Moment, als er die erste Bahnschranke durchbricht, reißt der Aufprall die Schranke entzwei. Das vordere Stangenstück bohrt sich wie eine Lanze durch die Windschutzscheibe des Fahrzeugs – und verfehlt nur ganz knapp den Fahrer. (Verfolgungsjagd, Brutalo-Crash und Elektroschocker: Skrupelloser Autodieb zieht alle Register)

Doch trotz des Schockmoments fährt der unbeirrt weiter. Zu groß ist anscheinend die Angst, von der Polizei geschnappt zu werden. Was er wohl ausgefressen hat? Für die polnische Bahn sind die erschreckenden Aufnahmen genug, um Zuschauer eindringlich davor zu warnen, geschlossene Bahnübergänge zu passieren. Wie man sich dagegen richtig verhält, das erklärt jetzt die Deutsche Bahn gegenüber tz.de.* *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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